Reguliere deinen Energiehaushalt!

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Wie es dir gelingt, eine Balance zwischen Energiezufuhr und -verbrauch zu finden, die dir gut tut!

In dieser Podcastfolge stelle ich dir eine praktische Gedankenübung vor, die hilft, dir dein aktuelles und gewünschtes Energieniveau bewusst zu machen. Dazu brauchst du Stift und Papier, etwas Vorstellungskraft und ein ganz klein wenig künstlerisches Talent:

Male dir ein großes Fass in die Mitte deines Blattes. Das Fass hat unten einen Hahn als Ablauf, wie bei einem Regenfass. Oben im Deckel gibt es ein Loch oder Trichter als Zulauf. Zeichne rechts neben das Fass eine senkrechte Linie vom Fassboden bis zum Deckel. Sie zeigt deinen Füllstand an. Schreibe am oberen Ende – dort, wo dein Fass voll ist – 100 Prozent hin, und unten null Prozent. Da ist es leer.

Angenommen du wärst das Fass, wie voll oder leer wärst du in diesem Augenblick mit deiner Energie? Auf etwa wie viel Prozent stünde dein persönlicher Füllstand zum jetzigen Zeitpunkt im Leben? Zeichne spontan einen Strich quer durch das Fass – genau dort, wo du deinen gefühlten Füllstand empfindest. Danach schreibe die Prozentzahl deines Strichs an die Randleiste.

Überlege dir im nächsten Schritt, wie viel Energie du dazu haben möchtest, damit es sich für dich gut anfühlt. Klar, 100 Prozent Energie sind immer wünschenswert, aber vermutlich ist das nicht realistisch. Es sollte ein Maß sein, mit dem du gut leben kannst. Zeichne das Maß ein, das du erreichen möchtest und schreibe diese Prozentzahl daneben. Jetzt hast du dein persönliches Wunsch-Energieniveau vor dir.

Widme dich dem Zulauf oben auf dem Deckel und liste stichpunktartig auf, was bei dir im Leben für Energiezufuhr sorgt. Genauso schreibst du unten beim Ablauf auf, was für Energieverlust sorgt. Wo kannst du den Energieablauf reduzieren oder verhindern? Und wo den Zulauf verstärken?

Dabei ist es hilfreich möglichst konkret zu werden. Wenn zum Beispiel beim Zulauf „Bewegung“ steht, dann mach dir einen konkreten Plan, wann du welche Form von Bewegung in deinen Alltag aufnimmst. Das wäre beispielsweise einmal am Tag für 15 Minuten spazieren gehen. Hier geht es nicht darum, sich selbst neu zu erfinden, sondern darum, für die Dinge, die du gerne tust, mehr Zeit einzuräumen und so die Energiefresser zu reduzieren.

Diese Übung kannst du regelmäßig durchführen. Manchmal kommen neue Energiespender im Leben dazu und Dinge, die uns früher Energie gekostet haben, stecken wir leichter weg. So kannst du lernen, eher zu reagieren, bevor du dich ausgebrannt und leer fühlst und dein Energieniveau zu tief gesunken ist. Du wirst schneller deine persönlichen Grenzen ausfindig machen und dich selbst besser schützen können.


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