Vom Sinn und Unsinn der verschärften Corona-Regeln für München

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In München sind die Corona-Infektionen über den Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche gestiegen. Bleibt diese Zahl auf diesem Niveau, gelten in der bayerischen Landeshauptstadt ab Donnerstag eine generelle Maskenpflicht in einigen Bereichen - wie der Fußgängerzone in der Altstadt und am Viktualienmarkt. Außerdem dürfen sich nur noch maximal fünf Personen treffen.

Besonders hart wird es für die Münchner Gastronomie, die in den vergangenen Monaten schon stark gelitten hat, sagt SZ-Lokalredakteur Jakob Wetzel. Allerdings habe es auch am vergangenen Samstag unschöne Bilder von ungezügelten Massenszenen etwa am bereits erwähnten Viktualienmarkt gegeben. Zur Eindämmung der Pandemie seien die verschärften Regeln deswegen durchaus sinnvoll. Aber manchmal seien die Regeln laut Wetzel nicht ganz nachvollziehbar. Zum Beispiel, wenn 30 Schülerinnen und Schüler in einem Klassenraum zusammensitzen würden. Wenn sich schließlich nur ein Teil von ihnen nach der Schule draußen trifft, sei das nicht mehr regelkonform.

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Moderation, Redaktion: Lars Langenau

Redaktion: Laura Terberl

Produktion: Justin Patchett, Moritz Eder

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