Globale Ernährungssicherheit: „We need to act now.”

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Seit Jahresbeginn ist der Brotpreis in Simbabwe um fast die Hälfte gestiegen – von rund einem Dollar auf 1,40 Dollar. Tendenz weiter steigend. Der russische Angriffskrieg mit Zerstörung und Blockade ukrainischer Häfen sowie Angriffen auf zivile Infrastruktur und Landwirtschaft hat auch dramatische globale Auswirkungen. Der bereits durch Klimawandel, Pandemie und bewaffnete Konflikte bestehende Krisendruck wird nochmal bedeutend verstärkt. UN-Generalsekretär Guterres hatte zuletzt im Kontext der auch zu diesem Thema eingesetzten ‘Global Crisis Response Group on Food, Energy & Finance’ deutlich klargestellt: "We need to act now.” Am 24. Juni findet eine internationale Konferenz für globale Ernährungssicherheit im Auswärtigen Amt statt. Außenministerin Baerbock, Entwicklungsministerin Schulze sowie Landwirtschaftsminister Özdemir laden nach Berlin ein, um zusammen mit dem globalen Süden über Wege aus der Krise zu beraten. Im Gespräch mit Joachim Knodt skizzieren Regina Feindt, Landesdirektorin der Welthungerhilfe in Simbabwe, sowie Friedrich Schröder, stellvertretender Referatsleiter für Stabilisierungspolitik und Krisenprävention im Auswärtigen Amt, die Hintergründe sowie Inhalte und Teilnehmer dieser Konferenz. Ferner zeigen sie die Entwicklung von einer dramatischen Preis- in eine globale Versorgungskrise auf - und zugleich, welche Anstrengungen die internationale Gemeinschaft bereits unternimmt, diese Globalkrise einzudämmen.

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