Kontext-Sommerserie: Die Schweiz, das Meer und der Tod (4/9)

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Die Mittelmeerroute gilt als die tödlichste Fluchtroute der Welt. Europa versucht seine Aussengrenzen dicht zu machen und nimmt dabei den Tod Tausender in Kauf. Was hat die Schweiz damit zu tun? Täglich spielen sich auf dem zentralen Mittelmeer dramatische Szenen ab. Überladene Flüchtlingsboote mit Männern, Frauen und Kindern geraten in Seenot. Häufig kommt jede Hilfe zu spät, die Menschen ertrinken auf ihrer Flucht nach Europa. Der Tod der Migranten und Migrantinnen ist kein Unglück, sondern das Resultat von Europas Grenzpolitik. Diese Realität scheint in der Schweiz weit weg und doch verbindet die Schweiz vieles mit der europäischen Grenzpolitik. So beteiligt sich die Schweiz an der Finanzierung von «Frontex», der europäischen Grenzwachagentur. Und es gibt auch Schweizer Initiativen, die sich für die zivile Seenotrettung einsetzen. Zum Beispiel die freiwilligen Piloten der «Humanitarian Pilot Initiative», welche das Sterben im Mittelmeer nicht einfach hinnehmen wollen. Gäste im Studio: Simon Noori, Migrationsforscher Barbara Steinemann, SVP Nationalrätin Andreas Nufer, reformierter Pfarrer Weitere Themen: - Rettung aus der Luft: Die humanitären Piloten über dem Mittelmeer - Welche Verantwortung trägt die Schweiz?

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