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Der Tote liegt neben den Bahngleisen: Manuel Diogo aus Mosambik war Vertragsarbeiter in einem DDR-Sägewerk. Sein Tod gilt im Jahr 1986 als Unfall. Über 30 Jahre später heißt es plötzlich: Neonazis haben ihn ermordet. Hat die Stasi ein Verbrechen vertuscht? Oder wurde der Mord erfunden? Und wenn ja, warum? Der investigative True-Crime-Podcast von Anja Reich und Jenni Roth.
 
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Seit 1998 wird am 21. Juli der Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher:innen begangen. In Tübingen hatten die Aidshilfe und der Kontakladen Janus zu einem Treffen am Sternplatz aufgerufen. Neben einem Gedenken ging es auch um eine Kritik an der repressiven Drogenpolitik und die Möglichkeiten mehr Sicherheit für Drogengebrauchende zu schaffen.…
 
Am 12 Juni fand in Tübingen innerhalb einer bundesweiten Aktionswoche eine Kundgebung zur Freigabe der Impfstoffpatente statt.Organisiert wurde sie vom Spontangegründeten Wombat Bündnis ( SWB), welches sich während der Pandemie als Bündnis für eine linke Kritik an der Politik während der Pandemie gegründet hatte.Es sprachen Vertreter*innen u.a. von…
 
Nachdem die Staatsanwaltschaft Potsdam bestätigt, dass Manuel Diogo nicht ermordet und die Ermittlungen 1986 nicht manipuliert wurden, gehen wir davon aus, dass der MDR seine Berichte korrigiert. Aber er bleibt bei der Mordtheorie, zitiert ein Interview mit einem mosambikanischen Diplomaten falsch, zweifelt die Arbeit der Staatsanwaltschaft an und …
 
Unter Führung von Frankreich und ihrer ehemaligen Kolonialmacht Portugal ist in Mosambik ein EU Einsatz geplant. Zu vermuten ist ein Zusammenhang mit den dortigen Gasvorkommen, an denen unter anderem der französische Konzern "Total" interessiert ist.Von Radio Antimilitarista (Wüste Welle, Tübingen)
 
In der Nacht zum Samstag kam es am Tübinger Lustnauer Tor zu mindestens zwei Festnahmen und gewaltsamem Vorgehen der Polizei gegenüber Anwesenden.Seit dem verhängten Alkoholverbot in der Innenstadt ist die Polizei nachts verstärkt in der Innenstadt unterwegs. Am Lustnauer Tor gab es einen massiven Einsatz von Polizei unter Einsatz mit Hunden, bei d…
 
Hier kommen drei "Dietis" zu Wort.Aktivist*innen haben den Dietenbachwald beim Rieselfeld (Freiburg) besetzt, um die geplante Rodung von 3700 Bäumen zu verhindern.Für mehr Informationen:https://dieti.blackblogs.org/Von Resonanz Con(tra)sens (Wüste Welle, Tübingen)
 
Die Arbeit des 1956 gegründeten BND hat viele Opfer hervorgebracht- zur Verantwortung gezogen wurden die Beteiligten selten. Doch wie arbeitet der BND? Wo war er, auch militärisch involviert? Und welche Hoffnungen auf Veränderung gibt es?Von Radio Antimilitarista (Wüste Welle, Tübingen)
 
Wie beeinflusst die Coronapandemie unsere Psyche? Wie hat das System „Psychiatrie“ auf die Pandemie reagiert? Welche Kritik/Vorschläge gibt es von Betroffenen um auf die Situation zu reagieren? Diese Fragen wollen wir im Podcast pandemischer Psycho Probleme nachgehen.Von Thomas und Lora (Wüste Welle, Tübingen)
 
Am 15 Mai 2021 trugen in Frankfurt 5000 Menschen ihre Solidarität mit Palästina auf die Straße. Im Anschluss hatte die Demonstration mit massiven Verleumdungen zu kämpfen. In dem Statement positionieren sie sich dazu,Von Radio Antimilitarista (Wüste Welle, Tübingen)
 
Die Bewegung BDS, kurz für Boykott, Desinvestment uns Sanktionen, entstand in der palästinensischen Zivilgesellschaft und richtet sich gegen die israelische Besatzung, die Militärverwaltung, den fortgesetzten Siedlungsbau und die Unterdrückung und Diskriminierung der Palästinenser:innen. Im Interview werden die Ziele und Taktik der Bewegung erklärt…
 
Interview mit Qassem von der Initiative "Palästina spricht". Die Initiative hat rund um den Tag der Nakba, der palästinensischen Katastrophe in ganz Deutschland Kundgebungen, Demonstrationen und Veranstaltungen organisiert. Im Interview erklärt Qassem die Forderungen und Ziele von Palästina spricht, berichtet von antipalästinensischem Rassismus und…
 
Die rollende Franzi und der witzige Armin nutzten die Gelgenheit und erkundeten während des Tübinger Modells die Altstadt von Tübingen. Tausende konsumbegeisterte Menschen aus ganz Baden-Württemberg stürmten in die Altstadt von Tübingen. Sie kamen von überall her aus Mannheim, Pforzheim, aus dem Allgäu und aus Rastatt bei Karlsruhe. Manche trugen M…
 
Die rollende Franzi und der witzige Armin nutzten die Gelgenheit und erkundeten während des Tübinger Modells die Altstadt von Tübingen. Tausende konsumbegeisterte Menschen aus ganz Baden-Württemberg stürmten in die Altstadt von Tübingen. Sie kamen von überall her aus Mannheim, Pforzheim, aus dem Allgäu und aus Rastatt bei Karlsruhe. Manche trugen M…
 
Mom’s Mic Radio ist eine Gruppe von Frauen und Mütter im Ruhrgebiet. Die erste Radio show entstand schon unter lockdown Bedingungen, allein mit smartphone Aufnahmen und schierer Selbstmotivation; denn in den üblichen Medien fanden die Frauen ihre Erfahrungen als Migrantinnen, Geflüchtete, Aktivistinnen und Mütter nicht wieder. Also, musste man das …
 
Einen Termin mit dem Historiker Harry Waibel zu bekommen, ist nicht einfach - weil wir ihn für das Interview nicht bezahlen wollen. Am Ende lenkt er doch ein. Und ist ziemlich überrascht, dass wir die Akten, die er uns anbietet, schon kennen. Und auch nach vielen Nachfragen verstehen wir nicht, wie er zu der Überzeugung kommt, dass Manuel Diogo erm…
 
Anlässlich des "Tag der politischen Gefangengen" sind verschiedene Referierende virtuell zusammengekommen, um das Buch von Abduallah Öcalan "Jenseits von Staat, Mach und Gewalt" vorzustellen und über das von ihm entworfene Gesellschaftsmodell des Konförderalismus zu diskutieren.Nach Ausbruch der Corona-Pandemie waren viele emanzipatorische Stimmen …
 
Wir suchen Manuel Diogos Arbeitskollegen in Mosambik. Ein Kontaktmann recherchiert für uns vor Ort, er kennt ehemalige Vertragsarbeiter, auch Kollegen aus Jeber-Bergfrieden und vermittelt uns ein Interview. Als er plötzlich abtaucht, recherchiert ein Korrespondent für uns weiter und erklärt uns, warum jeden Mittwoch in Maputo Mosambikaner mit DDR-F…
 
Am 14.11.2019 wurde im Gemeinderat über den Baugrund für Amazon abgestimmt. "Kein Grund für Amazon" forderten damals die Gegner*innen mit Verweis auf eine angespanntere Lage auf dem Wohnungsmarkt, militärische KI-Forschung und fehlender Transparenz im Entscheidungsprozess. Die Reaktion des Tübinger OBs Palmer: ein Strafbefehl wegen Hausfriedensbruc…
 
Bei unserer Recherche stoßen wir auf Herrn Geyer, den ehemaligen Werkleiter des Sägewerks. Er war der Chef von Manuel Diogo. Aber laut Akten hatten die beiden auch ein enges persönliches Verhältnis. Wir besuchen ihn zu Hause, erfahren, worin dieses Verhältnis bestand, was er über Manuels Tod weiß und über seine Freundin in Dessau. Warum der Werklei…
 
In dieser Folge treffen wir einen weiteren wichtigen Zeugen: Markward Michel war der Lokführer, der den leblosen Körper von Manuel Diogo neben dem Bahngleis fand. Und Michel erinnert sich sehr genau an jene Nacht. Wir fragen uns: Kann man sich - mehr als 30 Jahre danach - wirklich noch so gut an ein bestimmtes Ereignis erinnern? Diese Frage beantwo…
 
Unsere Spurensuche geht weiter - in Jeber Bergfrieden. Dort lebt Gudrun Nitze mit ihrem Mann Klaus, der die mosambikanischen Vertragsarbeiter als Heimleiter betreute und die Leiche von Manuel Diogo identifizierte. Nitze ist politisch 100 Prozent unkorrekt und kommt gleich zur Sache. Das Bild von Manuel und den anderen Vertragsarbeitern wird klarer.…
 
Der Fall DiogoAls Manuel Diogo am 30. Juni 1986 tot auf einem Bahngleis in Brandenburg gefunden wird, steht fest: Es war ein Unfall. 30 Jahre später aber taucht plötzlich ein unheimlicher Verdacht auf: Der Mosambikaner wurde von Neonazis ermordet, die Staatssicherheit hat alles vertuscht. Fernsehsender und Zeitungen berichten darüber, die Staatsanw…
 
Wie aus einem tragischen Unfall ein brutaler Neonazi-Mord wurde1986 stirbt der Mosambikaner Manuel Diogo bei einer Zugfahrt in Brandenburg. Für die DDR-Behörden ist es ein Unfall. Aber dann, 30 Jahre nach dem Ende der DDR, taucht Manuels Name plötzlich wieder auf. Plötzlich heißt es: Das mit dem Unfall sei erfunden, die Wahrheit sei von der Staatss…
 
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