Andacht zum 10. Sonntag nach Trinitatis - dem Israelsonntag - zu 2. Mose 19,1-6 - Ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk

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Heute ist Israelsonntag. An diesem Sonntag denken wir in besonderer Weise über unser Verhältnis zu Israel nach Es geht um das Verhältnis zwischen Christen und Juden. Dieses Verhältnis ist ja nicht immer spannungsfrei und besonders auch durch den Holocaust belastet. In den letzten Jahren sind wir bemüht ein gutes Verhältnis miteinander zu leben. Dennoch erleben wir in unserem Land immer wieder Antisemitismus, aber auch in der Kirche tut man sich immer wieder schwer im Umgang mit Israel, besonders mit dem Staat Israel. Doch Israel ist und bleibt Gottes auserwähltes Volk. Soweit erst einmal dazu.

Wie ist das im Umgang mit den Regeln und Geboten? Wer hält sich von uns gern an solche?

Stellen sie sich einmal ein Fußballfeld ohne Strafraum vor, auf dem man Fußball spielt, ohne Regeln, ohne Ordnung. Der Torhüter kann seine Hände überall benutzen, wo er will. Der Torpfosten kann verschoben werden. Das Tor kann größer oder kleiner gemacht werden. Da kann man doch nicht richtig Fußball spielen. Da gerät das Spiel durcheinander. Man verliert am Spiel Spaß und Spannung. Überhaupt klappt das noch mit dem Fußballspiel?

Hier wird deutlich, was passiert, wenn man Regeln ignoriert. So ist es auch in unserem Leben mit Regeln, die Gott für uns gesetzt hat. Das Leben entartet, da der Ungehorsam regiert, wenn man immer nur das tut, was man will. Es kommt zur Anarchie. Damit das nicht geschieht, gibt Gott Regeln vor, Es sind die 10 Gebote.

Gott tut das, weil sein Volk ihm am Herzen liegt.

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