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Das 1895 uraufgeführte Lustspiel Leonce und Lena von Georg Büchner setzt sich an Hand der Liebesgeschichte der Königskinder Leonce und Lena sartirisch mit Sinn und Rolle des Einzelnen im gesellschaftlichen Gefüge auseinander.Sowohl dem gelangweilten, sinnsuchenden Prinz Leonce, als auch der depressiv, erduldenden Prinzessin Lena, ist die zwischen ihnen arrangierte Hochzeit unerträglich.Unabhängig von einander fliehen sie nach Italien und stellen bei einem zufälligen Treffen, ohne Kenntnis de ...
 
Woyzeck ist ein Dramenfragment des deutschen Dramatikers und Dichters Georg Büchner. Büchner begann vermutlich zwischen Juni und September 1836 mit der Niederschrift. Bei seinem frühen Tod im Jahr 1837 blieb das Werk als Fragment zurück. Das Manuskript ist in mehreren Entwurfsstufen überliefert. Im Druck erschien Woyzeck erstmals 1879 in der stark überarbeiteten und vom Herausgeber veränderten Fassung von Karl Emil Franzos. “Woyzeck” wurde am 8. November 1913 im Residenztheater München urauf ...
 
»Liebe Tante,« sagte eines Abends, grade acht Tage vor Weihnachten, die kleine Mathilde, »du erzählst mir immer von dem Christkindchen, aber gar nichts von seiner Mama. Sage mir doch, wer sie gewesen ist und wo sie gewohnt hat.« »Nun, wenn du hübsch ruhig sitzen und zuhören willst und der Georg auch, dann will ich euch alles erzählen, was ich von dem Christkindchen, von seiner Mama, dem Knecht Nikolaus und dem Eselchen weiß.« (Zusammenfassung von zeno.org)
 
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Nach 42 Jahren im Hessischen Rundfunk ist es jetzt so weit: Hans Sarkowicz hört auf. Seit über 20 Jahren hat er in hr4 "Hessische Geschichte(n)" erzählt, damit ist jetzt Schluss. Hessen wird er aber weiterhin in seinen Büchern beleuchten. Außerdem hat er noch einen Tipp: Entdecken Sie doch Hessen selbst. Wer genau hinschaut, dem fällt auf, wie schö…
 
Man kann es heute kaum glauben, aber vor 50 Millionen Jahren lag Hessen in der Nähe des Äquators. Davon zeugen Funde in der Grube Messel bei Darmstadt. Heute ist sie eine Schatzkiste der Vergangenheit. Jährlich werden zahlreiche Fossilien gefunden. Das Besucherzentrum in der Grube und zahlreiche hessische Museen zeigen die schönsten Stücke.…
 
Jakob und Wilhelm Grimm wurden einst in Hanau geboren. An die berühmten Söhne wird man in der Stadt immer wieder erinnert: das National-Denkmal auf dem Marktplatz, im Museum im Schloss Philippsruhe oder in der Grimm-Märchenwelt. Und zur Zeit finden auch wieder die Grimm-Märchenfestspiele statt.Von Hans Sarkowicz
 
Nach dem Corona-bedingten Ausfall im letzten Jahr wird in den nächsten Tagen in Heppenheim wieder gefeiert, wenn auch noch eingeschränkt. Ein buntes Programm erwartet bis Sonntag die Besucherinnen und Besucher. Doch auch danach lohnt sich eine Besichtigung der Stadt, in der Justus von Liebig zwischen 1817 und 1819 seine Apotheker-Ausbildung machte.…
 
Sie war eine englische Prinzessin, die 1770 geboren wurde, aber erst im höheren Alter 1818 den Landgrafen Friedrich-Josef von Hessen-Homburg heiratet. In der englischen Presse wurde über sie gespottet, für Bad Homburg brachte sie den Aufschwung. Die Ausstellung im Schloss erzählt vom Leben dieser für die Region sehr wichtigen Frau.…
 
Das Hessische Landesmuseum für Kunst und Natur in Wiesbaden ist wieder für Besucher geöffnet. In einer Sonderschau mit dem Titel "Kristalle - vom Diamant bis zum Gips" geht es um die vielfältige Welt der Kristalle. Zu besichtigen ist die Ausstellung noch bis zum 13. März 2022.Von Hans Sarkowicz
 
Georg Büchner ist ein bekannter Dichter des 19. Jahrhunderts, aber auch seine Schwester hat geschrieben. Sie war eine Frauenrechtlerin, die in der aus England stammenden Großherzogin Alice eine Unterstützerin fand. An die Frau, die ihrer Zeit voraus war, erinnert ein Denkmal in Darmstadt. Heute setzt sich die Luise-Büchner-Gesellschaft für die Eman…
 
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus der Wormser Bischofschronik von 847. Büdingen ist eine der schönsten hessischen Fachwerkstädte. Einige Häuser sind mehrere Jahrhunderte alt. Große Teile der alten Stadtbefestigung sind bis heute erhalten. Besonders sehenswert ist das Jerusalemer Tor mit Brücke. Das Büdinger Schloss besticht durch seine run…
 
Für Touristen ist ein Besuch des Goethe-Hauses ein Muss. Doch die wenigsten Gäste wissen, dass es sich nicht um das Original-Geburtshaus handelt. Das wurde im Krieg bis auf die Grundmauern zerstört und danach wieder rekonstruiert. Dafür ist die Einrichtung weitgehend echt, da sie rechtzeitig gerettet wurde. Auf der Internetseite des Goethe-Hauses p…
 
Von der Mitte des 17. bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts zählte Schlangenbad im Taunus zu den beliebtesten Kurorten der Mächtigen. Es gab einen regelrechten Wettstreit, wer mit dem größten Hofstaat anreiste und am vornehmsten residierte. Mehr dazu gibt es in einem Buch der Schlangenbader Gästeführerin Sabine Bongartz: "Es trug sich im Schlangenbad…
 
1787 wurde in Frankfurt ein Mädchen geboren, das später zu einer der reichsten nicht adeligen Frauen in Deutschland werden sollte: Ludovica "Lulu" Brentano. Sie war die Schwester von Clemens und Bettina Brentano. Ihre Ehen mit zwei Bankiers brachte Lulu das Geld. Davon lebte sie in Kassel und Paris. Gerade ist eine Biografie von ihr erschienen: Wal…
 
Rund 180 Jahre wurde im Brachtal bei Wächtersbach Geschirr aus Steingut hergestellt. Mit dieser Vergangenheit setzen sich zwei Museen im Internet auseinander: das private Lindenhof-Museum in Brachtal-Streitberg und der Museums- und Geschichtsverein Brachtal. In der Zeit des Jugendstils sorgte der Designer Christian Neureuther (ja, der heißt so wie …
 
Aufführungen sind zur Zeit nicht möglich, doch im Internet gibt es einiges zu sehen und zu erfahren. Wiesbaden war einst ein Treffpunkt der Mächtigen und Reichen. Zwischen 1892 und 1894 ließ dann Kaiser Wilhelm II. den repräsentativen Bau errichten, um ein Gegengewicht zum bayerischen Bayreuth zu schaffen.…
 
In seinem neuen Buch "Hessen in der Weimarer Republik" befasst sich der Historiker Walter Mühlhausen auch mit der Revolte von Offenbach. Am Karfreitag, am 18. April 1919, wollten linke Revolutionäre die Macht in Offenbach und im Volksstaat Hessen, wie das Land damals hieß, an sich reißen. Frankfurter Militär schlug den Aufstand blutig nieder.…
 
Im Museum für Kommunikation in Frankfurt ist zur Zeit eine Sonderausstellung zu sehen, die einen tiefen Blick in die deutsch-deutsche Geschichte gewährt. Zwischen 1949 und 1974 sendete der deutsche Dienst der BBC freitags um 20:15 Uhr im "Programm für Ostdeutschland" anonyme Briefe von Menschen aus der Ostzone bzw. DDR. 40.000 sind noch erhalten. A…
 
Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt. 1621 oder 1622 erblickte er in Gelnhausen das Licht der Welt. Der Germanist und Barockforscher Günther Weydt hat aus den Werken des Autors des "Simplicissimus" das Datum 17. März 1621 herausgearbeitet, das ist aber umstritten. Nichtsdestotrotz wird das Jubiläum ab diesem Sommer, so gut es die Pandemie zuläss…
 
Diesem Thema widmet sich eine virtuelle Ausstellung des Bundestages. Im Februar wurde die Mikwe von Friedberg in die Liste der herausragenden Objekte aufgenommen. Das vor einigen Jahren freigelegte Ritualbad für Frauen führt 25 Meter in die Tiefe, um das Grundwasser zu erreichen. Ein wirklich besonderes Bauwerk.…
 
Vor 200 Jahren starb der Herrscher, der einer der reichsten seiner Zeit war. Bekannt und reich wurde er unter anderem durch seinen Handel mit Soldaten. Er verkaufte im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg hessische Truppen an den britischen König Georg III. Doch Wilhelm war auch "reich" an Kindern. Insgesamt hatte er 28 bekannte. Mit seiner Frau war…
 
Es gibt das Hoftheater zwar heute noch, doch es ist nicht mehr ganz das Gebäude, das Großherzog Ludewig I. 1819 eröffnete. Denn am 24. Oktober 1871 brannte es nieder und wurde nach einer größeren Renovierung 1879 wiedereröffnet. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Theater wieder zerstört und erst vor wenigen Jahrzehnten als Haus der Geschichte erneut au…
 
Das Frankfurter Museum hat eine neue Attraktion: ein Bild des Malers Max Beckmann. Er war einer der bekanntesten Maler des 20. Jahrhunderts. Von 1915 bis 1933 lebte der gebürtige Leipziger in Frankfurt. 180 Gemälde entstanden in dieser Zeit, auch das Gemälde aus dem Jahr 1919, bei dem es sich um Selbstbildnis mit Sektglas handelt.…
 
Zwischen 1837 und 1841 bauten die Herzöge von Nassau in Wiesbaden ihre Residenz. Ab 1866 wurde es zum Zweitwohnsitz des Königs von Preußen, Wilhelm I. Der Monarch nutzte das Schloss bei seinen Kuraufenthalten. Nach dem Ersten Weltkrieg diente der Bau zuerst den Franzosen, dann den Briten als militärischer Verwaltungssitz. Dann wurde es Museum, ehe …
 
Dieser Tag erinnert an den 22. Januar 1963, als Bundeskanzler Konrad Adenauer und Staatspräsident Charles de Gaulle den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, auch Elysée-Vertrag genannt, unterschrieben. Aus Feinden wurden Freund und vor allem die Jugend profitierte vom Austausch davon.Von Hans Sarkowicz
 
Als vor 150 Jahren der preußische König als Wilhelm I. zum deutschen Kaiser wurde, hatte das auch für Hessen Folgen. Die Gebiete, die sich auf die Seite Österreichs geschlagen hatten, waren bereits seit 1866 Teil Preußens: Kurhessen, das Herzogtum Nassau und die Freie Stadt Frankfurt. Das noch eigenständige Fürstentum Waldeck und das Großherzogtum …
 
Sie ist einer der Lieblingsorte von Hans Sarkowicz. Er findet, dass die Bezeichnungen des 19. Jahrhunderts für die Gegend auch heute noch zutreffen: "irdisches Paradies", "deutsche Riviera" oder "Garten Deutschlands". Die Ebene zwischen Rhein und Odenwald ist klimatisch milder. Das lockte bereits im 19. Jahrhundert viele Besucher an. Mit dieser Epo…
 
Aktuell wird um die Restaurierung der Frankfurter Paulskirche diskutiert. Sie ist ein Ort deutscher Geschichte. Hier tagte 1848 die Nationalversammlung, das erste deutsche Parlament. Jetzt gibt es ein neues Buch, das sich mit diesem besonderen Gebäude befasst. Evelyn Brockhoff und Alexander Jehn (Hrsg.): "Die Frankfurter Paulskirche", Societäts Ver…
 
"Im Herzen von Europa" da liegt für die Eintracht-Fans Frankfurt. So lautet nämlich die bekannte Fan-Hymne. Und mit der Eintracht und ihrer Geschichte befasst sich ein neues Buch. Matthias Arning beleuchtet die großen Augenblicke und Erfolge und natürlich auch die bitteren Momente, beispielsweise die verpasste Meisterschaft in der Saison 1991/92.(M…
 
Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach und Johann Wolfgang von Goethe pflegten lange eine freundschaftliche Beziehung. Der Herzog war ein Fan von Goethe und seinen Werken, deshalb holte er ihn auch als Minister an seinen Hof. Dort konnte der Dichterfürst dann sehr gut leben. Über die Freundschaft ist ein neues Buch von Sigrid Damm erschienen.…
 
Die Milseburg ist einer der bekanntesten Berge in der Rhön. Es gab dort zwar im 12. und 13. Jahrhundert eine Burg, aber die stand nebenan auf dem Lindenküppel. Auf dem Berg selbst sind aber noch Spuren der Kelten zu finden. Die gründeten dort einst eine Stadt, eine Oppida, mit markanten Ringwällen, die bis heute erkennbar sind. Außerdem rankt sich …
 
Der Lockdown trifft auch Museen und Galerien, doch in der Gießener Moruskirche gibt es eine kleine Ausnahme. Hier wird in einer Ausstellung an das Leben und Werk des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer erinnert, den Nationalsozialisten vor 75 Jahre ermordet haben. Die Ausstellung geht noch bis zum kommenden Sonntag. Sie ist täglich von 18:0…
 
Einst war Steinheim eine eigenständige Stadt, seit 1974 ist sie Teil Hanaus. An die Verleihung der Stadtrechte vor 700 Jahre durch König Ludwig dem Bayern erinnert aktuell eine Ausstellung im Steinheimer Schloss. Dort wird auch die seit 1425 gepflegte Konkurrenz mit Hanau auf der anderen Mainseite gezeigt. Die Steinheimer gehörten zum Erzbistum Mai…
 
Eigentlich sollte Johann Wolfgang von Goethe 1772 ein Praktikum am Reichskammergericht absolvieren. Doch davon wurde er abgehalten: Er verliebte sich in Charlotte "Lotte" Buff, die allerdings schon vergeben war. Die Erlebnisse verarbeitete der Dichterfürst in dem Werk "Die Leiden des jungen Werthers". Heute kann man in Wetzlar auf einem sieben Kilo…
 
Wer in den Herbstferien Abwechslung sucht, findet sie in Erbach, vor allem im Schloss. Dort wartet auf die Kinder ein besonderes Programm und ums Schloss. Sie lernen, wie es dort früher zu ging. Auch welche Aufgabe das Schlossgespenst hatte. Und die Erwachsenen können sich in der Zwischenzeit von der "gräflichen Putzfrau" durch das alte Gemäuer füh…
 
Der Herbst ist für Hans Sarkowicz eine gute Zeit, durch die Weinberge zu wandern: von Schloss Vollrads nach Johannisberg. Jetzt sind die Trauben geerntet, aber die Reben noch grün. Außerdem ist das Klima noch milder und natürlich hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Rhein und das Rheintal. Und kulinarisch kommt man auch noch auf seine Kosten,…
 
Der Strolch ist eines der Wahrzeichen von Lauterbach. Doch es gibt mehr zu entdecken, beispielsweise die Schrittsteine über die Lauter, das Burgschloss oder das Hohaus. Einige Kilometer entfernt liegt Schloss Eisenbach, der Stammsitz der Riedesel. Und überall läuft einem der Strolch über den Weg.Von Hans Sarkowicz
 
Früher waren die Nachtwächter sehr wichtig, aber hatten keinen hohen Stand. Sie waren mit einem Spieß oder einer Hellebarde bewaffnet. Neben dem Schutz vor unliebsamem Gesindel war der Feuerschutz ihre wichtigste Aufgabe. In Schlitz lässt seit über 10 Jahren Hagen Köckeritz diese Tradition wieder aufleben. Bei einer Führung kann man ihn begleiten. …
 
Die Stadt im Schwalm-Eder-Kreis ist ein mittelalteriches Schmuckstück. Wahrzeichen ist der weithin sichtbare Dom St. Peter. Einst war Fritzlar für die Geschichte ein sehr bedeutender Ort. Bonifatius fällte 723 die Donareiche und ebnete so den Weg für die Verbreitung des Christentums. Knapp 300 Jahre später, 991, wurde mit der Wahl König Heinrichs I…
 
Die Waldecker Fürsten wollten zu ihrer Zeit, ganz vorne dabei sein und ließen ab 1710 ein Schloss nach dem Vorbild von Versailles erbauen. Da es aber drumherum noch nicht viel gab, wurde auch gleich eine Stadt geplant und gebaut. Die Planmäßigkeit lässt sich heute gut in der Altstadt erkennen. Das Schloss kann bei einer Führung besichtigt werden.…
 
Bei Flörsbachtal an der Grenze zu Bayern liegt das Wiesbütt Moor und ein gleichnamiger See. Was heute so natürlich wirkt, ist aber von Menschenhand angelegt. 1765 wurde der See angestaut, um die Kraft des Wassers für den Bergbau im benachbarten Bieber zu nutzen. Da auch Holz gebraucht wurde, rodete man den Wald. Dort bildete sich dann ein Sumpf und…
 
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