Folge 8: Lohnt es sich, aufs Land zu ziehen?

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HAUSFREUNDE

In der neuen Folge des Podcasts HAUSFREUNDE geht es um die Diskussion, was das Wohnen auf dem Land oder in der Stadt kennzeichnet. In 2020 zeigten viele Umfragen, dass Menschen sich wieder eher das Leben auf dem Land vorstellen könnten. Nur 15 % der Bevölkerung in Deutschland lebt allerdings in einem Ort mit weniger als 5.000 Einwohnern. Vor allem rund um die Städte herum haben sich große Speckgürtel gebildet. Ist es günstiger auf dem Land zu bauen? Kaum, nur der Baugrund dürfte kostengünstiger zu erwerben sein, die Baukosten unterscheiden sich kaum. Aber wenn in kleineren Gemeinden neuer Baugrund erschlossen wird, ergeben sich auch hier eher kleinere Grundstücke, 400 qm sind manchmal das Maximum. Auch da wohnt man dann im Prinzip eng aufeinander – ähnlich wie in der Stadt. In kleineren dörflichen Gemeinden bestehen die gleichen klaren Vorgaben, die erfüllt sein müssen, um eine Baugenehmigung zu bekommen. Auch auf dem Land lebt also nicht jeder in einem freistehenden großzügigen Haus. Die Idealisierung hilft nicht. Und hier muss man Vor- und Nachteile sehr genau abwägen. Man braucht vielleicht ein zweites Auto zum Pendeln. Kinder müssen zum Teil in den nächsten Ort zum Sportverein gefahren werden. Der kleine Bummel durch schicke Läden fehlt einem dann doch. Die Freunde kommen auch – entgegen aller Versprechungen – nicht so oft zu Besuch. Wie bekommt man also heraus, ob man gerne auf dem Land wohnen möchte. Unser Tipp: unter realen Bedingungen mal zwei oder drei Wochen in einer Ferienwohnung leben – wie ein Wohnen auf Probe.

Mehr Infos unter: haus.de

E-Mail: hausfreunde@haus.de

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