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Was wollen die Menschen in Deutschland den kommenden Generationen mitgeben? Was sollte bewahrt werden, wovon sollten sie sich trennen? Wie will man morgen arbeiten und leben? Wie steht es um Vertrauen und Solidarität? Soziologin und Akademiemitglied Jutta Allmendinger und Jan Wetzel vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung führen in ihre…
 
Kann aus Stammzellen künftig Organersatz generiert werden? Was genau sind Organoide und wofür werden sie verwendet? Lassen Sie sich anhand eines rätselhaften Ausstellungsstückes im Audiobeitrag von Anja Pichl und Lilian Marx-Stölting (BBAW) über Organoide und mit ihnen verbundene wissenschaftliche und ethische Fragen informieren.Ein Beitrag der int…
 
Roboter in Science-Fiction-Filmen ähneln uns Menschen und streben danach, immer noch menschlicher zu werden – zu „leben“. Aber warum eigentlich? Ganz einfach weil wir mit Hilfe von Filmrobotern menschliche Dramen nachspielen. Roboter in Filmen sagen uns deshalb wenig über den technischen Fortschritt oder die drängenden Herausforderungen zum Thema D…
 
Infrastrukturen prägen unser Handeln: Wie wir uns durch Raum und Zeit bewegen, was wir von der Welt wissen, wie wir miteinander kommunizieren. Sie zu verstehen heißt, die Gesellschaft und ihren Wandel zu begreifen. Eva Barlösius hat diesen Versuch unternommen. Dabei vermeidet sie, geschichtliche Erfahrungen und bisherige Konzepte unreflektiert in d…
 
Bernd Alois Zimmermann (1918–1970) hat sich immer wieder mit elektronischer Musik beschäftigt, am avanciertesten wohl in seiner Komposition /Tratto/. Darin geht es um die klanglichen Geheimnisse von Sinus-Tönen, aber auch um die Frage, ob man auf dem Tonband die Zeit schneller, langsamer und sogar rückwärts ablaufen lassen kann. Dazu und zur ausges…
 
Es ist der 28. September 1883 - das Ende des Deutsch-Französischen Krieges liegt mehr als zwei Jahre zurück. Zur Erinnerung an den Sieg über Frankreich wurde in Rüdesheim am Rhein ein Denkmal errichtet, das an jenem Tag von Kaiser Wilhelm I. feierlich eröffnet werden soll: das Niederwalddenkmal. Die Anwesenheit des Kaiser sowie der höchsten politis…
 
Die Documenta in Kassel war schon immer mehr als nur eine der bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Sie war von Beginn an eine Veranstaltung, die politisch aufgeladen war und zu gesellschaftlichen Kontroversen führte. Das hat sich bis heute nicht geändert. In den Anfängen bestimmte vor allem der Kalte Krieg das Klima der Documenta: Is…
 
August Wilhelm Iffland räsoniert in einer entscheidenden Lebensphase über die Zusammenhänge von Lebenszeit, Lebenskraft, Beruf und materieller Entlohnung. Die angemessene Honorierung künstlerischer Leistungen betrachtet der Schauspieler und Theaterdirektor als eine Voraussetzung, den Kunstenthusiasmus und die Kunstflamme am Leben zu erhalten. Lausc…
 
Stellvertretung im Mittelalter – Konzeption und Funktionalität repräsentativer HerrschaftStellvertretung war ein in allen Lebensbereichen des Mittelalters weitverbreitetes Phänomen, wurde aber von der historischen Forschung bisher kaum untersucht. Im Zentrum des Forschungsvorhabens steht die Frage, wie Stellvertretung das Funktionieren von Herrscha…
 
Richard Nixon trat am 9. August 1974 vom Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zurück. Die Gründe dafür sind bekannt - vor 50 Jahren, am 17. Juni 1972, brachen Unbekannte in das Hauptquartier der Demokratischen Partei im Watergate-Gebäude in Washington ein und lösten damit einen der größten Politskandale in der Geschichte der USA …
 
Die Hörstationen der Studienstiftung werden von Alumnae aus der Förderung Künste bespielt: Tabea Nixdorff ist freischaffende Künstlerin, Autorin und Typografin. Sie studierte in Leipzig, Chicago und in Arnheim. Ihr Essay „Fehler lesen“ erschien 2019 bei Spector Books. Ihre Künstler:innenbücher sind international in Sammlungen vertreten, u.a. im MoM…
 
Mit dem Zeitalter der weltumspannenden Seefahrten und Landnahmen setzte eine neue Epoche der Kolonialisierung ein. Verbunden war damit die christliche Missionierung der neuen Besitzungen und deren Bewohner. So sandte 1539 der portugiesische König Johann III. an Papst Paul III. die Bitte, Missionare für die neuen Herrschaftsbereiche in Ostindien zur…
 
Ein Spuk apokalyptischer Visionen und Obsessionen des Bösen sucht Deutschland nach der Niederlage 1945 heim. Bei Massenveranstaltungen treten Messiasgestalten und Wunderheiler auf. Verschwörungserzählungen haben Hochkonjunktur. Bruno Gröning ruft zur „Großen Umkehr“ und leitet einen göttlichen „Heilstrom“ an Kranke weiter. Eine zwanghafte Beschäfti…
 
Mit den Perserkriegen sind die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Persern und Griechen im Zeitraum von 490 und 480/79 v. Chr. gemeint. Überliefert sind uns die Ereignisse vom antiken griechischen Geschichtsschreiber Herodot von Halikarnassos aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Heutige Leser seines Werks Historien erfahren aber nicht nur von der…
 
Wer vom Vergessen spricht, kann vom Erinnern nicht schweigen. Beides gehört zusammen, beides sind Dreh- und Angelpunkte sowohl der Geschichtswissenschaft als auch der Geschichtspolitik. Aber wie steht es dabei um die jeweiligen Motive, Praktiken und Mechanismen? Von was lässt sich auch für die Geschichte sagen, das könne man getrost vergessen? Wer …
 
Die erste Bundestagswahl im Jahr 1949 wird heute als die entscheidende Richtungswahl für die damals gegründete Bundesrepublik betrachtet. Zur Wahl für das Amt des Bundeskanzlers standen die Kandidaten Konrad Adenauer (CDU/CSU) und Kurt Schumacher (SPD). Zur Wahl standen aber auch so grundsätzliche Fragen wie: Marktwirtschaft oder Planwirtschaft? Ei…
 
Wir starten eine neue L.I.S.A.Reihe: "Was wäre gewesen? Der Podcast über Kontrafaktische Geschichte". Darin spielen wir mit Historikerinnen und Historikern jeweils eine kontrafaktische Überlegung zu einem konkreten historischen Ereignis durch. Und das nach einem festen Schema: Zunächst wird in unseren einzelnen Folgen die realhistorische Situation …
 
Die Künstlerin Alisa Hecke und der Künstler Julian Rauter erforschen in interdisziplinären Kunstprojekten die Faszination der Taxidermie. Wie fungieren Körper als Träger von Erinnerung? Nach welchen ästhetischen Prämissen wird tote Materie in der Tierpräparation gestaltet und wie gelingt es diesem Handwerk, damit die Illusion von Lebendigkeit zu er…
 
Mit dem Krieg in der Ukraine, der Pandemie, dem Klimawandel erleben wir die Gleichzeitigkeit dreier transformativer Krisen. Sie alle erzeugen auf ihre Weise neue Unsicherheit und zwingen uns so, Sicherheit neu zu denken. Wie tiefgreifend sind die von vielen als „Zeitenwende“ bezeichneten Entwicklungen? Und welche Anforderungen stellen sie an die Re…
 
Geht man die Wahlergebnisse der letzten Bundestagswahl in Berlin durch, zeigt sich ein eindrückliches Bild. Die Mitte gehört den Grünen, mit 30 Prozent der Erststimmen in Berlin-Mitte und fast 40 Prozent in Friedrichshain-Kreuzberg. Die AfD kommt dagegen nur auf 5 Prozent. Weit außerhalb des Rings sieht das ganz anders aus. In Spandau oder Marzahn …
 
Keine Bilder, keine Kulturzerstörungen - ist es so einfach? Das nicht, aber dieser Satz birgt eine gewisse Doppeldeutigkeit. Zum einen sind es Bilder, die zerstört werden, Bilder, die an bestimmte Ereignisse oder Persönlichkeiten erinnern sollen und deswegen für immer verschwinden sollen. Zum anderen sind es Bilder über Kulturzerstörungen, die sich…
 
Die Geschichte der Weimarer Republik hat viele Erzählungen. Mal ist sie die Nachgeburt der Ersten Weltkriegs, mal der Vorbote des Nationalsozialismus, dann wieder die Folie für extreme politische Kämpfe und einen gescheiterten Republikversuch oder aber auch das Beispiel für eine aufkeimende Demokratie. Wie aber steht es um die Weimarer Republik jen…
 
Mit der Regierungsübertragung an Adolf Hitler am 30. Januar 1933 stand die Demokratie der Weimarer Republik vor dem Abgrund. In dem darauffolgenden Monat Februar geriet auch das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit massiv unter Druck. Thomas Mann, Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin, Bertold Brecht und viele weitere Schriftstellerinnen un…
 
Die Unvorstellbarkeit des Todes wird häufig durch Metaphern überbrückt. In Literatur, Kunst und Religion erscheint das Sterben als Abschied, der Tod als letzte Reise, die sorgfältig vorbereitet und durch Rituale oder Grabbeigaben begleitet werden muss. Das zeigt der Kulturwissenschaftler Thomas Macho (Direktor des Internationalen Forschungszentrums…
 
Wir haben noch die Bilder vor Augen, wie Terroristen des IS mit Vorschlaghämmern assyrische Skulpturen im Museum von Mossul zerschlagen. Die bewusste Vernichtung von kulturellem Erbe zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte. Motivation und Auswirkung waren dabei jedoch sehr unterschiedlich, wie Archäologe und Akademiemitglied Hermann Parz…
 
Wir sehen uns gern als Leistungsgesellschaft. Mit sozialer Ungleichheit haben wenige Menschen ein Problem, so lange sie durch die „Leistungen und Fähigkeiten“ des Einzelnen gerechtfertigt ist. Doch schon beim Blick auf die Bildung stößt diese Vorstellung auf Widersprüche. Denn welche Fähigkeiten Kinder erlernen können und was sie damit später leist…
 
Abschiedsbriefe von Sterbenden als ethische Richtlinien für die Lebenden – darüber sprechen Selma Jahnke, Michael Rölcke und Pauline Thielert (BBAW). Die Briefe von Frederike von Fischer an ihren Ehemann und ihre Schwester oder die Briefe zwischen Richard Otto Spazier und Ludwig Börne über das Gedenken an Jean Paul sind Abschiedsbriefe als memento …
 
Schleiermacher, als Dreißigjähriger berühmt geworden mit seinen „Reden über die Religion an die Gebildeten unter ihren Verächtern”, hielt 1832 nach dem Ende der Cholera-Epidemie in Berlin eine Predigt von überraschender Aktualität. Er reflektiert die Pandemie-Erfahrung bezogen auf das Gemeinwohl, im Parcours symbolisiert durch die Gestaltung eines …
 
Frankreich übernahm am 1. Januar 2022 die EU-Präsidentschaft. Die politische Lage in der EU und in Frankreich ist unübersichtlich, die Stimmungslage sehr volatil. Die Konflikte zwischen Frankreich und Großbritannien (Fischerei, Migration …) prägenden „langen Brexit“. Im Inland war lange ungewiss, wer für welches Lager kandidieren würde. Auch schien…
 
„The Origin of Values“ ist das Ergebnis der Recherchereisen, welche die fotografierende Dichterin und Villa Aurora-Alumna Sabine Scho und der Fotograf Matthias Holtmann in den vergangenen Jahren unternommen haben: Auf die Insel Vilm bei Rügen, ins Pantanal in Brasilien und die Nationalparks Südafrikas. Sie suchen an Orten ungestörter Natur danach, …
 
Am 9. Februar 2022 kamen Jutta Allmendinger und Armin Nassehi zu einem Gespräch zusammen. Sie erinnerten sich an die Gründe, wieso sie das Kolloquium vor fast zwei Jahren ins Leben gerufen haben. Außerdem blickten sie auf fünf Staffeln des Kolloquiums und die Rolle der Soziologie in der Pandemie zurück. Transkript Das Transkript zur Episode ist hie…
 
Wie lassen sich im Raum unregelmäßig verstreute Objekte in ihrem Verhältnis zueinander beschreiben? Man bestimmt ihre Orte und erhält sogenannte Punktmuster, die mit speziellen statistischen Verfahren analysiert werden. Erfahren Sie von Mathematiker und Akademiemitglied Dietrich Stoyan etwas über diese moderne Form der mathematischen Statistik – an…
 
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