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Meister Chosa ist bei seinem Spaziergang nicht zielstrebig unterwegs; jedenfalls nicht in unserem Sinne von Zweckdienlichkeit. Chosa war Schüler von Nansen, zu seinen eigenen Schülern gehörte Kyosan. Als Kyosan seinem Lehrer gegenüber seine Ergriffenheit zeigt, bringt der Lehrer ihn sofort handgreiflich zurück in die unmittelbare Gegenwart. Kommen …
 
In diesem Vortrag spricht Christoph Rei Ho Hatlapa über die Wirkung des Zen-Weges in seinem eigenen Leben und von der Übungspraxis als Kraftquelle. Zur Tradition der Lehren des Buddha gehört auch die Weitergabe dieser Tradition, die "Weitergabe der Leuchte". In diesem Sinne geht es für uns darum, als Gemeinschaft kreativ zu werden und den Segen des…
 
Alle Dinge, so fragt ein Mönch Meister Joshu, kehren – nach der Lehre des Avatamsaka Sutra – in das Eine zurück. Wohin aber kehrt das Eine zurück? Aus der Einsicht und der Übung ergibt sich die Konsequenz, die gegenseitige Durchdringung und Ermöglichung aller Phänomene und Wesen zur Kenntnis nehmen und in unseren Entscheidungen und Handlungen zu re…
 
Auf dem spirituellen Weg stellen wir uns der Herausforderung, die Welt einschließlich unserer Selbst erst einmal so zu akzeptieren, wie die Welt ist und wie wir selbst sind. Und auf dieser Basis baut dann die Möglichkeit auf, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. In der gegenwärtigen Corona-Krise ergibt sich die Chance, das eigene Leb…
 
Christoph spricht über Dana (übersetzt als Freigebigkeit oder Großzügigkeit) im Verständnis jenseits von materiellem Wert. Welche Art von Reichtum haben wir tatsächlich zu geben? Ein Beispiel ist unsere Präsenz, die wir unserem Gegenüber schenken, in Form als Einfühlung, als Verständnis, als gute Kommunikation. Aber auch Versöhnung, Dankbarkeit ode…
 
Im Prozess des Erwachens, der in der Zen-Schulung gefördert wird, kommt es auf das stimmige Verhältnis der Bemühungen von Lehrer und Schüler an. In der Einschätzung der jeweiligen Verantwortung für den Erfolg des Erwachens kann es dabei, besonders bei uns im Westen, leicht zu einer Unterschätzung der Selbstverantwortung des Schülers kommen. Shinich…
 
Neben den Koansammlungen wird im Zentraining der Rinzai-Tradition auch die Sammlung mit biographischen Anekdoten über Meister Rinzai als Koansammlung bearbeitet. Der wahre Mensch ohne Rang ... – so bezeichnet Meister Rinzai (chinesisch: Linji Yixuan, gest. 866) den Menschen, der zu seiner ursprünglichen Natur erwacht ist. Was dieses Erwachen aber i…
 
Wer sein inneres Zentrum, sein ’Ki’, geübt hat, reagiert nicht mehr schematisch und voraussehbar auf seine Mitmenschen; so erläutert Christoph Rei Ho Hatlapa in diesem Vortrag anhand des Beispiels Nr. 25 aus dem Hekiganroku. Dort wird die "Götterperspektive" derjenigen kritisiert, die sich über gewöhnliche menschliche Belange erhaben wähnen. Diese …
 
Anhand von Koan Nr. 14 aus dem Mumonkan spricht Christoph Rei Ho Hatlapa über die auf dem Zen-Weg geübte Offenheit für das Absichtslose. Wir können unsere Intentionen verfolgen, erläutert er, ohne an unseren Konzepten zu hängen, wenn wir mit den Umständen, mit dem "Feld", in Resonanz gehen. Dann sind wir, statt in der Welt der Konzepte, in der Welt…
 
Anhand des Koan aus dem Hekiganroku, Fall Nr. 89: Ungans ’Der ganze Körper ist Hand und Auge’, spricht Christoph Rei Ho Hatlapa darüber, wie wir durch eine Kooperation mit der Natur und untereinander sowohl für unsere Entwicklung als auch für die Entwicklung der Natur eintreten können. Besonders geht er dabei auf die Qualitäten ein, die durch den v…
 
Im Koan Nr. 8 aus dem Mumonkan, "Keicho, der erste Wagenmacher", geht es um den Umgang mit den Errungenschaften der menschlichen Erfindungskraft. Um unsere Konjunktur und unsere Industrie am Laufen zu halten sind wir auch heute oft noch bereit unabsehbar große Opfer zu bringen. So bringen wir, zumindest die Vertreter der älteren Generation, unseren…
 
Der Mensch des Dharmagesetzes ist SO In diesem Vortrag wird das knappe Koan aus dem Hekiganroku, Fall 92: «Versteht genau den Meister des Dharmagesetzes; der Meister des Dharmagesetzes ist so», ausgeführt. In Texten wie dem Herz-Sutra lesen und rezitieren wir oft: Leerheit (oder: Grenzenlosigkeit) ist Form. Und Form ist Grenzenlosigkeit». Aber … – …
 
In diesem Vortrag wird das knappe Koan aus dem Hekiganroku, Fall 92: «Versteht genau den Meister des Dharmagesetzes; der Meister des Dharmagesetzes ist so», ausgeführt. In Texten wie dem Herz-Sutra lesen und rezitieren wir oft: Leerheit (oder: Grenzenlosigkeit) ist Form. Und Form ist Grenzenlosigkeit». Aber … – wie füllen wir das? Und wo ist unsere…
 
Der Zenmeister Rinzai (chin.: Lin-chi I-hsüan, ) spricht von vier «Standpunkten» oder «Verfahren» des Umgangs mit Zenschülern: Manchmal wird der Mensch weggenommen und nicht die Umgebung; manchmal wird die Umgebung weggenommen und nicht der Mensch; manchmal wird sowohl der Mensch als auch die Umgebung weggenommen und manchmal wird weder der Mensch …
 
In dieser Welt versehen wir gewohnheitsmäßig Dinge, Situationen und Personen mit Namen und Bezeichnungen. Im Koan von Shuzans Shippei (Mumonkan Fall 43) wird die Frage aufgeworfen, ob unsere Gewohnheit des Benennens und Bezeichnens wirklich das Wesen der Dinge trifft. Aus dem unterscheidenden Geist heraus trennen wir die Dinge aus ihrem größeren Ko…
 
Das Koan «Der sehr starke Mann» im Mumonkan Fall 20 stellt die Frage nach dem Subjekt des Handelns und der Verantwortlichkeit. Shôgen Sôgaku (1139-1209, chin.: Sung-yüan Ch'ung-yüeh) fragte: «Warum kann ein Mann von großer Kraft sein Bein nicht heben?», oder, nach einer anderen Übersetzung: «Warum stellt sich der erleuchtete Mensch nicht auf seine …
 
Das Gleichnis vom Geist aus dem Avatamsaka-Sutra wird im Kattoshu, Fall Nr. 102, angesprochen. "In der gesamten Welt gibt es nichts, das nicht durch den Geist hervorgebracht wird", so lautet eine Kernaussage des Avatamsaka-Sutra. Die Erscheinungsformen dieser Welt - die "fünf Skandhas" - werden von uns in der Regel zunächst einmal persönlich genomm…
 
Teisho vom 8.6.2019 Pfingstsesshin Im Kattoshu, Fall Nr. 173, wird eine Erzählung aus dem Angulimala-Sutra angesprochen. Und es wird die Frage thematisiert, worauf es bei der Charakterbildung ankommt: auf die Geburt, wir würden sagen, auf die Erbanlangen, oder auf die Erziehung. Anhand der Geschichte des Gewalttäters Angulimala, der vom Buddha in d…
 
7.6.2019 Pfingstsesshin (Mumonkan, Fall Nr. 37) Der indische Mönch Bodhidharma kam um 420 in China an und meditierte in der Nähe des jetzigen Shaolin-Tempels in einer Höhle neun Jahre mit dem Gesicht zu einer Wand. Er hatte, soweit uns überliefert ist, vier Schüler. Heute berufen sich Millionen von Buddhisten auf die Tradition, die er begründete. F…
 
Teisho von Juli 2000 Christoph Rei Ho Hatlapa spricht in diesem Teisho über die 18 Sinnesbereiche (Form, Geruch, Ton, Geschmack, Empfindungen, Geistesobjekte /Augen, Ohren, Nase, Zunge, Leib, Geist/ Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, Denken), die wir in der Zenpraxis erforschen und die uns permanent dazu verführen eine Identität aufzubauen u…
 
Zazen zu üben, so erklärt Christoph Rei Ho Hatlapa in diesem Vortrag während eines Anfängersesshins, bedeutet, erwacht und mit Freude zu leben. Anhand des Koans von Joshus "Wasche deine Schalen!" (Mumonkan Nr. 7) stellt er dar, was es bedeutet, sich auf das Üben einzulassen und dann auch über die eigenen Einsichten hinaus Konsequenzen aus der Übung…
 
In einem Koan aus dem Kattoshu (Fall Nr. 255) beantwortet der Meister Ciming [Shishuang] Quyuan, (jap.: Sekiso Soen, 986-1039) die Frage auf die Natur des Weges (Dao, bzw. Dharma) so: "Obwohl darauf herumgetrampelt wird, keinen Ärger empfinden!". Cimings Lehrer, Fen-yang Shan-chao (jap.: Funyo Zensho, 947-1024) vernachlässigte seinen Schüler Ciming…
 
Den inneren Einklang finden, der uns zum Ausdruck unserer wahren Natur macht In der alten chinesischen Erzählung von Seijos Seele, auf die im Koan Mumonkan Fall Nr. 35, "Seijos Seele ist getrennt" angespielt wird, geht es im Gewand einer Geistergeschichte um eine Persönlichkeits-Dissoziation. Auch uns geht es oft so, dass wir einen Großteil der Zei…
 
Teisho vom Pfingstsesshin 2000 - Shoju Roku Fall 4 Pfingsten wird von Christen als Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert. Apostel und Jünger erfahren 49 Tage nach der Auferstehung Jesu, die sogenannte Ausgießung des Heilige Geistes. Dieses Ereignis wird als ein außergewöhnlichen Zustand beschrieben, ein Sturm der über den Platz kam, einer Ekstas…
 
Teisho vom August 1999 Rinzai Roku - Über wahre Einsicht und Vertrauen Christoph Rei Ho Hatlapa spricht hier über die Kraft von Einsicht und Vertrauen durch die Übung. Durch Vorstellungskraft können sich unsere natürlichen Bedürfnisse ins Monströse entwickeln: Wenn uns etwas gefällt, wollen wir mehr davon und es muss genau so sein, wie wir es haben…
 
In der Tradition des Zen kennen wir Meister, die dramatische Ausdrucksmittel verwendeten, sich dabei aber gleichwohl eben nicht von Wut und Ärger mitreißen ließen. Für uns geht es darum, die Anlässe zu nutzen, um sich der eigenen Gedanken klar zu werden und dann wieder mit dem lebendigen Geschehen und mit den eigenen Bedürfnissen in Kontakt zu komm…
 
Es geht hier darum, sich in den Fluss des Lebens hinein zu bewegen. Unsere Großzügigkeit kann sich auch schon in der Übung einer mitfühlenden und freundlichen Sprache zeigen. Die Übung besteht darin, die in der Kindheit angenommene Vorstellung einer uns gegenüber- und entgegenstehenden Welt allmählich wieder zu lösen. Dann können wir aus der Welt d…
 
Das Thema dieses Silas - oder Übungshinweises - ist unsere Neigung, uns selbst ins rechte Licht zu rücken, indem wir andere subtil abwerten. Diese Neigung, auch innerhalb der Sangha, andere zu verunglimpfen und die eigene Position dadurch hervorzuheben, wurde auch schon vom Buddha selbst thematisiert.…
 
In den Silas wird die buddhistische Ethik formuliert. Anhand dieser ethischen Orientierungspunkten können wir unseren eigenen Entwicklungsprozess überprüfen. Als Mitglieder der Gemeinschaft formen wir das Gruppenwesen der Sangha. Wenn wir den Impuls zu Urteilen und Kritik Anderer in uns bemerken, können wir erst einmal uns selber Einfühlung geben u…
 
In diesem Aspekt des erwachten Lebens geht es um die Integration. Es geht hier um das Leben innerhalb der Welt der Differenz, in voller Geistesgegenwart und gleichzeitig in Verbindung mit dem größeren Ganzen, d.h. mit ganzem Mitgefühl. In einer harmonischen Verbindung von 'hen' und 'sho', von phänomenaler Welt und Absolutem, leben wir dann in einem…
 
Im vierten Stand von Tozans fünf Ständen geht es um das Thema des souveränen Umgangs mit dieser Welt der Differenz aus der Erfahrung des Absoluten und der Einheit heraus. Hier geht es um die volle Geistesgegenwart und das Meistern der Umstände. Dabei geht es auch um ein sinnvolles Anwenden von Mitgefühl von Weisheit, ganz konkret im partnerschaftli…
 
In diesem Aspekt des erwachten Lebens wird die Beziehung des Handelnden – des Übenden – zum Wirklichen/Absoluten zum Ausgangspunkt gemacht. Unter dem Gesichtspunkt der Go-I spielt das Absolute, die Wirklichkeit der Einheit und Verbindung die Hauptrolle – auch und gerade in diesem "diesseitigen" Leben. Um diesen Kontakt aber auch im alltäglichen Leb…
 
Im zweiten Stand, "Das Aufrechte in der Neige" wird das thematisiert, was vom Absoluten, von 'sho', in uns hineinragt, und mit dem wir dann in Resonanz kommen. Es geht dabei darum, das So-Sein anschauen zu können, ohne es persönlich nehmen zu müssen. Die Leerheits-Erfahrung wird in die Welt der Gegenstände mitgenommen. Obwohl wir die Handelnden sin…
 
Im ersten Stand, "Im Aufrechten die Neige" (Sh. Hisamatsu), zeigt sich die Wesensgleichheit aller Erscheinungen. Das geschieht zunächst in der Versenkung, im absoluten Samadhi. Hier KANN sich unser Bewusstsein transformieren indem wir der Wesensgleichheit aller Wesen gewahr werden. Wir bewegen uns dann, ohne konkrete Absicht, in einem Resonanzraum …
 
Es geht dabei um das Wechselspiel von Absolutem und den Erscheinungen im Leben des schon (mehr oder weniger) erwachten Praktizierenden. Durch die Übung bereiten wir uns darauf vor, offen zu sein, wenn sich das Absolute, das "Göttliche" in unserer Erfahrungswelt zeigt. Indem wir davon berührt werden, zeigt sich das sogenannte Jenseitige im Diesseiti…
 
Kosan spricht hier über seine Erfahrung mit einer deutschen Nonne, Helga M., die einige Zeit in dem japanischen Heimattempel der Choka Sangha, Hokoji-Tempel, gelebt hat und 1997 an Krebs gestorben ist. Einige Monate vor ihrem Tod sagte sie bei einem Spaziergang: „Kosan! Ich lebe hier und jetzt!“ Diese Kraft und Eindeutigkeit von Helga beeindruckte…
 
Christoph Hatlapa spricht zunächst über drei Zufluchtnehmenden des Vortags. In dem Koan der „7 Schritte geradeaus“, maßregelt ein Anfänger einen erfahrenen Mönch. Wie kann er das tun? Der Junge meint letztlich, wer die „7 Schritte geradeaus“ noch nicht verwirklich hat, soll nicht über das Dharma daherreden. Was sind die „7 Schritte geradeaus“? 1. S…
 
Ein Nanto Koan. Seijos Geschichte beruht auf einer chinesischen Geistergeschichte, in der eine junge Frau ein paar Jahre in einer inneren Zerrissenheit lebt. Zwei Seelen wohnen in ihrer Brust. Viele von uns erahnen oder kennen den Zustand verschiedener Identitäten. Wir spielen, je nach Kontext, unterschiedliche Rollen - aber, wer sind wir denn nun …
 
Anhand des Koan Nr. 5 aus dem Kattoshu, Basos 'Genau dieser Geist!'spricht Christoph Rei Ho Hatlapa über die Verbindlichkeit auf dem Übungsweg des Buddha. Es geht dabei nicht um "Nachfolge", sondern um eine Haltung des Strebens nach einer Verwirklichung des eigenen Erwachens über eine bloß eine distanzierte "Erkenntnis" hinaus. Wir ermöglichen die …
 
Anhand des Falles Nr. 193 aus dem Shumon Kattoshu, Nan In über das "Picken und Klopfen", spricht Christoph Rei Ho Hatlapa in diesem Vortrag über den Prozess des Erwachens zum Selbst mit Hilfe eines Meisters und innerhalb einer Übungsgemeinschaft. Das Ausbrüten und Schlüpfen des Kükens wird im Zen als Bild für den Prozess des Erwachens zum Selbst ve…
 
Christoph Rei Ho Hatlapa spricht in diesem Vortrag über die Kunst, auch dann wirklich zuzuhören, wenn es schwer fällt. Avalokiteshvaras Art zuzuhören, setzt voraus, zu vermeiden, selbst in die Trennung zu gehen, weil wir dann unsere Einflussmöglichkeiten aufgeben. Wenn wir, wie im Zen üblich, sagen: "Jeder Tag ein guter Tag", dann bedeutet das: Das…
 
Baso Doitsu wurde von einem Mönch im Auftrag von Basos Meister, Nangaku, gefragt: "Wie ist ES?", worauf er antwortete: "In den letzten dreißig Jahren fehlte es mir niemals an Salz und Sauce". Baso Doitsu (709–788) war außerordenlich erfolgreich in der Verbreitung des Zen. Von beeindruckender Gestalt, erwies er sich auch als kreativ und mutig im Ent…
 
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