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#155 - Did Not Finish: Die Kunst vom Weitermachen und Aufgeben im Ultracycling. Mit Ulrich Bartholmoes.

1:16:21
 
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Manage episode 396193558 series 2701789
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Der Moment, wo man aufgeben muss, sich unlösbare Probleme einstellen, oder man aus Vernunft aussteigt, ist immer sehr bitter. Es gibt aber unterschiedlichste Gründe, warum jemand das Ziel nicht erreicht. Und vor allem gibt es auch viele verschiedene Gründe, warum jemand überhaupt an den Start eines Ultra Radrennens geht.

Wo ist die Grenze? Auf welcher Basis entscheidet man, ob man weiterfährt oder nicht? Bereut man im Nachhinein, ausgestiegen zu sein? Oder bereut man es vielleicht sogar, wenn man um jeden Preis das Ziel erreichen will und sich damit langfristig gesundheitliche Probleme einhandelt?

Ist das vermeintliche Warnzeichen des Körpers nur der innere Schweinehund, der getarnt als „Stimme der Vernunft“ durch die getrübte Wahrnehmung und die mentale Müdigkeit ein körperliches Problem als Ausrede vorschiebt?

Diese Fragen beschäftigen uns immer wieder, und daher haben wir heute Ulrich aka UBA zu uns eingeladen, der beide Seiten kennt: Einerseits hat er überragende Erfolge auf unterschiedlichen Terrains gefeiert, gehört seit Jahren zur absoluten Spitze im unsupported Ultracycling, musste aber auch schon Rückschläge einstecken. In der Saison 2023 erlebte er nach dem DNF beim Race Around Rwanda, worüber auch sein Film „Dirt, Sweat, Fever.“ erzählt, seinen bisher größten Erfolg, als er die Tour Divide gewann.

Flo Kraschitzer und Christoph Strasser sind auch selbst schon gescheitert, im Endeffekt kann man daraus aber die wichtigsten Lernerfahrungen ziehen – wenn man selbstkritisch analysieren kann und ehrlich zu sich selbst ist.

Der legendäre Mike Hall hat es mit diesen Worten gesagt: „Never scratch at night“. Denn nachts trifft man in scheinbarer Aussichtslosigkeit meist keine guten Entscheidungen.
Wenn man trotzdem am Punkt angelangt ist, wo man entscheiden muss, sollte man sich selbst fragen: „Kann ich mir im Nachhinein etwas vorwerfen? Fahre ich, um ein Abenteuer zu erleben, um zu finishen, oder um zu gewinnen? Will ich das selbst, oder lasse ich mich von außen unter Druck setzen?“

Das Fazit der heutigen Sitzfleisch Episode:

Am schönsten sind Erfolge dann, wenn es mehrere Anläufe braucht.
Geht etwas beim ersten Mal superglatt, ist die Genugtuung nicht so groß.
Auszusteigen ist keine Schande. Das Einzige, was man wirklich bereut, ist es nie versucht zu haben.

Links:
- Ulrich Bartholmös auf Instagram: https://www.instagram.com/ubartholmoes
- Dirt, Sweat, Fever. auf Youtube: www.youtube.com/watch?v=OJENkJNL4XY
- Round Table „Scratching from Ultracycling Races” auf dotwatcher.cc: https://dotwatcher.cc/feature/roundtable-scratching-from-ultra-distance-races-part-1

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Gewinnspiel für RACA Startplatz und den gefüllten Wiesbauer Rucksack:

Bitte per Email an info [ at ] raceacrossaustria.com – Betreff: Gewinnspiel Sitzfleisch
Schreibt mit Namen, Adresse und Telefonnummer euren Tipp, wie die schnellste Finisherzeit des RACA 1000 lauten wird. Wer die beste Schätzung abgibt, gewinnt einen Startplatz für das RACA 300 und den Wiesbauer Rucksack!
Einsendeschluss wird noch bekannt gegeben, das wird im Laufe des Mai sein. Details folgen!

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Wo ist die Grenze? Auf welcher Basis entscheidet man, ob man weiterfährt oder nicht? Bereut man im Nachhinein, ausgestiegen zu sein? Oder bereut man es vielleicht sogar, wenn man um jeden Preis das Ziel erreichen will und sich damit langfristig gesundheitliche Probleme einhandelt?

Ist das vermeintliche Warnzeichen des Körpers nur der innere Schweinehund, der getarnt als „Stimme der Vernunft“ durch die getrübte Wahrnehmung und die mentale Müdigkeit ein körperliches Problem als Ausrede vorschiebt?

Diese Fragen beschäftigen uns immer wieder, und daher haben wir heute Ulrich aka UBA zu uns eingeladen, der beide Seiten kennt: Einerseits hat er überragende Erfolge auf unterschiedlichen Terrains gefeiert, gehört seit Jahren zur absoluten Spitze im unsupported Ultracycling, musste aber auch schon Rückschläge einstecken. In der Saison 2023 erlebte er nach dem DNF beim Race Around Rwanda, worüber auch sein Film „Dirt, Sweat, Fever.“ erzählt, seinen bisher größten Erfolg, als er die Tour Divide gewann.

Flo Kraschitzer und Christoph Strasser sind auch selbst schon gescheitert, im Endeffekt kann man daraus aber die wichtigsten Lernerfahrungen ziehen – wenn man selbstkritisch analysieren kann und ehrlich zu sich selbst ist.

Der legendäre Mike Hall hat es mit diesen Worten gesagt: „Never scratch at night“. Denn nachts trifft man in scheinbarer Aussichtslosigkeit meist keine guten Entscheidungen.
Wenn man trotzdem am Punkt angelangt ist, wo man entscheiden muss, sollte man sich selbst fragen: „Kann ich mir im Nachhinein etwas vorwerfen? Fahre ich, um ein Abenteuer zu erleben, um zu finishen, oder um zu gewinnen? Will ich das selbst, oder lasse ich mich von außen unter Druck setzen?“

Das Fazit der heutigen Sitzfleisch Episode:

Am schönsten sind Erfolge dann, wenn es mehrere Anläufe braucht.
Geht etwas beim ersten Mal superglatt, ist die Genugtuung nicht so groß.
Auszusteigen ist keine Schande. Das Einzige, was man wirklich bereut, ist es nie versucht zu haben.

Links:
- Ulrich Bartholmös auf Instagram: https://www.instagram.com/ubartholmoes
- Dirt, Sweat, Fever. auf Youtube: www.youtube.com/watch?v=OJENkJNL4XY
- Round Table „Scratching from Ultracycling Races” auf dotwatcher.cc: https://dotwatcher.cc/feature/roundtable-scratching-from-ultra-distance-races-part-1

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Einsendeschluss wird noch bekannt gegeben, das wird im Laufe des Mai sein. Details folgen!

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