Die verzweifelten Staaten von Amerika

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In New York hat in dieser Woche ein Schiff der US-Marine am Hudson River angedockt: Die USNS Comfort ist gekommen, das größte Krankenhausschiff der Welt. Es soll dabei helfen, die Kliniken der Stadt vor dem Kollaps zu bewahren. Die Metropole ist zum Krisengebiet geworden, mehr als 1.000 Menschen sind bereits an Covid-19 gestorben, mehr als 40.000 Menschen sind mit dem Virus infiziert. Für viele ist das Schiff ein Symbol der Hoffnung. Es ist aber auch ein Symbol dafür, wie hoffnungslos überfordert die Stadt und das ganze Land mit dieser Krise sind. Viele Amerikaner leben "from paycheck to paycheck", von einem Monatsgehalt zum nächsten. Rücklagen haben die wenigsten und in dieser Krise offenbart sich, dass eines der reichsten Länder der Erde keinen Sozialstaat hat. Das ist auch ein Grund dafür, warum es New York im Vergleich zu Berlin so viel härter trifft. Und was macht Präsident Donald Trump? Hält tägliche Pressekonferenzen ab und streitet sich mit den Gouverneuren der Bundesstaaten über die richtige Strategie, um aus der Krise herauszukommen. Wie sehr die Corona-Pandemie die amerikanische Gesellschaft in ihrem Selbstverständnis schon jetzt verändert, darüber sprechen wir in unserem neuen transatlantischen Podcast OK, America?. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

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