Bührle, Flick und Gurlitt – die Schweiz als Raubkunst-Drehscheibe

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Von Gespräche - Interviews - Entretiens, Interviews von mit Martin Heule, Dominik Landwehr, and Felix Schneider entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Emil Georg Bührle, Friedrich Christian Flick und Hildebrand Gurlitt – das sind Namen von drei Kunstsammlern, die in den letzten Jahren in den Schlagzeilen waren; zum Beispiel im Zusammenhang mit Raubkunst. Alle drei haben intensive Beziehungen zur Schweiz. Kunst und Zweiter Weltkrieg und darunter vor allem Raubkunst ist ein Lebensthema des Winterthurer Historikers Thomas Buomberger. Er hat unermüdlich recherchiert, nachgefragt, publziert und Filme gemacht und ist damit nicht immer auf Gegenliebe gestossen. Die Diskussion ist gerade heute wieder aktuelle: 2020 wird der neue Erweiterungsbau des Zürcher Kunsthauses eröffnet und dort werden auch Bilder aus der Kunstsammlung des Zürcher Waffenproduzenten Emil Georg Bührle zu sehen sein. Der Wahlschweizer hatte bereits im Jahr 1958 den ersten Erweiterungsbau des Zürcher Kunsthauses finanziert. Thomas Buomberger ist auch Mitautor des vielbeachteten Buches „Schwarzbuch Bührle“, das 2015 erschienen ist. http://www.sternenjaeger.ch/2019/07/kunsthaus

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