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Fachkräftemangel und Vier-Tage-Woche: „Arbeit ist auch Arbeitsfreud und nicht nur Arbeitsleid“

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In dieser Folge von Economic Challenges, dem Handelsblatt-Ökonomie-Podcast, diskutieren Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über den Konflikt zwischen den Interessen einzelner Unternehmen und den gesamtwirtschaftlichen Anforderungen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie der Arbeitskräftemangel in Deutschland kompensiert werden kann und welche Rolle dabei die Gestaltung der Arbeitszeit spielt.

Die beiden Ökonomen beleuchten das Problem aus verschiedenen Perspektiven. Während Rürup betont, dass Unternehmen Strategien finden müssen, um ihre Arbeitsplätze attraktiv zu machen und auf die steigenden Anforderungen des demografischen Wandels zu reagieren, weist Hüther darauf hin, dass die gesamtwirtschaftlichen Erfordernisse oft im Konflikt mit den individuellen Interessen der Unternehmen stehen. Er appelliert an die Arbeitgeberverbände, eine klare Position zu diesen Fragen einzunehmen und die gesamtwirtschaftlichen Konsequenzen einzelwirtschaftlicher Entscheidungen zu berücksichtigen.

Die Diskussion um die Arbeitszeitgestaltung und den Arbeitskräftemangel steht dabei im Mittelpunkt. Die Möglichkeit einer Vier-Tage-Woche wird von vielen Unternehmen genutzt, um Arbeitsplätze attraktiver zu gestalten und dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Doch Rürup warnt davor, dass eine generelle Verkürzung der Arbeitszeit nicht automatisch zu Produktivitätsgewinnen führt und betont die Bedeutung von anderen Faktoren wie einer guten Arbeitsplatzausstattung und einem positiven Betriebsklima.

Hüther weist zudem darauf hin, dass es für die Behauptung, Arbeitsverdichtung führe zu besonderen gesundheitlichen Belastungen, keine empirischen Befunde gebe. „Die wöchentliche Arbeitszeit von 40 bis 48 Stunden weist vergleichbare gesundheitliche Effekte auf wie die zwischen 20 und 34,9 Stunden“, so Hüther.


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Die beiden Ökonomen beleuchten das Problem aus verschiedenen Perspektiven. Während Rürup betont, dass Unternehmen Strategien finden müssen, um ihre Arbeitsplätze attraktiv zu machen und auf die steigenden Anforderungen des demografischen Wandels zu reagieren, weist Hüther darauf hin, dass die gesamtwirtschaftlichen Erfordernisse oft im Konflikt mit den individuellen Interessen der Unternehmen stehen. Er appelliert an die Arbeitgeberverbände, eine klare Position zu diesen Fragen einzunehmen und die gesamtwirtschaftlichen Konsequenzen einzelwirtschaftlicher Entscheidungen zu berücksichtigen.

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Hüther weist zudem darauf hin, dass es für die Behauptung, Arbeitsverdichtung führe zu besonderen gesundheitlichen Belastungen, keine empirischen Befunde gebe. „Die wöchentliche Arbeitszeit von 40 bis 48 Stunden weist vergleichbare gesundheitliche Effekte auf wie die zwischen 20 und 34,9 Stunden“, so Hüther.


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