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Wie sagt man seinem Kind, dass man Krebs hat, Dr. Wagner?

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Der Vorsitzender der Saarländischen Krebsgesellschaft über das Projekt Regenbogen

Das Thema Krebs bei jüngeren Menschen ist erst kürzlich wieder in den Fokus der Berichterstattung gerückt, als Prinzessin Kate vom britischen Königshaus ihre Krebserkrankungen öffentlich gemacht hat. Sie ist Mutter dreier kleiner Kinder.

Das gleiche Schicksal betrifft unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit tagtäglich sehr viele Kinder: „Laut Schätzung des Robert Koch-Instituts erleben jährlich etwa 50.000 Kinder unter 18 Jahren, dass eines der Elternteile an Krebs erkrankt ist“, sagt Dr. Steffen Wagner, Frauenarzt und Gynäkologischer Onkologe aus Saarbrücken und Vorsitzender der Saarländischen Krebsgesellschaft, im „ÄrzteTag“-Podcast.

Eine solche Diagnose trifft nicht nur den Patienten oder die Patientin selbst hart, sondern auch die Angehörigen. Viele Betroffene stehen vor der Frage, wie – oder ob überhaupt – sie ihren Kindern ihre Erkrankung erklären sollen. Im normalen ärztlichen Alltag bleibt für eine umfassende Beratung und Unterstützung, die alle Familienmitglieder mit einbezieht, meist keine Zeit. Dabei ist genau das extrem wichtig, betont Dr. Wagner: Die psychischen Folgen für Kinder und Jugendliche können gravierend sein.

Genau da setzt das Projekt Regenbogen der Saarländischen Krebsgesellschaft an, das 2019 ins Leben gerufen wurde. Die Unterstützung umfasst zum einen psychoonkologische und sozialrechtliche Beratungen für die Familien, zum anderen gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge für die Kinder, um ihnen eine „Auszeit vom Krebs“ zu ermöglichen und zu zeigen, dass sie nicht alleine sind mit ihren Sorgen und Ängsten.

Im vergangenen Herbst ist das rein spendenfinanzierte Projekt mit dem 2. Platz beim Springer Medizin Charity Award gewürdigt worden.

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Der Vorsitzender der Saarländischen Krebsgesellschaft über das Projekt Regenbogen

Das Thema Krebs bei jüngeren Menschen ist erst kürzlich wieder in den Fokus der Berichterstattung gerückt, als Prinzessin Kate vom britischen Königshaus ihre Krebserkrankungen öffentlich gemacht hat. Sie ist Mutter dreier kleiner Kinder.

Das gleiche Schicksal betrifft unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit tagtäglich sehr viele Kinder: „Laut Schätzung des Robert Koch-Instituts erleben jährlich etwa 50.000 Kinder unter 18 Jahren, dass eines der Elternteile an Krebs erkrankt ist“, sagt Dr. Steffen Wagner, Frauenarzt und Gynäkologischer Onkologe aus Saarbrücken und Vorsitzender der Saarländischen Krebsgesellschaft, im „ÄrzteTag“-Podcast.

Eine solche Diagnose trifft nicht nur den Patienten oder die Patientin selbst hart, sondern auch die Angehörigen. Viele Betroffene stehen vor der Frage, wie – oder ob überhaupt – sie ihren Kindern ihre Erkrankung erklären sollen. Im normalen ärztlichen Alltag bleibt für eine umfassende Beratung und Unterstützung, die alle Familienmitglieder mit einbezieht, meist keine Zeit. Dabei ist genau das extrem wichtig, betont Dr. Wagner: Die psychischen Folgen für Kinder und Jugendliche können gravierend sein.

Genau da setzt das Projekt Regenbogen der Saarländischen Krebsgesellschaft an, das 2019 ins Leben gerufen wurde. Die Unterstützung umfasst zum einen psychoonkologische und sozialrechtliche Beratungen für die Familien, zum anderen gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge für die Kinder, um ihnen eine „Auszeit vom Krebs“ zu ermöglichen und zu zeigen, dass sie nicht alleine sind mit ihren Sorgen und Ängsten.

Im vergangenen Herbst ist das rein spendenfinanzierte Projekt mit dem 2. Platz beim Springer Medizin Charity Award gewürdigt worden.

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