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Sexuelle Gewalt im Sportverein – was berichten die Sportler:innen, Ina Lambert?

 
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Ina Lambert

Seit einem halben Jahr gibt es die „Anlaufstelle Safe Sport”. Da können sich alle melden, die in einem der knapp 90.000 Sportvereinen in Deutschland sexuelle Übergriffe oder Gewalt erlebt haben. Jetzt hat die Anlaufstelle einen ersten Zwischenbericht vorgelegt und die Ergebnisse sind ernüchternd.

Sexuelle Gewalt gibt es in jeder Sportart und in allen Formen, psychische und physische Übergriffe, Belästigungen, Stalking – es ist alles dabei. Und: Es trifft vor allem Kinder und Jugendliche unter 18.

In Deutschland gab es zuletzt zwei große Studien, um Gewalt im Sport auch statistisch zu erfassen. Die Deutsche Sporthochschule Köln und das Universitätsklinikum Ulm befragten im Rahmen des Forschungsprojekts „Safe Sport” 1.799 Kaderathletinnen und -athleten zum Thema sexualisierte Gewalt. Unter zehn Teilnehmenden waren etwa vier, die von Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt berichteten.

In der 2022 veröffentlichten Anschluss-Studie „Sicher im Sport” wurden der Breitensport berücksichtigt und die Formen der Gewalt erweitert. Dabei wurde zwischen körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt sowie Vernachlässigung unterschieden. 4.367 Sportlerinnen und Sportler beteiligten sich. 70 Prozent von ihnen gaben an, schon mal eine Form von Gewalt oder Grenzüberschreitung im Sport erlebt zu haben.

Mädchen und Frauen waren deutlich häufiger betroffen als Jungen und Männer. Befragte unter 30 Jahren berichteten ebenfalls von mehr Grenzüberschreitungen.

Wieso „fair sports“ anscheinend nicht überall gilt und wie die Anlaufstelle helfen kann, erzählt Ina Lambert bei einbiszwei. Sie ist die Geschäftsführerin von „Safe Sport”.

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WEITERE INFOS

Website der Ansprechstelle Safe Sport Ansprechstelle Safe Sport

Bericht über die Ansprechstelle: Zum Bericht

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HILFEANGEBOTE:

Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch 0800 22 55 530 – anonym und kostenfrei

Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch

Nummer gegen Kummer Die Nummer gegen Kummer gibt es für Kinder und Jugendliche unter der Nummer 116111 sowie für Eltern unter der Nummer 0800 111 0550

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Seit einem halben Jahr gibt es die „Anlaufstelle Safe Sport”. Da können sich alle melden, die in einem der knapp 90.000 Sportvereinen in Deutschland sexuelle Übergriffe oder Gewalt erlebt haben. Jetzt hat die Anlaufstelle einen ersten Zwischenbericht vorgelegt und die Ergebnisse sind ernüchternd.

Sexuelle Gewalt gibt es in jeder Sportart und in allen Formen, psychische und physische Übergriffe, Belästigungen, Stalking – es ist alles dabei. Und: Es trifft vor allem Kinder und Jugendliche unter 18.

In Deutschland gab es zuletzt zwei große Studien, um Gewalt im Sport auch statistisch zu erfassen. Die Deutsche Sporthochschule Köln und das Universitätsklinikum Ulm befragten im Rahmen des Forschungsprojekts „Safe Sport” 1.799 Kaderathletinnen und -athleten zum Thema sexualisierte Gewalt. Unter zehn Teilnehmenden waren etwa vier, die von Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt berichteten.

In der 2022 veröffentlichten Anschluss-Studie „Sicher im Sport” wurden der Breitensport berücksichtigt und die Formen der Gewalt erweitert. Dabei wurde zwischen körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt sowie Vernachlässigung unterschieden. 4.367 Sportlerinnen und Sportler beteiligten sich. 70 Prozent von ihnen gaben an, schon mal eine Form von Gewalt oder Grenzüberschreitung im Sport erlebt zu haben.

Mädchen und Frauen waren deutlich häufiger betroffen als Jungen und Männer. Befragte unter 30 Jahren berichteten ebenfalls von mehr Grenzüberschreitungen.

Wieso „fair sports“ anscheinend nicht überall gilt und wie die Anlaufstelle helfen kann, erzählt Ina Lambert bei einbiszwei. Sie ist die Geschäftsführerin von „Safe Sport”.

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WEITERE INFOS

Website der Ansprechstelle Safe Sport Ansprechstelle Safe Sport

Bericht über die Ansprechstelle: Zum Bericht

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HILFEANGEBOTE:

Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch 0800 22 55 530 – anonym und kostenfrei

Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch

Nummer gegen Kummer Die Nummer gegen Kummer gibt es für Kinder und Jugendliche unter der Nummer 116111 sowie für Eltern unter der Nummer 0800 111 0550

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