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Best of Archiv: Gegen den Vergewaltigungs-Stempel: Wie Nina Fuchs Öffentlichkeitsarbeit für Betroffene leistet

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Sponsor der Episode ist BLINKIST
Trigger-Warning sexualisierte Gewalt
Tl;dr: Wie können Betroffene in der medialen Öffentlichkeit für Gerechtigkeit kämpfen, ohne selbst auszubrennen und Kontrolle über die eigene Geschichte zu verlieren? Do’s & Don’t bei der Zusammenarbeit mit Journos, Anwälten und der Justiz
Zusammenfassung: Nina Fuchs Fall beginnt am 18. April 2013. Die junge Frau, damals 30 Jahre alt, feiert mit Bekannten in München, später in besagter Nacht auch mit neuen Bekannten. Einer dieser neuen Bekannten bringt Nina einen Drink. Kurz darauf setzt ihre Erinnerung aus – bis sie in einem Park wieder zu sich kommt. Schemenhaft erinnert sie sich an Männer, die sich an ihr vergehen. Details der Erinnerung? Fehlen komplett.
Vor zwei Jahren die große Überraschung: Ninas mutmaßlicher Täter wird anhand der DNA-Spuren aus seinem Sperma in der Datenbank gefunden. Dennoch stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen ihn ein. Nina möchte das nicht hinnehmen, und entscheidet sich dafür, weitere Instanzenwege zu durchlaufen.
Die Straftat ist das eine, mit dem Nina konfrontiert ist. Das andere sind die Medien, die sich – mal mehr, mal weniger ausgewogen – auf ihren Fall stürzen. Interviews anfragen, Nina vor die Kamera bringen und dem Fall so Aufmerksamkeit geben.
Ich (@groschenphilosophin) spreche heute mit Nina darüber, wie es sich anfühlt, wenn einem das eigene Gesicht plötzlich mit der Headline „Vergewaltigung“ von Zeitungsständern entgegenlächelt.
Wie ihr Vertrauen nicht nur in die Justiz, sondern auch in die sogenannte „Vierte Gewalt“ stellenweise stark gelitten hat, und warum Frauen, die über andere Frauen schreiben, nicht automatisch solidarische Mitkämpferinnen für mehr Gerechtigkeit sind.
Shownotes:
Ninas Kampagne auf GoFundMe
Rena Föhr: Kein Prozess trotz DNA: Wie Nina Fuchs nach einer Vergewaltigung für Gerechtigkeit kämpft
Bild.de über Nina
Ninas Petition auf change.org
Supporte uns auf Steady
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Vor zwei Jahren die große Überraschung: Ninas mutmaßlicher Täter wird anhand der DNA-Spuren aus seinem Sperma in der Datenbank gefunden. Dennoch stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen ihn ein. Nina möchte das nicht hinnehmen, und entscheidet sich dafür, weitere Instanzenwege zu durchlaufen.
Die Straftat ist das eine, mit dem Nina konfrontiert ist. Das andere sind die Medien, die sich – mal mehr, mal weniger ausgewogen – auf ihren Fall stürzen. Interviews anfragen, Nina vor die Kamera bringen und dem Fall so Aufmerksamkeit geben.
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Wie ihr Vertrauen nicht nur in die Justiz, sondern auch in die sogenannte „Vierte Gewalt“ stellenweise stark gelitten hat, und warum Frauen, die über andere Frauen schreiben, nicht automatisch solidarische Mitkämpferinnen für mehr Gerechtigkeit sind.
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