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show episodes
 
Freie Meinung, kluge Gedanken: "Essay und Diskurs" präsentiert zu Fragen der Gesellschaft, die aktuell diskutiert werden, ein eigenes Radioformat. Die Sendung eröffnet neue Blickwinkel auf kulturelle Themen und intellektuelle Diskurse, hinterfragt aber auch den öffentlichen Diskurs und konterkariert ihn möglicherweise - mal als Radiotext, mal als Gespräch.
 
Max Liebermann gehört zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Impressionismus und war Kopf der Berliner Secession.1903 erfolgte eine erste Veröffentlichung als Professor der Akademie der Künste unter dem Titel Die Phantasie in der Malerei. Hierin lehnte er Gebilde, die nicht auf die Anschauung eines Wirklichen zurückgingen, kategorisch ab. Bei der Malerei sei das Sujet im Grunde gleichgültig, es komme auf „die den malerischen Mitteln am meisten adäquate Auffassung der Natur“ an. Damit ...
 
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Denkmäler sind für die Ewigkeit gedacht und sollen uns an die Vergangenheit erinnern. In den letzten Monaten aber wurden viele Denkmäler und Statuen im Namen der Gerechtigkeit demontiert oder zerstört, sowohl in Nordamerika als auch in Europa, und das oft von Demonstranten, die die Sache selbst in die Hand nahmen. Von Julia Pelta Feldman www.deutsc…
 
Diese Ökonominnen entrümpeln die Wirtschaftswissenschaften von alten Glaubenssätzen und entwickeln neue Theorien für das 21. Jahrhundert: Mariana Mazzucato, Kate Raworth, Esther Duflo, Stephanie Kelton und Carlota Pérez. Von Antje Schrupp www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: .. Direkter Link zur Audiodatei…
 
Wird der Kapitalismus seinem Anspruch gerecht, langfristig Ungleichheit zu reduzieren und allen Menschen zugutezukommen? Wie rechtfertigen Gesellschaften die vorherrschende Ungleichheit? Der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty erforscht genau diese Fragen seit mehr als 20 Jahren. Thomas Piketty im Gespräch mit Andreas von Westphalen www.deuts…
 
Der ostdeutsche Mann scheint oft ein sächselnder AfD-Wähler oder verrenteter Wutbürger zu sein. Greta Taubert, geboren 1983 im Thüringer Wald, hat für ihr Buch "Guten Morgen, du Schöner" Männer interviewt, die vor der Wende im Osten geboren wurden. Von ihnen könnten die Westmänner noch Einiges lernen. Greta Taubert im Gespräch mit Pascal Fischer ww…
 
Maria Groß wird gern zitiert mit Sätzen wie: "Essen muss die Seele berühren. Duftend. Hinreißend einfach. Geschmackvoll. Charakterstark. Ohne Ablenkungsmanöver." Geerdet sei ihr Restaurant Bachstelze in Erfurt. "Genialität", sagt die Gastronomin, "liegt in den einfachen Sachen." Maria Groß im Gespräch mit Marietta Schwarz www.deutschlandfunk.de, Es…
 
"Wir sprechen alle deutsch, aber nicht dieselbe Sprache", sagt Martin Gross. Im Januar 1990 zieht der westdeutsche Autor nach Dresden, um die Folgen des Mauerfalls zu beobachten. Sein zwei Jahre später erschienener Roman "Das letzte Jahr" zeugt von Melancholie und Ernüchterung. War das überhaupt eine Revolution? Martin Gross im Gespräch mit Frank K…
 
30 Jahre nach der Wiedervereinigung gehen Autorinnen und Filmemacher neue Wege, um von der DDR zu erzählen - jenseits der Klischees von Täter, Mitläufer und Opfer. Können ein neuer Blick und eine spezifisch ostdeutsche Perspektive auf die Geschichte dabei helfen, die tiefgreifenden Unterschiede zwischen Ost und West zu überwinden? Gesprächsleitung:…
 
Die Schriftstellerin Heike Geißler wurde 1977 in der ehemaligen DDR in Riesa geboren. Es gehe ihr in ihren Büchern und ihrem Leben um Forderungen, die nicht nur individuell und konsumorientiert sind, sondern die Verbesserungen für Gesellschaften bringen, sagte die Autorin im Dlf. Heike Geißler im Gespräch mit Miriam Zeh www.deutschlandfunk.de, Essa…
 
Edward Larkey ist Professor an der University of Maryland für Deutsch und Interkulturelle Studien. Er verbrachte die Wendezeit an Universitäten und Akademien in Deutschland und Österreich. Der Sound des Ost-Pops hat auch auch die Musikproduktion im Westen beeinflusst, sagte er im Dlf. Edward Larkey im Gespräch mit Raphael Smarzoch www.deutschlandfu…
 
Moderne Gesellschaften wollen Gleichheit. Das wird in unserer Streitkultur zum Problem: Es gelte, auch unterlegene Argumente zu wertschätzen, heißt es mancherorts. Wie aber soll dann das klügste Argument noch siegen können? Die Soziologin Irmhild Saake im Gespräch mit Florian Felix Weyh www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: .. Direkt…
 
In der Coronakrise wird vielen Menschen bewusst, wie wichtig ihnen ihre Selbstbestimmung ist. Auch Georg Wilhelm Friedrich Hegel, geboren 1770, machte den Freiheitsbegriff zu einem seiner zentralen Themen. Für ihn sei Freiheit eine Frage von alles oder nichts, sagte die Philosophin Andrea Kern im Dlf. Andrea Kern im Gespräch mit Thomas Palzer www.d…
 
Autos bewegen sich autonom durch die Straßen, ohne wie einst Fahrräder gnadenlos abzudrängen. In der Zukunft, so hofft Johannes Ullmaier, ist Radfahren endlich eine entspannte Angelegenheit. Von Johannes Ullmaier www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: .. Direkter Link zur AudiodateiVon Johannes Ullmaier
 
Viel hat sich seit den fahrradfeindlichen 80er-Jahren getan, wenn es um Zweiräder in der City geht. Für Johannes Ullmaier bewegt sich die Gegenwart irgendwo zwischen Autoland und grüner Zukunft. Von Johannes Ullmaier www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: .. Direkter Link zur Audiodatei…
 
Im ersten Essay einer dreiteiligen Serie erinnert sich Johannes Ullmaier daran, wie das Fahrradfahren in den 80er-Jahren war: nämlich höchst gefährlich und abenteuerlich! In den 80er-Jahren war Deutschland ein Autoland. Das Radfahren wirkte da wie eine Praxis aus einer vormodernen Gesellschaft. Von Johannes Ullmaier www.deutschlandfunk.de, Essay un…
 
Die Reaktionen auf das Coronavirus gleichen auf unheimliche Weise dem jüngeren Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Der streitbare Orientalist Stefan Weidner meint: In der Virusbekämpfung folgen wir Mustern, die sich erst in den vergangenen 20 Jahren herausgebildet haben. Pascal Fischer im Gespräch mit dem Islamwissenschaftler Stefan Weidner…
 
In Katastrophensituationen neigt der Mensch zu Massenpanik, hat ein Gefühl der Ohnmacht und Egoismus und kriminelle Verhaltensweisen nehmen zu: so drei gängige Annahmen. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen offenbaren jedoch ein deutlich optimistischeres Bild des Menschen. Von Andreas von Westphalen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs …
 
Eine Welt ohne Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Unterdrückung, eine Gesellschaft, in der die Freiheit aller Einzelnen die Bedingung der Freiheit aller ist, ein Fortschritt, der allen Mobilität, gute Arbeit, materielle Fülle und Gesundheit bringt - diese soziale Utopie ist so alt wie die europäische Neuzeit. Von Mathias Greffrath www.deutschlandfun…
 
Wo entstehen künftig noch Utopien? Zum Beispiel in Marketingagenturen, im Auftrag der Kunden – so malt es der Schriftsteller Leif Randt in einem fiktiven E-Mail-Interview aus. Von Leif Randt www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur AudiodateiVon Leif Randt
 
Die Zeit der großen utopischen Erzählungen ist vorbei. Doch viele deutschsprachige Romane erzählten zuletzt aus der Lebenswirklichkeit von Diskriminierten, Marginalisierten und Randgruppen. Bei den neuen politischen Schreibweisen ist nicht zuvorderst entscheidend, was erzählt wird, sondern wer spricht. Von Miriam Zeh www.deutschlandfunk.de, Essay u…
 
Sich zu vergleichen, heißt es immer, mache doch nur unglücklich. Wenn das mal kein Ablenkungsmanöver ist! Zugegeben ist es alles andere als einfach, sich zu vergleichen. Von Tina Klopp www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur AudiodateiVon Tina Klopp
 
Fernreisen bekommen in Zeiten des Klimawandels langsam ein Geschmäckle. Abgesehen davon, dass sie oft nicht die Abwechslung bieten, die sie versprechen. Aushelfen könnte ein Reisen mit mehr Konzentration und Langsamkeit - zu Hause. Von Millay Hyatt www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei…
 
Auf den nackten Häuten im Sommer sehen wir: Drachen, Feen, Schmetterlinge, aber auch rätselhafte Kindergesichter, Pottwale und Slogans mit Rechtschreibfehlern. Tattoos sind weit mehr als Hautverschönerung oder Rebellion. Von Valentin Groebner www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei…
 
Im Rollenverhältnis von Mann und Frau hat sich nach Ansicht des Soziologen Michael Meuser viel verändert. Dennoch werde in der Wirtschaft noch davon ausgegangen, dass Männer keine familiären Verpflichtungen hätten, sagte er im Dlf. Die Coronakrise berge sogar die Gefahr einer Retraditionalisierung. Michael Meuser im Gespräch mit Pascal Fischer www.…
 
Gleichheit zu postulieren, das ist ein Grundpfeiler eines modernen Feminismus. Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden hierbei allein auf Erziehung und Kultur zurückgeführt. Aber was, wenn sie doch auf die Natur zurückgehen? Von Barbara Sichtermann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiod…
 
Der Mensch hat den Planeten so grundlegend verändert, dass Forscher eine neue erdgeschichtliche Epoche ausrufen. Das Zeitalter des Anthropozän zwingt uns, Begriffe wie „Natur“ vollkommen neu zu denken und eine angemessene Ethik zu entwickeln. Eva Horn im Gespräch mit Michael Reitz www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:1…
 
Die Coronapandemie hat sich zur weltweiten Krise entwickelt. Ausgehbeschränkungen zwingen uns zu häuslichen Aktivitäten wie Lesen. Der Essay scheint die Textform der Stunde: Kreativ, subjektiv, skeptisch oder abwägend gibt er sich gerne - oft vor dem Hintergrund unserer aller Sterblichkeit. Andrea Zederbauer und Andrea Roedig im Gespräch mit Pascal…
 
Ende Februar 2020 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden: Der Suizid ist ein Akt autonomer Selbstbestimmung. Dass es ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben gibt, ist erläuterungsbedürftig. Von Jean-Pierre Wils www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei…
 
Die heutigen Innenstädte stoßen uns aus und stoßen uns ab. Der Straßburger Philosoph Mickaël Labbé fordert deshalb eine Stadtplanung, die nicht nur auf die Funktionalität, sondern auch auf die Atmosphäre achtet. Der Philosoph Mickaël Labbé im Gespräch mit Michael Magercord www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: .. Direkter Link zur Au…
 
"The Invention of Money": In seinem Essay über die Geschichte des Finanzwesens blickt John Lanchester auf Erfindungen zurück, die die Wirtschaft bis heute prägen, und dokumentiert die fortwährende Suche der Menschen nach neuen Formen von Geld. Von John Lanchester www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zu…
 
Wie das Lachen ist auch das Weinen ein höchst paradoxes Phänomen: In ihm spüren wir das tiefste Tal der Trauer und zugleich die erlösende Hoffnung auf bessere Zeiten. Ein Versuch über eine Gefühlslage, bei der wissenschaftlich noch alles im Fluss ist. Von Gesine Palmer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter L…
 
Wir alle lachen anders und über andere Dinge, je nach Geschlecht oder sozialer Zugehörigkeit. Und nicht alle Comedians, Kabarettisten oder Dramatiker haben denselben Humor. Ein Essay, der einfängt, was oft aus uns herausbricht: das Gelächter. Von Kerstin Hensel www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur …
 
Durch den Klimawandel kommen völlig neue Probleme auf die Menschheit zu. Die Rituale und Denkmuster der Klimabewegung folgen indes sehr alten religiösen Formen. Es ist fraglich, ob sie für die neuen Herausforderungen taugen. Von Karl-Heinz Kohl www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei…
 
Einige Bilder des Fotografen Daniel Schwartz zeigen schmelzende Gletscher. In ihnen spiegelt sich das Sterben der Erde insgesamt. Navid Kermani nimmt die Fotografien zum Anlass nachzudenken: über die Vergänglichkeit und das Hell-Dunkel unserer Existenz. Von Navid Kermani www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter…
 
Was ist der Tod, und wie gehen wir mit schier überwältigender Trauer um? Navid Kermani probiert mehrere Geisteshaltungen aus, die ihm die Prosaskizzen des Autors Peter Altenberg empfehlen. Ein Essay über die Wucht des Schicksals und die heitere Gelassenheit gegenüber dem eigenen Leben. Von Navid Kermani www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hör…
 
Das Leben ist wie ein Buch: Es kann reich beschenken, aber auch erschöpfen. Vor allem kann es nicht endlos dauern. Im Gedenken an seinen Verleger und Freund Egon Ammann vergleicht Navid Kermani die Bücherwelt und die Lebenswelt. Von Navid Kermani www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei…
 
Seit Jair Messias Bolsonaro Ende 2018 zum brasilianischen Präsidenten gewählt wurde, hat sich die kulturelle Situation des Landes dramatisch verändert. Sogar von einem Kulturkampf wird gesprochen - der besonders für Künstler und Künstlerinnen existentiell ist. Bernardo Carvalho im Gespräch mit Peter B. Schumann www.deutschlandfunk.de, Essay und Dis…
 
Die einen erben Immobilien, die anderen zahlen exorbitante Mieten. Gerechtfertigt wird das gerne mit dem freien Markt oder mit dem Grundrecht auf Eigentum. Aber muss die Gesellschaft unbedingt so funktionieren? Wie sähe sie ohne die "Eigentumsreligion" aus? Von Timo Rieg www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter…
 
Orgien, Homosexualität, Aphrodisiaka und ein Gott, der alles lächelnd billigt: Durch die Geschichten aus 1001 Nacht weht der radikale Wind der Freiheit. Aber können sie einen Gegenentwurf zum herrschenden Islam darstellen? Von Dalila Zouaoui-Becker www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei…
 
Metaphysik, die Lehre von den ersten und letzten Dingen: Sie handelt von Gott, der Seele, ihrer Unsterblichkeit, der Stellung des Menschen im Kosmos. Dem philosophischen Establishment gilt sie schlimmstenfalls als Ärgernis, bestenfalls als überholte Form spekulativen Denkens. Wozu also noch Metaphysik? Von Thomas Palzer www.deutschlandfunk.de, Essa…
 
Der Held - eine Gestalt, die noch jede überlieferte Kultur kannte - steht wieder im Rampenlicht. Der scheinbare Konsens, wir lebten in einem postheroischen Zeitalter, scheint sich aufzulösen. Von Judith Leister www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei…
 
Seit gut 60 Jahren reflektiert der deutsche Philosoph Jürgen Habermas über die Moderne und ihre Gefährdungen. In seinem neuen Werk "Geschichte der Philosophie" untersucht er die Potenziale der Philosophie, um einer strauchelnden, aufgeklärten, modernen Gesellschaft Zuversicht geben zu können. Von Thomas Meyer www.deutschlandfunk.de, Essay und Disku…
 
Europa stellte für Thomas Mann die Vorstufe zu einer "Weltdemokratie" dar. In einer umfassenden Neuordnung der Welt könnte die gesamte Menschheit Freiheit und Frieden erlangen, so die Hoffnung des Autors. Heute antworten aus dem Thomas Mann House darauf Ananya Roy und Jan Philipp Reemtsma. Stephanie Metzger www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs…
 
55 renommierte internationale Intellektuelle, Wissenschaftlerinnen und Künstler halten im Auftrag vom Thomas Mann House in Los Angeles seit Oktober 2019 kurze Ansprachen, in denen sie ihre Ideen für die Erneuerung der Demokratie vorstellen. Von Stephanie Metzger www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur…
 
Im Umgang mit der ostdeutschen Kunst aus der Zeit vor und nach 1989 spiegeln sich die inneren Widersprüche der deutschen Wiedervereinigung. Denn nach dem Beitritt der DDR begann ein beispielsloser Kulturtranfer - mit dem Ziel, die westliche Demokratie näher zu bringen. Von Carsten Probst www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.20…
 
Für die Kunst der Moderne und der Gegenwart wurden Werke von marginalisierten Gruppen trotz ihrer wichtigen Rolle in der Kunstgeschichte oft gar nicht erst gesammelt. Daher ist es notwendig, noch eine andere Form von Restitution zu diskutieren - die Restitution von Bedeutsamkeit. Von Julia Pelta Feldman www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hör…
 
Wer unter Scham leidet, fühlt sich ausgesperrt, fühlt Missgunst, sieht überall Augenbrauen, die sich heben. „Je dicker du bist, desto kleiner wird deine Welt“, schreibt beispielsweise die Autorin Roxane Gay, 1,91 groß und 260 Kilo schwer. Wie sie wollen auch andere sich nicht mehr schämen. Von Martin Zeyn www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs H…
 
"Aber wir sind doch alle gleich!" So reagieren vor allem weiße Menschen oft, wenn die Sprache auf Rassismus kommt. Sobald weiße Menschen und ihre Privilegien in der Gesellschaft benannt werden, sagt Autorin Alice Hasters, scheint ihnen Gleichsein plötzlich wichtig und Hautfarbe egal zu sein. Von Alice Hasters www.deutschlandfunk.de, Essay und Disku…
 
Jackie Thomaes Roman "Brüder", 2019 für den Deutschen Buchpreis nominiert, erzählt von zwei schwarzen deutschen Männern. Mahret Kupka zufolge wurde Thomae in Rezensionen vor allem dafür gelobt, mit ihrer eher unpolitischen Erzählung zu vermitteln, Deutschland habe kein Problem mit Rassismus. Von Mahret Ifeoma Kupka www.deutschlandfunk.de, Essay und…
 
Wehmut, Wut und Widerstand: Über die Seele im Zeitalter von Epochenwenden macht sich Mathias Greffrath im letzten Teil seines essayistischen Jahresrückblicks Gedanken. Wenn moralische Leitplanken und politische Loyalitäten nicht mehr als Orientierungshilfe dienen, greift dann die Realitätsverweigerung? Von Mathias Greffrath www.deutschlandfunk.de, …
 
Arbeitsplätze, Algorithmen und Alternativen: Mit dem Wissen über die Probleme wächst die Furchtsamkeit der Politik. Braucht die Welt einen neuen, furchtloseren Politikertyp? Teil zwei des essayistischen Jahresrückblicks von Mathias Greffrath. Von Mathias Greffrath www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link z…
 
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