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Ökologie in der soziologischen Theorie – Mit Katharina Block, Andreas Folkers und Katharina Hoppe

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Die drohende ökologische Katastrophe wird sich nicht allein technisch abwenden lassen. Sie verlangt radikales Umdenken, neue Konzepte und komplexe Erklärungen. Kurz: Theorie. Doch auch die Theorie muss sich dabei selbst in Frage stellen. Sie muss Inventur machen, welche ihrer Werkzeuge noch für die veränderte Wirklichkeit taugen.

Ende Januar 2021 hat eine Tagung mit dem Titel Die ökologische Frage danach gefragt, was die soziologische Theorie zum Verständnis der ökologischen Krise leisten kann und inwieweit sie selbst von dieser herausgefordert wird. Wir sprechen in der Folge mit den VeranstalterInnen Katharina Block, Andreas Folkers und Katharina Hoppe. In einer Mischung aus Tagungsrückblick und freier Diskussion versuchen wir, Kernfragen einer problembezogenen Sozial- und Gesellschaftstheorie herauszuarbeiten.

Wir diskutieren, wie sich das Soziale in seiner konstitutiven Verwobenheit mit der nicht-menschlichen Welt am besten auf den Begriff bringen lässt. Wie kann man den anthropozentrischen und ethnozentrischen Bias der Soziologie überwinden? Muss sie dafür eine neue Wissenschaft werden? Und in welcher Beziehung steht sie dann zu den „echten“ Naturwissenschaften? Zentraler Bezugspunkt in der Diskussion bleibt dabei die Moderne in ihren immanenten Logiken, Zwängen, aber auch Mehrdeutigkeiten.

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Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

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Kapitel

1. Begriffe: Umwelt, Nachthaltigkeit, Natur? (00:03:11)

2. Vergeschlechtlichung der Umwelt (00:05:39)

3. Natur als Einheit? (00:10:55)

4. Anthropozentrismus in der Sozialtheorie (00:14:43)

5. Sorge als Grundlage einer nicht-anthropozentrischen Soziologie (00:16:29)

6. Systemtheorie als Alternative? (00:22:36)

7. Heuristik versus Sozialontologie (00:24:27)

8. Akteure - eine empirische Frage? (00:25:42)

9. Normative Hierarchie und relationale Verwobenheit (00:34:00)

10. Kulturkritik und Moderne (00:42:38)

11. Abhängigkeit und Moderne (00:44:20)

12. Dialektik und Moderne (00:46:44)

13. Risiko und Moderne (00:49:53)

14. Bleibt alles doch beim Alten? (00:52:30)

15. Die Zeitlichkeit der Krise (00:54:10)

16. Mehrdeutige Rationalität (00:56:38)

17. Ökologie jenseits von Gut und Böse (01:00:11)

18. Ökologie und Herrschaft (01:01:13)

19. Ökologie in oder jenseits der Moderne (01:02:06)

20. Woher kommt das Neue? (01:04:34)

21. Das Verhältnis zur Naturwissenschaft (01:10:51)

22. Geht ökologisches Denken ohne Anthropozentrismus? (01:18:17)

23. Reflexiver, normativer und strategischer Anthropozentrismus (01:19:54)

24. Broke for free - Melt (01:25:38)

91 Episoden

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Ende Januar 2021 hat eine Tagung mit dem Titel Die ökologische Frage danach gefragt, was die soziologische Theorie zum Verständnis der ökologischen Krise leisten kann und inwieweit sie selbst von dieser herausgefordert wird. Wir sprechen in der Folge mit den VeranstalterInnen Katharina Block, Andreas Folkers und Katharina Hoppe. In einer Mischung aus Tagungsrückblick und freier Diskussion versuchen wir, Kernfragen einer problembezogenen Sozial- und Gesellschaftstheorie herauszuarbeiten.

Wir diskutieren, wie sich das Soziale in seiner konstitutiven Verwobenheit mit der nicht-menschlichen Welt am besten auf den Begriff bringen lässt. Wie kann man den anthropozentrischen und ethnozentrischen Bias der Soziologie überwinden? Muss sie dafür eine neue Wissenschaft werden? Und in welcher Beziehung steht sie dann zu den „echten“ Naturwissenschaften? Zentraler Bezugspunkt in der Diskussion bleibt dabei die Moderne in ihren immanenten Logiken, Zwängen, aber auch Mehrdeutigkeiten.

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5. Sorge als Grundlage einer nicht-anthropozentrischen Soziologie (00:16:29)

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23. Reflexiver, normativer und strategischer Anthropozentrismus (01:19:54)

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