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Lässt sich der Klimawandel noch versichern?

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Mit dem Chef-Klimatologen der Munich Re

Seit Jahrzehnten beobachtet der größte Rückversicherer der Welt den Anstieg von Naturkatastrophen durch den Klimawandel: "Wir sind mit Schäden konfrontiert, dies es historisch nicht gab". Wie sich Risiko berechnen lässt, warum Deutschland relativ gesehen noch Glück hat, und warum das Klima auch hierzulande zur sozialen Frage wird, sagt Ernst Rauch in dieser Folge.

Der Geophysiker Rauch befasst sich seit Ende der 80er Jahre bei der Munich Re mit Klimafragen, der Rückversicherer selbst wertet schon seit den 70er Jahren konsequent aus, wie sich Extremwetterereignisse durch den Klimawandel verändern, immer zahlreicher und stärker werden, und dadurch auch das Risiko für Versicherer wächst, dass ein sogenannter Schadensfall tatsächlich eintritt. Die Munich Re interessiert das deshalb besonders, weil bei ihr die klassischen Versicherungen versichert sind, die im Fall einer Naturkatastrophe von besonders vielen Kundinnen und Kunden gleichzeitig in Anspruch genommen werden. Im Podcast-Gespräch mit Chef-Klimatologe Rauch, das Daniel Erk geführt hat, erfahrt ihr unter anderem:

  • warum Versicherungen in Deutschland weltweit gesehen noch relativ günstig sind
  • wieso Hochwasser auch droht, wo niemand damit rechnet, und wie ich erfahre, ob ich in einem gefährdeten Gebiet lebe
  • warum Rauch im Ahrtal nicht mehr bauen würde, und wir unser Verständnis von Heimat überdenken sollten
  • Wie der Klimawandel in Deutschland immer mehr eine Frage von Arm und Reich wird

Im Anschluss spricht Christian Schaudwet vom Tagesspiegel Background Energie und Klima darüber, was Robert Habecks Kehrtwende bei der CO2-Speicherung bedeutet. Ganz viel Information rund ums Thema CO2-Speicher, Carbon Capture and Storage sowie CCU gibt es in der Gradmesser-Folge mit Oliver Geden "Warum wir über CO2-Speicher reden müssen", die ihr hier hören könnt.

Die nächste Gradmesser-Folge erscheint am 15. März. Da geht es dann um die Frage, wie viel Klima eigentlich in der Union steckt. Mit Fragen, Kritik und Anregungen erreicht ihr uns unter gradmesser@tagesspiegel.de.

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Der Geophysiker Rauch befasst sich seit Ende der 80er Jahre bei der Munich Re mit Klimafragen, der Rückversicherer selbst wertet schon seit den 70er Jahren konsequent aus, wie sich Extremwetterereignisse durch den Klimawandel verändern, immer zahlreicher und stärker werden, und dadurch auch das Risiko für Versicherer wächst, dass ein sogenannter Schadensfall tatsächlich eintritt. Die Munich Re interessiert das deshalb besonders, weil bei ihr die klassischen Versicherungen versichert sind, die im Fall einer Naturkatastrophe von besonders vielen Kundinnen und Kunden gleichzeitig in Anspruch genommen werden. Im Podcast-Gespräch mit Chef-Klimatologe Rauch, das Daniel Erk geführt hat, erfahrt ihr unter anderem:

  • warum Versicherungen in Deutschland weltweit gesehen noch relativ günstig sind
  • wieso Hochwasser auch droht, wo niemand damit rechnet, und wie ich erfahre, ob ich in einem gefährdeten Gebiet lebe
  • warum Rauch im Ahrtal nicht mehr bauen würde, und wir unser Verständnis von Heimat überdenken sollten
  • Wie der Klimawandel in Deutschland immer mehr eine Frage von Arm und Reich wird

Im Anschluss spricht Christian Schaudwet vom Tagesspiegel Background Energie und Klima darüber, was Robert Habecks Kehrtwende bei der CO2-Speicherung bedeutet. Ganz viel Information rund ums Thema CO2-Speicher, Carbon Capture and Storage sowie CCU gibt es in der Gradmesser-Folge mit Oliver Geden "Warum wir über CO2-Speicher reden müssen", die ihr hier hören könnt.

Die nächste Gradmesser-Folge erscheint am 15. März. Da geht es dann um die Frage, wie viel Klima eigentlich in der Union steckt. Mit Fragen, Kritik und Anregungen erreicht ihr uns unter gradmesser@tagesspiegel.de.

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