50 | Harry Evers (ITS Kongress), wie bringt ihr Fachpublikum und Bürger:innen zusammen?

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Wenn Fachleute für einen Kongress zusammen treffen, um die Mobilität der Zukunft zu definieren - wie kann und muss die Stimme der Nutzenden hier involviert werden?

Sind autonom fahrende Shuttles und andere technologische Ausprobiermöglichkeiten emotional genug berührend, um diese so schwere individuelle Verhaltensänderung voranzutreiben?

Und wieso ist es so wichtig für Hamburg und die Mobilitätswende, dass der ITS Kongress dieses Jahr in der Hansestadt stattfindet?

Um den Antworten auf diese Fragen etwas näher zu kommen, spreche ich in dieser goldenen Jubiläumsfolge von freifahrt mit Harry Evers, dem Geschäftsführer der ITS Hamburg 2021 GmbH, also dem Unternehmen, welches extra für die Organisation des ITS Weltkongresses gegründet wurde, der ja vom 11 - 15 Oktober in Hamburg stattfinden wird.

Dieser Kongress hat meiner Meinung allerdings gerade ein echt schweres Los. Nach der großen Vorfreude in 2017 darüber, dass Hamburg dieses prestigeträchtige Event in die Hansestadt holt, wirken klassische Kongresse in Pandemiezeiten gerade jetzt nicht wie die beste Idee. Vor allem, da das Motto "Experience Future Mobility Now" lautet und das zentrale Element des Ausprobierens von Autonomen Shuttles, Drohnen und Mikromobilität digital selbst mit Virtual Reality nicht möglich sein wird. Auf der anderen Seite hat sich sowohl gesellschaftskulturell als auch in der Branche seit 2017 viel getan. Verkehrsversuche und Reallabore á la Ottensen macht Platz oder Friedrichstraße Autofrei haben gezeigt, wie wichtig der gesamtgesellschaftliche Diskurs ist. Überhaupt wird die Stimme der Bevölkerung in allen möglichen politischen und gesellschaftlichen Bereichen präsenter und ist zumeist digital verstärkt zu hören.

Harry Evers erklärt mir, dass sie diese Herausforderung verstanden haben. Er ist davon überzeugt, dass Technologie in erster Linie dafür da ist, den Menschen zu dienen. Ohne Technologie jedoch seien unsere Mobilitätsprobleme nicht zu lösen. Er spricht viel von Zusammenarbeit und Best Practise Beispielen aus der ganzen Welt, welche in Hamburg präsentiert werden sollen, damit alle davon lernen können. Besonders interessant finde ich, dass sie mit der sogenannten ITS Young Mobility Community gerade jene Generation involvierenwollen, die von diesem Wandel langfristig profitieren werden. Und weil ich wissen wollte, was diese Community dazu sagt, habe ich im Nachhinein noch kurz mit dem Schülerreporter Jennik Pickert gesprochen!

Supporter

Doch bevor es mit dem Gespräch losgeht, möchte ich euch meinen Supporter für diese Folge vorstellen. Und das ist wieder einmal CleverShuttle.

Wenn wir ehrlich sind, wächst in Zeiten von Digitalisierung und Individualisierung der Anspruch bedarfsgerechter Mobilität für alle enorm an. Einer der unterschätzten Erfolgsfaktoren dabei ist jedoch die effiziente Betriebsführung. Denn ein ausgeklügelter Algorithmus zur Bündelung der Fahrgäste alleine bringt noch niemanden an sein Ziel. CleverShuttle hat jahrelange Erfahrung in beiden Bereichen und ermöglicht so durch den Einsatz von Nachfrageprognosen, Einsatzplanung- und Live-Monitoring-Software ein hohes Service-Level bei gleichzeitig guter Wirtschaftlichkeit. Bei Mobilität geht es um Vertrauen. Sowohl auf Seiten der Fahrgäste als auch beim gemeinsamen Betrieb von solchen on-demand ridepooling Verkehren. Eine bekannte Marke kann hier der entscheidende Faktor sein, solch ein Angebot zu nutzen. Genau deshalb bietet CleverShuttle all das auch unter dem von euch gewünschten Namen. Vielen Dank an Clevershuttle für den Support!

Und jetzt empfehle ich, zwei Hüte bereitzulegen, die ihr abwechselnd aufsetzen könnt für das Gespräch mit Tom Kirschbaum von Door2Door.

In eigener Sache

Links:

Vielen Dank geht an

Max Bleß von audioBoutique für das Sounddesign

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