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Streitraum: »Aus der Traum – das Ende der Ehe als Emanzipation«

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Carolin Emcke im Gespräch mit Emilia Roig (Autorin, Politikwissenschaftlerin und Gründerin des Center for Intersectional Justice, CIJ) Am 12. März 2023 Was ist diese Form, in die unsere Beziehungen gegossen sein sollen, damit sie soziale Anerkennung und rechtlichen Schutz erhal- ten? Wen beschützt sie und wen nicht? In ihrem neuen Buch »Das Ende der Ehe« gelingt es Emilia Roig, die Institution der Ehe aus ihrer unheilvollen Sakralisierung zu befreien. Wie die Ehe diszipli- niert, wie sie normiert, wie bestimmte Körper, Rollenvorstellungen, Praktiken und Codes eher Unfreiheit und Ungleichheit regulieren, davon erzählt dieses Buch. Wie lassen sich unsere Lust, unsere Liebe, unsere Familien anders denken, sodass sie gerechter, offener, glücklicher werden? EMILIA ROIG (*1983 in Dourdan, Frankreich) ist Gründerin und Geschäftsführerin des in Berlin ansässigen Center for Intersectional Justice (CIJ), einer gemeinnützigen Organisation, die sich für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und ein Leben frei von systemischer Unterdrückung für alle einsetzt. Ihre Erfahrung, in einer algerisch-jüdisch-karibischen Familie in Frankreich aufzuwachsen, prägte ihr Engagement und ihre Leidenschaft für intersektionale soziale Gerechtigkeit. Seit 2020 lehrt sie an der Hertie School in Berlin, von 2015 bis 2020 war sie Faculty Member des Social Justice Study Abroad Program der DePaul University of Chicago und hat an Universitäten in Frankreich, Deutschland und den USA zu Intersektionalitätstheorie, Postcolonial Studies, Critical Race Theory, Queer Feminism und Internationalem und Europäischem Recht gelehrt. Sie hat in Politikwissenschaft promoviert, einen Master of Public Policy und einen MBA in Internationalem Recht. Vor ihrer Promotion arbeitete sie intensiv zu Menschenrechtsfragen bei der UN in Tansania und Uganda, bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kambodscha und bei Amnesty International in Deutschland. Sie entschied, den Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu verlassen, um sich auf soziale Gerechtigkeit in Europa zu konzentrieren. Sie war Jurymitglied des Deutschen Sachbuchpreises 2020, wurde 2020 zum Ashoka Fellow ernannt und erhielt 2021 den Edition F Award »Wege aus der Krise« in der Kategorie »Gesellschaft«. Roig widmet sich der Aufgabe, Menschen zu inspirieren, sich von Unterdrückungssystemen zu lösen, neue Narrative zu schaffen und das kollektive Bewusstsein zu verändern. Sie ist die Autorin des Bestsellers »WHY WE MATTER. Das Ende der Unterdrückung«. 2022 wurde sie zur »Most Influential Woman of the Year« im Rahmen des Impact of Diversity Award gewählt.
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Carolin Emcke im Gespräch mit Emilia Roig (Autorin, Politikwissenschaftlerin und Gründerin des Center for Intersectional Justice, CIJ) Am 12. März 2023 Was ist diese Form, in die unsere Beziehungen gegossen sein sollen, damit sie soziale Anerkennung und rechtlichen Schutz erhal- ten? Wen beschützt sie und wen nicht? In ihrem neuen Buch »Das Ende der Ehe« gelingt es Emilia Roig, die Institution der Ehe aus ihrer unheilvollen Sakralisierung zu befreien. Wie die Ehe diszipli- niert, wie sie normiert, wie bestimmte Körper, Rollenvorstellungen, Praktiken und Codes eher Unfreiheit und Ungleichheit regulieren, davon erzählt dieses Buch. Wie lassen sich unsere Lust, unsere Liebe, unsere Familien anders denken, sodass sie gerechter, offener, glücklicher werden? EMILIA ROIG (*1983 in Dourdan, Frankreich) ist Gründerin und Geschäftsführerin des in Berlin ansässigen Center for Intersectional Justice (CIJ), einer gemeinnützigen Organisation, die sich für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und ein Leben frei von systemischer Unterdrückung für alle einsetzt. Ihre Erfahrung, in einer algerisch-jüdisch-karibischen Familie in Frankreich aufzuwachsen, prägte ihr Engagement und ihre Leidenschaft für intersektionale soziale Gerechtigkeit. Seit 2020 lehrt sie an der Hertie School in Berlin, von 2015 bis 2020 war sie Faculty Member des Social Justice Study Abroad Program der DePaul University of Chicago und hat an Universitäten in Frankreich, Deutschland und den USA zu Intersektionalitätstheorie, Postcolonial Studies, Critical Race Theory, Queer Feminism und Internationalem und Europäischem Recht gelehrt. Sie hat in Politikwissenschaft promoviert, einen Master of Public Policy und einen MBA in Internationalem Recht. Vor ihrer Promotion arbeitete sie intensiv zu Menschenrechtsfragen bei der UN in Tansania und Uganda, bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kambodscha und bei Amnesty International in Deutschland. Sie entschied, den Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu verlassen, um sich auf soziale Gerechtigkeit in Europa zu konzentrieren. Sie war Jurymitglied des Deutschen Sachbuchpreises 2020, wurde 2020 zum Ashoka Fellow ernannt und erhielt 2021 den Edition F Award »Wege aus der Krise« in der Kategorie »Gesellschaft«. Roig widmet sich der Aufgabe, Menschen zu inspirieren, sich von Unterdrückungssystemen zu lösen, neue Narrative zu schaffen und das kollektive Bewusstsein zu verändern. Sie ist die Autorin des Bestsellers »WHY WE MATTER. Das Ende der Unterdrückung«. 2022 wurde sie zur »Most Influential Woman of the Year« im Rahmen des Impact of Diversity Award gewählt.
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