Musikstück Der Woche öffentlich
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Kinder und Narren, heißt es, sagen die Wahrheit. Aber wer hört die schon gern? Die Leute, die Till Eulenspiegel zum Narren hält, jedenfalls nicht. Die humorvolle Musik allerdings, die Richard Strauss entlang von Tills Eulenspiegeleien komponiert hat, liebt die Musikwelt bis heute. Auch wenn die Geschichte kein Happy End hat.…
 
Will man einen großartigen Prokofjew hören – mit das Schwierigste, was es in der Klavierliteratur gibt – dann kommt man an Boris Giltburg nicht vorbei. Er spielt ihn virtuos, aber er mag auch Prokofjews Fantasie und „geistsprühenden Humor“. Von dem konnten sich auch schon Zeitgenossen überzeugen. Das SWR2 Musikstück der Woche zum kostenlosen Downlo…
 
Inspiriert und fasziniert von gregorianischen „Dies irae“-Chorälen und dem Fresco „Der Triumph des Todes“ in Pisa aus dem 14. Jahrhundert komponierte Franz Liszt, umschwärmter Starvirtuose auf den Bühnen Europas, etwas zutiefst Menschliches: eine musikalische Auseinandersetzung mit dem Tod.
 
Paul Mendelssohn wächst im Schatten seiner Geschwister Felix und Fanny auf, obwohl auch er mit viel musikalischem Talent ausgestattet ist: Der Jüngste der vier Mendelssohn-Geschwister spielt Cello und Felix widmet ihm wunderschöne Variationen, die Paul – wie jede Note seines Bruders für ihn - im Banktresor aufbewahrt.…
 
Unter den Komponistinnen ist Emilie Mayer ein echter Sonderfall. In ihrer Jugend wurde die Apothekertochter früh musikalisch gefördert und früh stand auch ihr Entschluss fest, Komponistin zu werden. Fast scheint es so, als hätten die damaligen Einschränkungen für Frauen ihr nichts anhaben können. Vergessen wurde ihr interessantes Werk dennoch.…
 
Nomen est omen!? Bachs 3. Brandenburgisches Konzert ist komponiert für 3 Geigen, 3 Bratschen und 3 Celli, das Hauptthema des ersten Satzes beruht auf einem G-Dur Dreiklang. Alles 3 oder was? Nein. Das Werk hat nur 2 Sätze und überhaupt geht's da rein rechnerisch wohl um etwas ganz anderes…
 
Dass Franz Schubert ein ausgesprochen guter Geiger war, kann man in seinen Schulzeugnissen nachlesen, die ihm am k. k. Stadtkonvikt in Wien ausgestellt wurden. Dort führte er als Konzertmeister auch das Orchester an. Mit 19 Jahren komponierte er zum Eigengebrauch Sonatinen, die vor allem in der Hausmusik und bei Violinschülern beliebt sind. Dazu zä…
 
Sie kann nicht besonders laut spielen, nicht besonders leise, nicht besonders schnell. Aber kaum ein Instrument bringt schönere Melodien hervor und hält längere Töne als die Oboe. Mozarts Oboenkonzert C-Dur geisterte allerdings gut 150 Jahre in ganz anderer Gestalt durch die Musikliteratur.
 
Vor dem Hintergrund der Greuel des 1. Weltkrieges komponierte Claude Debussy etwas, das nach seiner französischen Heimat klingen sollte. Eine Sonate für Violoncello, ganz Musique française und als ein Gegenentwurf zur klassisch-romantischen Sonatentradition aus Deutschland und Österreichischen gedacht.…
 
Mit 14 studierte Maria Bach Geige bei Arnold Rosé, einem der berühmtesten Geiger der Jahrhundertwende. Ab 1919 war sie eine der ersten Studentinnen an der Wiener Musikakademie. In ihrem „Wolgaquintett“ aus dem Jahr 1928 lotet sie den Klang der Streicher aus und zeigt, dass sie diesen Instrumenten besonders vertraut ist.…
 
Ein unbekanntes Werk von Mozart – scheint paradox? Tatsächlich tauchen seine frühen Streichquartette sehr selten in Konzerten auf. Das casalQuartett setzt Mozarts Streichquartett KV 170 gerne aufs Programm – schließlich ist das Ensemble Experte für Werke aus der Zeit, in der die Königsgattung der Kammermusik aus der Taufe gehoben wurde.…
 
Dass Georg Philipp Telemann als Vielschreiber unter den barocken Komponisten bezeichnet wird, hat ihm Ruhm und Skepsis eingebracht. Dass seine Werke obwohl so zahlreich auch von besonderer Bedeutung sind, ist heute unumstritten. Komponiert für die Musiker und Musikinstrumente seiner Zeit hat Telemann mit dem Concerto für Chalumeaux ein fast vergess…
 
„Sergej Rachmaninow“, so schrieb ein Zeitgenosse, „war geschaffen aus Stahl und Gold: Stahl in seinen Armen, Gold in seinem Herzen“. Diese Legierung der Extreme findet sich auch in den Études-tableaux für Klavier. Nicholas Angelich spielt live in einem Bruchsaler Schlosskonzert des SWR.
 
„Suite“, „Symphonette“ oder „Sinfonietta“? Ja was denn nun? Robert Schumann, fantasiebegabt wie kaum einer, komponiert 1841 ein Orchesterstück, das sich den Normen entzieht und hartnäckig so keine Sinfonie sein soll: in seinen Tage- bzw. Haushaltsbüchern nennt er sein Opus 52 unter anderem eine „Symphonette“.…
 
Diese Musik hat es sogar in einen Bond-Film geschafft: In „Der Hauch des Todes“ hat die Cellistin Kara Milovy mit Tschaikowskys „Rokoko-Variationen“ einen großen Auftritt. Fürs Musikstück der Woche erteilen wir Maximilian Hornung die Lizenz zum Solo-Spielen.
 
Bei der Olympiade 1908 ruderte er im Achter des britischen Teams, zu einer Zeit, als er in Frankfurt Komposition studierte: der in Australien geborene Komponist Frederick Kelly, der während des ersten Weltkriegs mit 35 Jahren beim Erstürmen eines deutschen Maschinengewehr-Nestes viel zu früh starb und dessen Musik völlig in Vergessenheit geriet.…
 
Jedes Konzert des Arcanto Quartetts war eine musikalische Sternstunde! Die vier Musiker*innen spielen leider nicht mehr regelmäßig zusammen, umso kostbarer sind ihre wenigen CDs und Live-Mitschnitte. Unser Musikstück der Woche, Haydns h-Moll-Quartett aus op. 64, gehört dazu.
 
Es gibt eine Zeit in Wolfgang Amadeus Mozarts Leben, da ist die Schlagzahl an Meisterwerken so hoch, die künstlerische Qualität so dicht und die Kreativität so überbordend wie kaum sonst: die 1780er Jahre. In dieser Zeit schreibt er ein Klaviertrio wohl ‚einfach so‘, ohne Auftrag, wohl aber mit der Mission, das Violoncello singen zu lassen.…
 
Doppelspitze im Doppelkonzert: Gottfried von der Goltz und Petra Müllejans sind Gründungsmitglieder des Freiburger Barockorchesters und teilten sich 30 Jahre lang dessen künstlerische Leitung. In Johann Sebastian Bachs Concerto für zwei Violinen übernehmen sie gemeinsam die beiden Solopartien.
 
„Glauben Sie, ich setze mich vier Wochen hin, um so ein widerhaariges Stück zu studieren?“ – diese Worten trafen Richard Strauss hart. Sein von ihm hoch verehrter Mentor und Starpianist Hans von Bülow weigerte sich, die für ihn komponierte Burleske zu spielen. Sie sei „unklaviermäßig und für ihn zu weitgriffig.“…
 
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