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Sechs Millionen für ein Halleluja - soll Düsseldorf den Evangelischen Kirchentag mitfinanzieren?

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Wer sich dieses Jahr die Mottowagen beim Rosenmontagszug genau angeschaut hat, der hat dieses Motiv gesehen: Ein bergischer Löwe kippt mit einer Schubkarre 5,8 Millionen Euro in ein lustig loderndes Feuer, auf dem "Evangelischer Kirchentag" steht. Jacques Tillys Kommentar zur Mitfinanzierung des Düsseldorfer Kirchentags 2027 durch die Stadt.

Beim Kirchentag kommen alle zwei Jahre Menschen über ein verlängertes Wochenende in einer Stadt zusammen. Es gibt Gottesdienste, Bibelarbeit, Öko- und Fairtrade-Messen, ein Straßenfest, Konzerte, Diskussionen und Aktionen. 5,8 Millionen Euro wird Düsseldorf dem Event zuschießen, das für 2027 in der Stadt geplant ist. Das hat der Rat im Juni 2022 beschlossen. Die Diskussion zur Finanzierung war kontrovers. Die CDU war geschlossen dafür, die SPD hatte Bedenken, die Grünen waren gespalten und die FDP wollte den Zuschuss am Liebsten halbieren.

Organisiert wird der Kirchentag nicht durch die evangelische Kirche, sondern durch evangelische Gläubige, die sich in einem Verein organisieren. Sie haben durchblicken lassen, dass sie ohne die Förderung vermutlich einen anderen Veranstaltungsort suchen würden.

Der Düsseldorfer Aufklärungsdienst (DA), ein religionskritischer Verein, hat ein Bürgerbegehren gestartet. Das Ziel: Der Rat soll seine Entscheidung kassieren. Wenn der DA genug Unterschriften sammelt, muss der Rat sich neu mit der Frage der Finanzierung befassen. Bleibt er dann bei seiner Entscheidung, gibt es einen Bürgerentscheid, also eine öffentliche Abstimmung unter allen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern. Damit das Bürgerbegehren Erfolg hat, müssen bis 20. April 15.000 Unterschriften zusammenkommen.

Sollte Düsseldorf den Kirchentag mitfinanzieren - oder nicht? Darum geht es in dieser Episode des Rheinpegel-Podcasts. Ist der Kirchentag eine Missionsveranstaltung für Christen? Oder ein wichtiges gesellschaftliches Forum, offen für alle? Darüber diskutieren Annkatrin Zotter und Ricarda Hinz. Zotter ist Kreisvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Düsseldorf. Sie ist ehrenamtlich in der Ev. Jugendkirche aktiv, sitzt für die CDU in der Bezirksvertretung 8 und ist Vize-Chef im Evangelischen Arbeitskreis der CDU Nordrhein-Westfalen. Ricarda Hinz ist Mitgründerin des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes, eines religionskritischen Vereins, der sich für das Prinzip wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Aufklärung in allen Lebensbereichen einsetzt. Sie ist außerdem Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens.

Dies ist übrigens Folge 248 dieses Podcasts. Die Handynummer des Rheinpegel-Teams lautet 0160 8080844. Wir freuen uns über jeden, der sich meldet! Erreichbar sind wir aber auch via Facebook, Twitter, Instagram oder Linkedin. Und natürlich auch per Mail an rheinpegel@rheinische-post.de.

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Beim Kirchentag kommen alle zwei Jahre Menschen über ein verlängertes Wochenende in einer Stadt zusammen. Es gibt Gottesdienste, Bibelarbeit, Öko- und Fairtrade-Messen, ein Straßenfest, Konzerte, Diskussionen und Aktionen. 5,8 Millionen Euro wird Düsseldorf dem Event zuschießen, das für 2027 in der Stadt geplant ist. Das hat der Rat im Juni 2022 beschlossen. Die Diskussion zur Finanzierung war kontrovers. Die CDU war geschlossen dafür, die SPD hatte Bedenken, die Grünen waren gespalten und die FDP wollte den Zuschuss am Liebsten halbieren.

Organisiert wird der Kirchentag nicht durch die evangelische Kirche, sondern durch evangelische Gläubige, die sich in einem Verein organisieren. Sie haben durchblicken lassen, dass sie ohne die Förderung vermutlich einen anderen Veranstaltungsort suchen würden.

Der Düsseldorfer Aufklärungsdienst (DA), ein religionskritischer Verein, hat ein Bürgerbegehren gestartet. Das Ziel: Der Rat soll seine Entscheidung kassieren. Wenn der DA genug Unterschriften sammelt, muss der Rat sich neu mit der Frage der Finanzierung befassen. Bleibt er dann bei seiner Entscheidung, gibt es einen Bürgerentscheid, also eine öffentliche Abstimmung unter allen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern. Damit das Bürgerbegehren Erfolg hat, müssen bis 20. April 15.000 Unterschriften zusammenkommen.

Sollte Düsseldorf den Kirchentag mitfinanzieren - oder nicht? Darum geht es in dieser Episode des Rheinpegel-Podcasts. Ist der Kirchentag eine Missionsveranstaltung für Christen? Oder ein wichtiges gesellschaftliches Forum, offen für alle? Darüber diskutieren Annkatrin Zotter und Ricarda Hinz. Zotter ist Kreisvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Düsseldorf. Sie ist ehrenamtlich in der Ev. Jugendkirche aktiv, sitzt für die CDU in der Bezirksvertretung 8 und ist Vize-Chef im Evangelischen Arbeitskreis der CDU Nordrhein-Westfalen. Ricarda Hinz ist Mitgründerin des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes, eines religionskritischen Vereins, der sich für das Prinzip wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Aufklärung in allen Lebensbereichen einsetzt. Sie ist außerdem Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens.

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