Warum haben wir ein falsches Bild von den Frauen im Iran, Nava Ebrahimi?

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Von KStA, Kölner Stadt-Anzeiger, Sarah Brasack, Anne Burgmer, Kölner Stadt-Anzeiger, Sarah Brasack, and Anne Burgmer entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Im Podcast "Talk mit K" kommen jede Woche interessante Menschen aus Köln zu Wort.

Nava Ebrahimi wurde in Teheran geboren und wuchs in Köln auf. In ihrem Roman "Sechzehn Wörter" erzählt sie die Geschichte von Mona. Die junge Frau stammt ebenfalls aus dem Iran. Als ihre Großmutter stirbt, reist sie mit ihrer Mutter in ihr Geburtsland. Ebrahimi spricht über Heimat und Identität, und die Zerrissenheit, die viele Menschen spüren, die in zwei Kulturen aufgewachsen sind. Das falsche Bild, das wir im Westen oft von den Frauen im Iran haben, war für sie ein Grund, diese Geschichte aufschreiben. Sie zeigt, wie stark und lebensfroh sie in Wirklichkeit sind. Ebrahimi hat die Hoffnung, dass die aktuellen Proteste tatsächlich zu einem Umsturz des Regimes führen. Und sie erzählt, wie eng sie mit Köln emotional verbunden ist, auch wenn sie mittlerweile in Graz lebt.

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