Staffel Zwei // Stück Sieben // FETT & ZUCKER (...was uns hilft, ist ein Aufstand!)

1:25:06
 
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Von Antje Kröger, Katharina Sophie Hautmann, Antje Kröger, and Katharina Sophie Hautmann entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Weightwatching - "Denn keinen Kuchen zu essen, wird uns nicht helfen, was uns hilft, ist ein Aufstand!"

Rosi und Lotte stellen sich vor:

  • Lotte: Musikerin, alleinerziehende Mutter und vieles mehr
  • Rosi: selbsternannte Tante von Lottes Kind, neu in Leipzig
  • Wie und wann entstand die Band?
  • Woher kommt der Name?
  • Fett und Zucker sind eine unwiderstehliche Kombination
  • Fett & Zucker sind bekennende Feministinnen

Besucht die Damen auf ihrer Bandcampseite: https://fettzucker.bandcamp.com/track/weight-watching


Wie politisch ist für die Damen ihr Körper?

  • Rosi will keine Kinder und möchte, dass diese Entscheidung ernst genommen wird

  • Sie kommt aus Osteuropa – ihre Ansichten unterscheiden sich sehr von den dortigen Rollenbildern.

  • Sie lebt seit 20 Jahren nicht mehr in der Ukraine

  • Antje liebt die Ukraine.

  • In Rosis Familie gab es lange Konflikte über Rosis anderes Verständnis ihrer Rolle als Frau

  • Lotte: (weibliche) Körper unterliegen immer einer gesellschaftlichen Bewertung

  • Rosi, Lotte und Ulle tragen ungern BH’s. Antje und Kathi mögen dieses Kleidungsstück. Konditionierung?

  • Was ist konditioniert?

  • Dekonstruktion von Körperidealen darf nicht in neuer Form von Körperkontrolle enden

  • „Feminismus ist das Große Ganze“ (Lotte)

  • Was ist männlich? Was ist weiblich?

  • „Respekt für den Menschen steht immer an erster Stelle“(Antje)

  • „Frauen leisten immer noch 80% der Reproduktionsarbeiten“ (Lotte)

  • „Altersarmut ist weiblich. Begriffe wie ‚männlich‘ und ‚weiblich‘ sind notwendig, um solche Missstände erklären zu können“ (Lotte)

Lotte berichtet über ihre Erfahrungen auf einer Mutter/Vater/Kind-Kur

  • Gewichtsreduktion war ein Teil der Kur
  • Kathi versteht nicht, was der Körper mit dem Ziel einer Mutter/Kind-Kur zu tun hat
  • Kathi erzählt von ihrer Abnehmkur als Kind
  • Wie wichtig ist Essen für Lotte und Rosi?
  • „Wenn ich nichts schmecken könnte, würde ich depressiv werden.“ (Lotte)
  • Rosi liebt Essen und Kochen für Andere

Wir sprechen über den Song „Weightwatching“

  • Rosi hat den Text über persönlichen Erfahrungen geschrieben.
  • Wir haben ihn ins Deutsche übersetzt:

Fett & Zucker „Weightwatching“ – Textübersetzung

Ich bin es müde, darüber nachzudenken, wie mein Bauch aussieht, wenn ich mich hinsetze, so müde zu glauben, dass ich hässlich bin.

Meine Mutter ist seit 20 verdammten Jahren auf Diät, sie hat mir beigebracht, dass ich liebenswert bin, wenn ich dünn bin.

Ich bin es müde, in so verletzenden Gedanken gefangen zu sein, wie z.B.: Wenn ich noch ein weiteres Stück Kuchen möchte, denkst du bestimmt ich sollte es nicht essen.

Oder wie: Ich weiß, dass ich nicht ausflippen sollte, falls ich ein paar Kilo zunehme, aber ich bin überzeugt davon, dass du mich für zu fett hältst und ich ein einsamer Freak bleiben werde.

Lasst uns unsere Wahrnehmung ändern und damit glücklicher werden, aufhören unseren Selbsthass zu füttern, bevor unsere Seelen zu dünn werden.

Denn keinen Kuchen zu essen, wird uns nicht helfen, was uns hilft, ist ein Aufstand! Denn, Schatz, ist Dir das Wort „die“ (sterben) in „diet“ (Diät) schon mal aufgefallen?

Meine behaarten Beine geben mir Kraft Mein Bäuchlein hält mich warm Und ja, ich sag’s jetzt einfach: Meinem Liebhaber gefällt es! Mein Po ist Po-fantastisch Meine Brüste sind nicht zu klein Und wenn du mich kritisieren willst: Schieb ab! Lieber fühle ich mich vollständig. Anstatt Vollkornkekse zu essen, fühle ich mich lieber vollständig.


Wir sprechen über weibliche und männliche Sexualität

  • Ist Objektivierung immer schlecht?
  • Wir sprechen über die Wahrnehmung des eigenen Körpers in unterschiedlichen Situationen und Zeiten
  • Rosi erzählt, was dazu führte, dass sie sich selbst liebt und es liebt, nackt zu sein
  • In Antjes Wohnung sind Nacktvibes
  • Antje findet das perfekte Schlusswort: „Ich selber sehe mich nur noch als abstrakte Form und die finde ich auch schön!“

https://antipoesestuecke.de

https://www.facebook.com/antipoesestuecke/

Für unsere Eröffnungsmelodie stellen uns Fett&Zucker ihren Song "Weightwatching" zur Verfügung.

https://fettzucker.bandcamp.com/track/weight-watching

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