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Popfilter – Der Song des Tages | Bright Eyes würfeln einen musikalischen Dreierpasch

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Die „First Days“ von Bright Eyes

Vor 27 Jahren veröffentlicht Conor Oberst unter dem Pseudonym Bright Eyes zum ersten mal einen Song. Er wächst in Omaha im Bundesstaat Nebraska auf, seine ersten Songs nimmt er mit einer Akustikgitarre und einem Kinderkassettenrekorder auf. Schon mit dreizehn gründet er zusammen mit seinem älteren Bruder ein Label aus dem später das renommierte Label „Saddle Creek“ wird.

Bright Eyes ist zunächst ein Soloprojekt, das bleibt es jedoch nicht. Für Studioaufnahmen und Konzerte holt Conor sich befreundete Musiker*innen dazu, meist aus dem „Saddle Creek“-Umfeld. Außerdem werden Nate Walcott und Mike Mogis zu festen Bandmitgliedern, wenn auch an wechselnden Instrumenten.

Mit einem Händchen für präzise Benennung von emotionalen Spektren fangen sie Anfang der Nullerjahre eine ganze Teenager-Generation auf. Zumindest erzählen das die Teenager von damals, wenn sie auf Bright Eyes zu sprechen kommen. Es wäre allerdings zu kurz gegriffen, sie nur als Trostspender zu labeln. Denn musikalisch und produktionstechnisch zeigen sie durchaus auch, was sie können. Die meisten ihrer Alben nehmen sie nämlich selbst auf und produzieren sie auch selbst.

Banaler Alltag und existentielle Ängste

Das neue Album „Five Dice, All Threes“ ist ebenfalls in Eigenproduktion entstanden. Zwei Singles sind bereits als Auskopplung erschienen und sie machen klar, dass es diesmal noch etwas intensiver wird, als man es sowieso schon von Bright Eyes gewöhnt ist. In der zweiten Single „Rainbow Overpass“ geht es um aufdringliche Gedanken, Handys die aus der Hand gleiten und dem Übergang zum Regenbogen, auf den man gern ohne zu bremsen zurasen würde. Banaler Alltag und existentielle Ängste in einem Song vereint, das ist Conor Oberst wieder einmal sehr gelungen. Deshalb ist „Rainbow Overpass“ heute auch unser Song des Tages im Popfilter. „Five Dice, All Threes“ scheint mit dreizehn Titeln ein geglückter musikalischer Dreierpasch zu werden, es kommt am 20. September raus. Unseren täglichen Musikpodcast könnt ihr hier hören und abonnieren.

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Die „First Days“ von Bright Eyes

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Bright Eyes ist zunächst ein Soloprojekt, das bleibt es jedoch nicht. Für Studioaufnahmen und Konzerte holt Conor sich befreundete Musiker*innen dazu, meist aus dem „Saddle Creek“-Umfeld. Außerdem werden Nate Walcott und Mike Mogis zu festen Bandmitgliedern, wenn auch an wechselnden Instrumenten.

Mit einem Händchen für präzise Benennung von emotionalen Spektren fangen sie Anfang der Nullerjahre eine ganze Teenager-Generation auf. Zumindest erzählen das die Teenager von damals, wenn sie auf Bright Eyes zu sprechen kommen. Es wäre allerdings zu kurz gegriffen, sie nur als Trostspender zu labeln. Denn musikalisch und produktionstechnisch zeigen sie durchaus auch, was sie können. Die meisten ihrer Alben nehmen sie nämlich selbst auf und produzieren sie auch selbst.

Banaler Alltag und existentielle Ängste

Das neue Album „Five Dice, All Threes“ ist ebenfalls in Eigenproduktion entstanden. Zwei Singles sind bereits als Auskopplung erschienen und sie machen klar, dass es diesmal noch etwas intensiver wird, als man es sowieso schon von Bright Eyes gewöhnt ist. In der zweiten Single „Rainbow Overpass“ geht es um aufdringliche Gedanken, Handys die aus der Hand gleiten und dem Übergang zum Regenbogen, auf den man gern ohne zu bremsen zurasen würde. Banaler Alltag und existentielle Ängste in einem Song vereint, das ist Conor Oberst wieder einmal sehr gelungen. Deshalb ist „Rainbow Overpass“ heute auch unser Song des Tages im Popfilter. „Five Dice, All Threes“ scheint mit dreizehn Titeln ein geglückter musikalischer Dreierpasch zu werden, es kommt am 20. September raus. Unseren täglichen Musikpodcast könnt ihr hier hören und abonnieren.

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