Malaysia: Indigene Tattookunst und gestrandet am Flughafen

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Der Themenmonat Malaysia geht unter die Haut. Im übertragenen wie im wörtlichen Sinne. Beim indigenen Volk der Iban auf Borneo waren Tätowierungen wichtige Statussymbole, sie haben Verdienste, Errungenschaften und damit auch den gesellschaftlichen Stand gezeigt. Lange war der traditionelle Körperschmuck dann aber in Vergessenheit geraten, man schämte sich seiner sogar. Dass die Tattoos der Iban schließlich eine Renaissance erlebten und heute wieder mit Stolz getragen werden, hat auch entscheidend mit einem Tattoo-Studio irgendwo in den englischen Midlands zu tun. Von Drachenköpfen, Auberginen-Blüten und Kaulquappen-Bäuchen - vom Wiederentdecken der eigenen Kultur - handelt unsere erste Geschichte in dieser Episode von “Explore - der National Geographic Podcast”. Sieben Monate gefangen in einer Zeitschleife, so muss sich anfühlen, was Hassan Al Kontar widerfahren ist. 2017 strandet der Syrer im Transitbereich des Flughafens Kuala Lumpur. Wegen eines abgelaufenen Visums gibt es für ihn erstmal weder vor noch zurück. Ein 200 Meter langer, trostloser und ständig unterkühlter Korridor wird Hassans Bleibe. Hier werden aus Stunden zunächst Tage, schließlich Wochen und Monate. Während direkt vor ihm immer alles in Bewegung ist, tagein, tagaus, Reisende kommen und gehen, sitzt Hassan fest. Komplett auf sich allein gestellt, sucht er immer verzweifelter nach einer Lösung. Retten werden ihn schließlich die sozialen Medien - aber das ist noch lange nicht das Ende seiner Story… die ganze Geschichte: diesmal bei “Explore”.

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