Die große Rechtslüge in "Game of Thrones"

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Serienreif wagt mit Verfassungsjuristin Anna Gamper ein Gedankenexperiment: Wie ging es nach dem Serienende weiter? Haben die Bewohner der Königslande Aussicht auf Frieden?

Zu "Game of Thrones" kam Anna Gamper auf sehr herkömmlichem Weg: beim Zappen. Je länger sie zusah, umso mehr zog sie die vielschichtige Inszenierung von George R. R. Martins Fantasyromanen in ihren Bann. Nicht zuletzt, weil sie spannende Aspekte für die Staatslehre entdeckte – und das ist das Fach der Verfassungs- und Verwaltungsjuristin und Rechtsprofessorin an der Universität Innsbruck. Die rechtsstaatliche Beschaffenheit der Königslande bringt sie jetzt als Anschauungsmaterial in ihre Vorlesungen. Die Vielschichtigkeit der Serie inspirierte sie und ihren Institutskollegen Thomas Müller zu einer virtuellen Tagung. Am 12. Mai konnten Wissbegierige und Serienbegeisterte Vorträgen über Politikwissenschaft, Soziologie, Geschichte, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Sprach- und Literaturwissenschaft bis zu Theologie und Psychologie im Zusammenhang mit der Serie lauschen. Für Doris Priesching ein perfekter Anlass, die Verfassungsjuristin zum Expertengespräch zu bitten und zu fragen: Welche Aussichten auf demokratische Verhältnisse haben die Menschen aus Westeros & Co?

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