Wie der Western nach Bayern kam - Hollywood im Isartal

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Lag München einst am Rio Grande? Vor gut hundert Jahren boomte der sogenannte Isar-Western. Das Voralpenland wurde beim Dreh zum Wilden Westen, die Oberlandbahn zum Pacific Express. Ein kurioses Stück bayerische Filmgeschichte.

Zum Schmökern:
Hermann Wilhelm: "Wildwest München"
morisel Verlag 2019
Dieses Buch erzählt von Münchnerinnen und Münchnern, die sich vom Wilden Westen begeistern ließen - und auch heute noch begeistern lassen. Eine Dokumentation in Bildern von 1890 bis heute.
Zum Schauen:
„Tschetan, der Indianerjunge“ (1973)
Regie: Hark Bohm
DVD von STUDIOCANAL
Anfang der 1970er Jahre lebt der Isar-Western erneut auf. An der Isar zwischen Wallgau und Silvensteinsee entsteht ein Film, der zum ersten Mal mit bisherigen Genre-Klischees bricht. 1975 wird „Tschetan, der Indianerjunge“ vom American Indian Film Festival nach San Francisco eingeladen und ausgezeichnet.
Zum Reinschnuppern:
Tag der Offenen Tür
Cowboyclub München 1913 e.V.
www.cowboyclub.de
Der älteste noch heute bestehende Verein seiner Art in Deutschland. Gegründet von Fred Sommer, dem Vater des München-Flaneurs Sigi Sommer, verbringen die Vereinsmitglieder nach eigenem Bekunden bis heute ihre Zeit am liebsten, „im Sattel, am Lagerfeuer, beim Handwerk oder vor Geschichtsbüchern.“ Ehrenmitglieder waren und sind unter anderem die früheren Münchner Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel und Christian Uhde.


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