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Wie können wir mit neuem Denken und beherztem Tun die Krisen unserer Zeit bewältigen? Der oekom podcast „Die guten Seiten der Zukunft“ gibt hierzu Denkanstöße. Mit Lesungen aus Büchern, Essays, Vorträgen und Gesprächen über Themen, die die Welt bewegen (sollten): Was tun gegen die Erhitzung unseres Planeten oder den Verlust an Biodiversität? Wie können wir unser eigenes Leben ökologischer und nachhaltiger gestalten – und dabei an Lebensqualität gewinnen? Vordenker*innen des weltweiten Diskur ...
 
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Ein Essay von Jason Hickel Wenn wir die Krisen unserer Zeit überleben wollen, müssen wir uns vom Kapitalismus befreien. Davon ist der bekannte britische Wirtschaftsanthropologe Jason Hickel überzeugt. Denn statt Wohlstand für alle hat unsere Art zu wirtschaften ein Leben voll künstlicher Verknappung, sozialer Ungerechtigkeit und massiver Umweltzers…
 
Ein Interview von und mit Joachim Hamberger Hans Carl von Carlowitz (1645-1714) gilt als Schöpfer des Begriffes Nachhaltigkeit. Mit seinem Hauptwerk, der Sylvicultura oeconomica (1713, neu erschienen 2022), legte der Universalgelehrte das erste geschlossene Werk über die Forstwirtschaft vor. Er kritisierte damals den Raubbau an der Ressource Holz u…
 
Ein Essay von Margret Rasfeld Frust statt Freude am Lernen. Schule braucht dringend ein Update. Wie wäre es mit einem freien Tag pro Woche für alle Kinder und Jugendlichen unseres Landes? Ein Tag, der für Zukunft-Lernen reserviert ist. Allzu utopisch? 80 Schulen haben einen solchen FREI DAY bereits eingeführt – und es werden täglich mehr. „Schule i…
 
Ein Essay von Harald Lesch Zeit ist das große Rätsel des Universums. Die besten unter den Physikern haben sich ihre Hirne zermartert, was es wohl mit der Zeit auf sich habe. Lange Zeit schien die Welt eine Uhr zu sein, in der alle Zahnräder perfekt ineinander greifen. Die Sicherheit dieses deterministisch-mechanistischen Weltbildes ist jedoch seit …
 
Ein Essay von Josef H. Reichholf Überschwemmungen und Flutkatastrophen wie im Ahrtal sind nicht allein Folgen des Klimawandels. Weil über Jahrzehnte Auwälder gerodet, Feuchtgebiete trockengelegt, Zuflüsse begradigt und Flächen versiegelt wurden, wird die Wasserführung der Flüsse immer extremer – und mit ihr die Schadensgefahr. Die gute Nachricht: W…
 
Ein Essay von Tim Jackson Kann es wirtschaftliches Wachstum auch ohne Zerstörung geben? Kann die wirtschaftliche Expansion dauerhaft von der materiellen „entkoppelt“ werden? „Grünes Wachstum“ soll genau dies leisten: dank effizienterer Technologien mehr Output bei geringerem Materialdurchsatz – und das alles zum ökologischen Nulltarif. Ohne Schäden…
 
Ein Essay von Tim Jackson Seit Jahrzehnten richten wir unser Leben an der Überzeugung aus, dass Fortschritt nur als Wachstum denkbar ist, dass „besser“ immer auch „mehr" heißen muss. Doch das Streben nach ständigem Wachstum hat zu ökologischer Zerstörung, sozialer Instabilität und einer globalen Gesundheitskrise geführt. Tim Jackson stellt dem Myth…
 
Ein Essay von Lex Janssen »Small is beautiful« – so lautet ein mittlerweile geflügeltes Wort, das smarte Bescheidenheit ausdrücken soll. Seine Herkunft ist den wenigsten bekannt. Denn »Small is beautiful« ist der geniale Titel eines Buches Ernst Friedrich Schumachers, eines britischen Ökonomen deutscher Herkunft, erschienen 1973. Damals ein Weltbes…
 
Ein Essay von Harald Lesch Der globale Wandel des Klimas und der Verlust der biologischen Vielfalt … Was als vielgestaltige Naturkrise daherkommt ist in Wirklichkeit eine Menschheitskrise – im doppelten Sinne: Sie betrifft uns und wir sind ihre Verursacher. Harald Lesch entwirft in seinem Essay ein „Panoptikum der menschlichen Gedankenlosigkeit“. I…
 
Ein Essay von Harald Lesch Zeitnot und Hektik prägen unsere Gesellschaft. Gemäß dem Motto „Zeit ist Geld“ kämpfen wir gegen alles Langsame, Bedächtige oder Pausierende, oft bis zur Erschöpfung. Für all die Beschleunigung und Pausenlosigkeit in unserem Leben und Wirtschaften zahlt die Natur eine hohen Preis: Unsere Nonstopgesellschaft mit ihrer Glei…
 
Ein Essay von Eva Rosenkranz und Rupert Ebner Es ist, als liefen wir sehenden Auges in die Katastrophe: Um unseren Fleischhunger zu stillen, müssen möglichst viele Tiere auf möglichst wenig Raum möglichst rasch »Schlachtgewicht« erreichen – und das geht nur mit hohem Antibiotikaeinsatz. Dies beschleunigt auch die Entwicklung resistenter Keime und g…
 
Ein Essay von Ugo Bardi Warum gibt es eigentlich Leben auf diesem Planeten? Wie entsteht und erhält sich die Biosphäre, in der auch wir Menschen leben. Und könnte es sein, dass die Erde nicht nur Heimat aller Lebewesen ist, sondern ihrerseits wie ein Organismus funktioniert? Mit diesen Fragen hat sich der bekannte britische Naturwissenschaftler Jam…
 
[Essay von Niko Paech] »Small is beautiful« – so lautet die frohe Botschaft des Buchbestsellers von Ernst Friedrich Schumacher aus dem Jahr 1973. Zu einer Zeit, in der die Gesellschaft noch unreflektiert der Religion des »industriellen Gigantismus« anhing, hat der britische Ökonom die heutige Systemkrise bereits vorausgeahnt. Mit seiner Vision eine…
 
[Essay von Karlheinz A. Geißler] Endlich Pause! Wie hat man sich in der Schule darauf gefreut, das erlösende Pausenklingeln zu hören … Und auch sonst braucht man sie, wenn das Leben allzu anstrengend wird. Dennoch hat die Pause gemeinhin ein eher schlechtes Image. Sie gilt als „unproduktiv“, als Zeichen von Schwäche. Die Pause ist der Rundumverwert…
 
[Essay von Vince Beiser] Unsere Welt ist auf Sand gebaut, denn als Grundstoff von Beton steckt Sand in fast allen Gebäuden und Straßen. Auch für die Produktion von Computerchips, Papier und Zahnpasta ist er notwendig. Sand ermöglicht unseren heutigen Lebensstil, daher ist er in geeigneter Qualität längst Mangelware – und die Redewendung »wie Sand a…
 
[Essay von Geseko von Lüpke] Zukunft war früher mit einem Versprechen verbunden: Alles soll besser werden! Dieser Optimismus ist inzwischen verflogen. Nicht erst seit Corona. Zukunft wird von vielen eher als Bedrohung empfunden, denn als Verheißung. Unser Handeln verliert aber so seine Perspektive. Gerade um sich den vielfältigen Herausforderungen …
 
[Ein Essay von Barbara Unmüßig] In der Diskussion um die globalen Krisen ist ein Begriff allgegenwärtig: der des „Anthropozän“. Globaler Klimawandel, weltweite Verluste der biologischen Vielfalt, Mikroplastik in den Gewässern – die Liste menschlicher Eingriffe in das System Erde ist so lang, dass Wissenschaftler*innen vorschlagen, ein ganzes Erdze…
 
[Essay von Karlheinz A. Geißler] Wer will schon warten? Auch wenn wir es ständig tun und tun müssen – das Warten ist und bleibt eine Zumutung. Erst recht für all diejenigen, die ihre Zeit „optimieren“ und möglichst „effizient“ mit dem knappen Gut Zeit umgehen wollen. Wer wartet sucht nach Alternativen, wie er die „verlorene“ Zeit mit andern Aktivit…
 
[Essay von Frauke Fischer & Hilke Oberhansberg] Was kümmert es uns, wenn irgendwo in Brasilien eine Art verschwindet, von deren Existenz wir bis dahin gar nichts gewusst haben? Und wäre es nicht fantastisch, wenn lästige Mücken ausstürben – und all die anderen Plagegeister gleich mit? Natürlich nicht … aber warum eigentlich? Warum benötigen wir all…
 
[Essay von Meinhard Miegel] Wachstum = Wohlstand. So lautet die Gleichung, die bislang das Credo unserer Gesellschaft bildete und auch lange Zeit aufzugehen schien. Doch die Krisen unserer Zeit, allen voran die sich zuspitzende Klimakrise, machen deutlich, dass materielles Wachstum schon seit Langem unseren Wohlstand nicht mehrt, sondern verzehrt; …
 
[Essay von Manuel Schneider] Corona ohne Internet – nicht vorstellbar, der Bildschirm ist fast das einzig noch verbliebene Fenster zur Welt. Dabei befällt uns eine gewisse Schwerelosigkeit. Wie von Geisterhand und quasi körperlos überwinden wird mit ein paar Mausklicks die Barrieren von Raum, Zeit und Materie. In der vormodernen Zeit haben die Mens…
 
Ein Essay von Wolfgang Schmidbauer Schnelles Wegwerfen hat Konjunktur – mit fatalen Folgen. Unser Konsummodell setzt nicht nur der Umwelt zu, sondern auch uns selbst. Wir verlieren zunehmend die Fähigkeit, stabile Bindungen aufzubauen – zu den Dingen, mit denen wir uns umgeben, ebenso wie zu den Menschen, mit denen wir leben. Für den Psychologen un…
 
Ein Essay von Eileen Crist Der Erde stehen harte Zeiten bevor. Durch Eingriffe des Menschen in die Natur sind rund eine Million Arten vom Aussterben bedroht – von den zahllosen Pflanzen und Tieren, die von diesem Planeten bereits verschwunden sind, ganz zu schweigen. Die amerikanische Soziologin Eileen Crist analysiert in ihrem Buch »Schöpfung ohne…
 
[Vortrag von Christian Berg] Energiewende, Elektroautos, CO2-Steuer – seit Jahren entwickeln Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft immer neue Maßnahmen, um die sozial-ökologischen Krisen einzudämmen. Und doch ist keine Besserung in Sicht – im Gegenteil: In vielen Bereichen verschlimmert sich die Lage sogar noch. Warum bekommen wir die Wende n…
 
Ein Essay von Karlheinz A. Geißler »Bin im Stress«, »Hab keine Zeit« – diese Klagen und Lamentieren schallt einem überall als Echo kollektiver Überlastung entgegen. Die Mehrheit in unserer Gesellschaft leidet unter dem bedrängenden Gefühl, all den Dingen, die es zu erledigen gilt, ständig hinterherzuhecheln. Und dennoch: Zeitnot ist in unserer Gese…
 
Eine Kindergeschichte von Nicole Intemann Lillian und Moritz auf eine abenteuerliche Reise an einen geheimnisvollen Ort, von dem ihnen ihre Uroma erzählt hat. Sie bauen sich ein Boot und machen sich auf den Weg über das Meer. Doch ihr selbstgebauter Motor spuckt viele Plastikfuzerln aus. Plastian, der kleine Fisch, entdeckt die bunte Plastikspur un…
 
Ein Essay von Manfred Folkers Wer kennt das nicht? Eine Überzahl von Dingen verstopft den Alltag, zerstreut die Aufmerksamkeit, schwächt die Kraft, in der eigenen Lebensführung eine klare Linie zu finden. „Weniger ist mehr“ lautet die Losung eines aufgeklärten Konsumismus – „Weniger ist schwer“ lautet meist das ernüchternde Echo im Alltag. Denn das…
 
Ein Essay von Eva Rosenkranz Gärtnern ist in – sei es aus Lust am eigenen Tun, sei es als kleine Flucht aus einer Welt voller Zeitnot und Lärm. In ihrem Buch Überall ist Garten führt die Literaturwissenschaftlerin und passionierte Gärtnerin Eva Rosenkranz durch das Gartenjahr. Und stellt dabei immer wieder Tugenden und Haltungen in den Mittelpunkt,…
 
Ein Essay von Karlheinz A. Geißler Bereits lange vor dem Corona-Virus hat ein anderen Virus unsere Gesellschaft befallen: der Virus der Beschleunigung. Auch er macht uns krank – zeitkrank: nervös, genervt, zappelig. Alles, was dauert, dauert uns grundsätzlich zu lang. Die Dinge können nicht schnell genug sein. Zeit ist in unserer Gesellschaft zu ei…
 
Eine Kindergeschichte von Christina Hagn Sehnsüchtig wartet der kleine Eisbär auf den Winter. Denn erst, wenn das Meer richtig zugefroren ist, kann er mit seiner Mama auf Robbenjagd gehen - und endlich wieder mit seinen Freunden Schneefußball spielen. Doch der Winter will einfach nicht kommen. Es ist viel zu warm. Als Mama Eisbär ihm erklärt, dass …
 
Ein Interview mit Vandana Shiva „Wir alle haben es in der Hand, den Lauf der Welt zu ändern.“ So lautet die Aufforderung der weltweit bekannten Umwelt- und Sozialaktivistin Vandana Shiva an die Zivilgesellschaft, um der fortlaufenden Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen Einhalt zu gebieten. Denn sie ist überzeugt: „Eine andere Welt ist m…
 
Vortrag von Marianne Gronemeyer Grenzen – seit Menschengedenken arbeiten wir uns an ihnen ab: Kinder loten ihre Grenzen aus, Ländergrenzen werden umkämpft und vor „Eindringlingen“ geschützt, und die Medizin zögert die letzte aller Grenzen, den Tod, immer weiter hinaus. Die Corona-Krise ist eine Grenzerfahrung der besonderen Art: Der Virus kennt kei…
 
Zwei Essays von Niko Paech Alles steht still, nichts geht mehr. Globale Lieferketten brechen zusammen. Die Wirtschaft wurde ins künstliche Koma versetzt. Eine weltweite Rezession von ungeahntem Ausmaß zeichnet sich ab. Und das alles nur wegen eines Virus’. Ist die Zeit der Wachstumskritik jetzt vorbei? Brauchen wir jetzt nicht mehr von allem, statt…
 
Ein Essay von Karlheinz A. Geißler mit einer Einführung von Manuel Schneider Vor kurzem war die Welt noch in Ordnung. Wirklich? Stöhnten wir nicht alle unter Zeitstress und Hektik und sehnten uns nach mehr „Zeitwohlstand“? Jetzt, nach der coronabedingten Vollbremsung, gibt es Zeit auf einmal genug – doch Muße will sich nicht richtig einstellen. Was…
 
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