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Der hauptsächliche Podcast. Hauptsächlicher kann man nicht sein. Essentiell sind wir auch. Denn hier sprechen Michael und Michael manchmal miteinander und manchmal mit Gästen. Der Schwerpunkt liegt irgendwo bei Filmen, Videospielen und Japan. An anderen Tagen bei Kultur, Literatur, Politik, Bildung, Musik und Manga. Manchmal geht es auch um Wale, Bärte oder Mode. Wir sind da nicht so. Es kann (fast) alles passieren. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte uns oder den Aaldompteur Ihres Ve ...
 
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Leistungsansprüche wachsen, Schlafstörungen und Depressionen nehmen zu: Warum macht sich ein Unbehagen unter den Menschen breit, obwohl wir seit über 70 Jahren in weitgehendem Wohlstand und Frieden leben? In interdisziplinärer Zusammenarbeit untersuchen Gernot und Rebecca Böhme Quellen des Unbehagens in unserer Lebenswelt. Rezension von Jochen Rack…
 
Wahl… Oh… Unbehagen Ein letztes Mal widmen wir uns der kommenden Bundestagswahl und schauen Wahlwerbung. Viel mehr geschieht nicht. Es gibt gute Werbung, es gibt schlechte Werbung, es gibt faschistische Werbung und Norman ist dabei, um euch zu erzählen, wie schlimm das alles ist. Viel Spaß. Podcast herunterladen Ab jetzt … Demokratie durch Volksabs…
 
Gifty ist Neurowissenschaftlerin an er kalifornischen Stanford University. Als sie ihre depressive Mutter bei sich aufnimmt, muss sie sich mit der Geschichte ihrer aus Ghana stammenden Familie auseinandersetzen. Die ist geprägt von Rassismus, religiösem Eifer und Drogensucht. Ein feinfühliger und kraftvoller Roman darüber, Sinn und Trost im Leben z…
 
Der Vietnamkrieg hat viele VietnamesInnen ins Exil getrieben – auch nach Deutschland. 188.000 VietnamesInnen „mit Migrationshintergrund im weitesten Sinn“ verzeichnete das Statistische Bundesamt im Jahr 2019 für Deutschland. Einige von ihnen stammen aus Vietnam, andere haben vietnamesische Eltern, wurden aber in Deutschland geboren.Die Geschichte d…
 
Felicitas Hoppes Roman „Die Nibelungen“ ist für den „Deutschen Buchpreis“ nominiert. Darin sucht sie einen Goldschatz und feiert die Wormser Festspiele.Die ZEIT-Redakteurin Khuê Pham ist in der Sendung zu Gast. In ihrem Debütroman „Wo auch immer ihr seid“ erzählt sie eine vietnamesische Familiengeschichte.Maaza Mengiste stammt aus Äthiopien und hat…
 
So spannend wurde Wissenschaftsgeschichte vielleicht noch nie geschrieben. In „Das blinde Licht“ erzählt der chilenische Autor Benjamín Labatut von deutschen Naturwissenschaftlern, deren Entdeckungen bahnbrechend waren, die aber auch viele Menschen – zumal nicht selten sich selbst – ins Unglück gestürzt haben.In vier großen Kapiteln, in denen sich …
 
Mit „Der Schattenkönig“ gelingt Maaza Mengiste ein opulentes, berührendes Werk, das dem zu Unrecht verdrängten Krieg zwischen Italien und Äthiopien 1935-1936 und den äthiopischen Kämpferinnen zur Erinnerung verhilft. Mengiste schildert authentisch und bedrückend, wie auf allen Seiten Menschen zu Opfern und Tätern werden; Männer wie Frauen.Rezension…
 
Alfonsina Storni ist eine der bedeutenden Lyrikerinnen Lateinamerikas. Der Sammelband "Cimbelina" stellt die 1938 verstorbene Argentinierin nun erstmals als Autorin von Theaterstücken vor. Sie beweist sich darin als frühe Vorkämpferin für die Gleichberechtigung der Frau.Rezension von Eva Karnofsky.Herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort von…
 
Ludwig Pollak ist einer der großen Archäologen des 20. Jahrhunderts. Er ist aber auch ein Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Rom. Hans von Trothas neuer Roman "Pollaks Arm" verbindet die beiden Themen: Im Herbst 1943 soll Pollak Asyl im Vatikan erhalten. Doch statt seinem Retter zu folgen, gibt Pollak ihm seine Lebensgeschichte al…
 
"Selbstporträt in Schwarz und Weiß" ist ein autobiographisch angelegter Essay des Schriftstellers Thomas Chatterton Williams über seinen Versuch, als Sohn eines Schwarzen und einer weißen Mutter den Festlegungen durch Kollektive zu entfliehen. "Können Schwarze sich ihrem Schwarzsein entziehen, wenn sie in einer durch race geprägten Gesellschaft leb…
 
Kira Jarmysch, die Sprecherin von Kremlkritiker Nawalny, hat bereits mehrfach wegen ihres Engagements in russischen Gefängnissen gesessen. In ihrem Debütroman "Dafuq" verdichtet sie die üblen Zustände in Justiz und Strafvollzug zu einem erhellenden Roman über das heutige Russland.Rezension von Clemens Hoffmann.Aus dem Russischen von Olaf KühlRowohl…
 
Bukarest 1940. Guy Pringle unterrichtet an der Universität, seine Frau Harriet versteckt den Sohn eines verfolgten jüdischen Kaufmanns. Tag für Tag wird die Lage bedrohlicher. Lebendig und fesselnd schildert Olivia Manning in ihrem Roman "Die gefallene Stadt", wie Faschisten und Nazis in Rumänien die Macht übernehmen.Rezension von Eberrhard Falcke.…
 
"Doch alle Lust will Ewigkeit -, / - will tiefe, tiefe Ewigkeit!" Friedrich Nietzsches sogenanntes "Mitternachtslied" aus "Also sprach Zarathustra" gehört zu den bekanntesten deutschen Gedichten. Nun legt der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann die wohl ausführlichste Interpretation dieses Textes vor: nicht nur eine profunde Nietzsche-Exegese, s…
 
Dante Alighieri ist italienischer Nationaldichter und schuf mit der „Göttlichen Komödie“ ein Meisterwerk der Literatur. Zu seinem 700. Todestag am 14. September gibt es etliche Jubiläumsfeiern und Neuerscheinungen. Doch Dante-Lesen ist ziemlich kompliziert. Romanistik-Professorin Uta Felten erklärt, warum es trotzdem richtig Spaß macht.Lukas Meyer-…
 
Dante ist Italiens Nationaldichter, unser "italienischer Goethe", viel verehrt - aber kaum gelesen, weil ziemlich kompliziert: Romanistik-Professorin Uta Felten erklärt uns, warum der Schöpfer der "Göttlichen Komödie" auch heute noch begeistert. Außerdem beglückt Sven Regener seine große Fangemeinde mit dem Roman "Glitterschnitter". Ein belustigend…
 
„Glitterschnitter“ heißt in Regeners Roman eineBand. Experimentelle Popmusik mit Bohrmaschine und Eierschneider. Im Dunstkreis von Punk, Freaks, Szene und Hausbesetzungen kämpfen ein paar junge Menschen um das richtige Verhältnis von Faulheit und Selbstverwirklichung. Seit seinem Riesenerfolg „Herr Lehmann“ schreibt Sven Regener, Frontmann der Band…
 
Der Roman „Im Menschen muss alles herrlich sein“ von Sasha Marianna Salzmann ist ein ernüchterndes Portrait der späten Sowjetzeit sowie ein Familienroman, der sich auf die Verlusterfahrungen starker Frauenfiguren stützt. Dabei werden Migrationsbiografien mit der schroffen Identitätssuche nachfolgender Generationen verbunden. Ein preiswürdiges Buch.…
 
Corona-Impfstoffe sind das medizinische Labor-Projekt unserer Tage. Forschung im Kampf gegen die Zeit. Der Journalist Joe Miller hat für sein Buch „Project Lightspeed“ das Biontech-Ehepaar Özlem Türeci und Ugur Sahin von Beginn der Pandemie an begleitet. Eine spannende Reportage, die viel über die Hintergründe der Impfstoffentwicklung erzählt.Lukas…
 
Als Harry 2016 aus den USA nach Taiwan zurückkehrt, möchte er von seiner betagten Mutter gerne mehr über die japanische Kolonialzeit auf der Insel erfahren. Denn die anschließende Sinisierung der japanisch sprechenden Bevölkerung hat ein tiefes Trauma hinterlassen. Mit „Pflaumenregen“ legt Stephan Thome die gesellschaftlichen Tiefenschichten seiner…
 
Irgendwann wird aus einem die Gefühlswelt durcheinanderwirbelnden Ereignis ein historisches Datum. Dann braucht es literarische Bücher, um das Erleben der Beteiligten neuerlich zu vergegenwärtigen. Ellis Averys Memoire "Die Tage des Rauchs" über 9/11 ist ein solches Buch.Rezension von Ulrich Rüdenauer.von Alex Stern aus dem Englischen übersetztLili…
 
Der Wohlstand bricht aus und ihr Selbstverständnis als Linke knickt ein. So war es bei der mehrfach ausgezeichneten Schriftstellerin Eula Biss. Ihr Buch "Was wir haben" ist ein episodisches Essay und gleichzeitig das Dokument ihres Versuchs, mit dieser Wende im Leben klar zu kommen.Rezension von Brigitte Neumann.Aus dem Englischen von Stephani Sing…
 
Henriette ist eine orientierungslose junge Akademikerin, die durch Mutterschaft das Lebensglück findet. Hannah Lühmann, stellvertretende Feuilletonleiterin der "Welt", erinnert in ihrem Debütroman "Auszeit" die Frauen ihrer Generation an einen traditionellen Ausweg aus krisenhaften Lebenslagen. Gut lesbar, aber kein Muss.Rezension von Oliver Pfohlm…
 
Das Nibelungenlied – eine Schatzgrube, in der seit rund 700 Jahre nach seinem Entstehen immer noch geschürft wird. Das Epos um Gold, Liebe, Verrat und Mord hat auch Büchnerpreisträgerin Felicitas Hoppe zu einer Neuerzählung inspiriert. Intelligent, verspielt und mit feiner Ironie.Rezension von Angela Gutzeit.Fischer Verlag,256 Seiten, 22 EuroISBN: …
 
In "Freiheit, Gleichheit, Ungewissheit. Wie schafft man Demokratie?" untersucht Jan-Werner Müller ein weiteres Mal die Krise der Demokratie und appelliert an die Bereitschaft der Bürger zur Partizipation.Rezension von Judith Leister.Aus dem Englischen von Michael BischoffSuhrkamp-Verlag, Berlin 2021, 270 Seiten, 24 EuroISBN 978-3-51842-995-2…
 
Der NSU-Komplex, das Netzwerk Rechtsradikaler, das den NSU erst ermöglichte, blieb unaufgeklärt. Licht in dies Dunkel zu bringen, hat sich das Buch 'Tribunale' zum Ziel gesetzt, herausgegeben vom Aktionsbündnis ' NSU-Komplex auflösen' . Rezension von Anselm Weidner.Verlag Assoziation A, 304 Seiten, 16 EuroISBN 978-3-86241-486-4…
 
Mittelalte Männer. Ein Genie. Eine Gattenmörderin. Und eine Schriftstellerin mit Schreibblockade. Und ein Buch, dessen Held einfach nur Gast heißt - das sind wahrhaft seltsame Sommergäste.Richard Russo - Mittelalte MännerDumont Verlag, 608 Seiten, 26 EuroISBN 978-3-8321-8116-1Rezenion von Christoph SchröderAngelika Klüssendorf - Vierunddreißigster …
 
Der Amerikaner Richard Russo ist Spezialist für krisenanfällige Männer. Im Grunde könnte jeder seiner Romane „Mittelalte Männer“ heißen. Jetzt gibt es tatsächlich ein Buch mit genau diesem Titel. Und wiederum ist es sehr umfangreich.Rezension von Christoph Schröder.Dumont Verlag, 608 Seiten, 26 EuroISBN 978-3-8321-8116-1…
 
In seinem Buch Michelangelo zieht der Berliner Kunsthistoriker Horst Bredekamp eine Bilanz seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit dem Leben und künstlerischen Schaffen des Florentiners in dessen Heimatstadt sowie in Rom. Dabei kommt er zu bewegenden Deutungen der Werke Michelangelos, die diesen als einen zwischen Kühnheit und Angst vor dem Schei…
 
Ein Gast – ungewollt, aber nicht mehr abweisbar. Er ist der Gegner der Ich-Erzählerin in Ariane Kochs Roman „Die Aufdrängung“. Er isst Mandarinen und hat irgendwann einen felligen Körper. Ein Rätsel, ein Sprachbild, dass den Roman sehr reizvoll macht.Persönliche Empfehlung von Alexander Wasner.Edition Suhrkamp, 179 Seiten, 14 EuroISBN: 978-3-518-12…
 
Alice Kelleher ist 29 Jahre alt und eine berühmte Schriftstellerin. Aber sie ist leider nur erfunden. Und zwar von Sally Rooney, dem Star der amerikanischen Literaturszene. Die hat mit der Heldin ihres neuen Romans einiges gemeinsam: Beide kommen aus Irland, beide haben zwei Bücher geschrieben, Millionen davon verkauft und stecken jetzt in einer Sc…
 
Ein Dorf im Osten stirbt – und seine Toten treffen sich im Jenseits. Sie beobachten die verbliebenen Bewohner, ihre Sehnsüchte und Träume. Ein Panoptikum aus Einsamen und Verbitterten, Säufern und Kranken. Gegenwart und Vergangenheit des Dorfes, Wut, Apathie und Hoffnung, gezeichnet an einer Fülle von Figuren. Ein leider nicht ganz überzeugender Do…
 
Der Westen, schrieb unlängst ein britischer Meinungsführer, sei die "erfolgreichste politische Idee der Welt". Diese Haltung hat alte Wurzeln im Kolonialismus und Imperialismus. Der indische Autor Pankaj Mishra analysiert in seinem Buch "Freundliche Fanatiker. Über das ideologische Nachleben des Imperialismus", wie mit dieser Weltsicht weiterhin Me…
 
So ein großer Roman über das Warschauer Ghetto- und doch wurde er nach seinem Erscheinen 1971 in der DDR hierzulande kaummehr zur Kenntnis genommen. Deswegen ist es eine gute Entscheidung, mit Bogdan Wojdowskis Roman "Brot für die Toten" die "Bibliothek der polnischen Holocaustliteratur" zu eröffnen. Insgesamt zehn wichtige Bände hat der Wallstein …
 
Nippon-Connection-Spezial In großer Runde geht es weiter, mit der Nippon Connection. Diesmal wieder etwas amüsanter, denn wir haben die (in einer Einstellung gedrehte) Komödie "Beyond the Infinite Two Minutes", in der ein Cafebesitzer herausfindet, dass sein Computerbildschirm und sein Fernseher verbunden sind und er in einem davon zwei Minuten in …
 
Im Jahr 2010 soll Julian Assange in Schweden zwei Frauen zum Sex gezwungen haben. So jedenfalls lautete die Anklage gegen den prominenten Whistleblower, die schon bald erhoben wurden, nachdem er Videos geleakt hatte, in denen US-Soldaten auf irakische Zivilisten schießen. Assange verschanzte sich daraufhin jahrelang in der ecuadorianischen Botschaf…
 
Die Zeitschrift "Literatur und Kritik" verspricht mit einem Sonderheft "Nordmazedonien" einen Ausblick auf eine nahezu unbekannte Literaturlandschaft. Leider enthält die Auswahl der Prosatexte und auch eines Großteils der Lyrik mehr literarische Ödnis als überraschende Höhepunkte. Über das Land und seine Kultur erfährt man hier so gut wie nichts. E…
 
Der bekannte Politikwissenschaftler Colin Crouch beschreibt den Ist-Zustand der Demokratien. Er verzeichnet schwere Defizite, die auf den global agierenden Kapitalismus zurückzuführen sind. Was tun im Angesicht einer grassierenden Postdemokratie? Eine aktive und eingeständige Bürgergesellschaft bilden. Das ist Colin Crouchs Antwort.Rezension von An…
 
Kairos, das ist der Gott des glücklichen Augenblicks. Einen solchen erleben Katharina und Hans 1986 in Ost-Berlin, als sie sich kennenlernen. Die 34 Jahre Altersunterschied scheinen sie nicht zu stören. Sechs Jahre lang kommen sie nicht voneinander los, während sich die DDR im Niedergang befindet. Jenny Erpenbecks „Kairos“ stellt die Erzählung der …
 
Das Verhältnis der Deutschen zur Cucina Italiana beginnt wie jede gute Lovestory mit großer Abneigung. Dieter Richter erzählt in "Con gusto", wie wir trotzdem auf den Pizza- und Pasta-Geschmack kamen. Eher toxisch hingegen bleibt die Beziehung, die Jenny Erpenbeck in ihrem neuen Buch "Kairos" beschreibt. Dickes Buch und doch ein flüchtiges Leseverg…
 
Pizza und Pasta essen die Deutschen am liebsten. Was heute wie selbstverständlich auf unsere Tische kommt, galt unseren Vorfahren lange als ungenießbarer Fraß. Dieter Richter erzählt in „Con Gusto“ unterhaltsam, wie aus der einstigen deutschen Abneigung der italienischen Küche eine große Liebe wurde.Rezension von Julia Schröder.Wagenbach Verlag, 16…
 
Am 24. August 2021 feierte die Ukraine 30 Jahre Unabhängigkeit. Der junge Staat hat eine aufregende Literaturszene. Besonders ukrainische Autorinnen bekommen hierzulande immer mehr Aufmerksamkeit. Ihre Texte handeln von der wechselvollen Geschichte ihres Landes, aber auch vom aktuellen Krieg.Reportage von Christiane Seiler.Stanislaw Assejew - "In I…
 
Es sind apokalyptische Bilder: vertrocknete Wälder in Schwarzwald oder Harz, unzählige Waldbrände am Mittelmeer. Auch in diesem Sommer wird klar, wie schlecht es unseren Wäldern geht. In „Der Holzweg“ zeigen Fachleute Wege aus dem Wald-Dilemma und „Der Deutsche Wald“ erinnert daran, wie wichtig uns die Wälder sind – nicht nur klimatisch, sondern ku…
 
Wie geht gewaltfreier Widerstand? Und was kann er bewirken? Gleich zwei neue Comics gehen diesen Fragen nach. Nicolas Pitz liefert mit seiner Biografie der us-amerikanischen Bürgerrechtlerin Angela Davis ein packendes Beispiel für gewaltfreie Protestkultur. Und Lea Loos sortiert in ihrem unterhaltsamen Comic „Widerstand ist zwecklos? – Nein!“ versc…
 
Nippon-Connection-Spezial Der wunderbare Thomas vom famosen Podcast "SchönerDenken" wollte ganz dringend über Miwa Nishikawas (eine seiner Favoritinnen, was Regie in Japan angeht) "Under the Open Sky", mit Koji Yakusho in der Haupt- und Meiko Kaji in einer kleinen Nebenrolle, reden. Damit werfen wir dann also einen Blick auf das schwere Schicksal e…
 
Wsewolod Iwanow war führender Zensor von Literatur in der Sowjetunion.Im Geheimen aber schrieb er den Roman "U", eine Satire auf den Kommunismus. Klingt subversiv, liest sich aber nur mühsam.Rezension von Pascal Fischer.Aus dem Russischen von Regine KühnMatthes & Seitz Verlag, 559 Seiten, 28 EuroISBN 978-3-75180-610-7…
 
Die renommierte belgische Dichterin Charlotte van den Broeck unternimmt in ihrem neuen, überraschenden Buch "Wagnisse" eine Reise zu 13 Bauwerken, die ihren Architekten zum Verhängnis wurden. Auf sehr persönliche Weise spürt sie dem Scheitern und dem Umgang damit nach.Rezension von Holger Heimann.Aus dem Niederländischen von Christiane BurkhardtRow…
 
Armut, Drogenkriminalität und Gewalt in den Schwarzen-Vierteln Baltimores - Ta-Nahisi Coates hat sie in den 80er Jahren hautnah erlebt. Sein faszinierendes Buch erzählt die Geschichte einer schwarzen Emanzipation durch Bildung.Rezension von Angela Gutzeit.Aus dem Englischen von Bernhard RobbenBlessing Verlag, 304 Seiten, 22 EuroISBN 978-3-896-67704…
 
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