Gemeinsam Probleme lösen - Warum es gut ist, einen Plan B zu haben.

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Von Dipl.-Psych. Eskil Burck and Dipl. Psych. Eskil Burck entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Allzu häufig enden reaktive Erziehungsgsversuche bezgl. Hausaufgaben, Zimmer aufräumen oder Zähne putzen in heftigen Auseinandersetzungen. Eltern drohen mit Strafe - Kinder reagieren mit Trotzreaktionen (Reaktanz) und Beleidigungen. Im Nachhinein ist das schlechte Gewissen (kognitve Dissonanz) auf beiden Seiten groß - besonders wenn es sogar zu Handgreiflichkeiten kam. Beide Seiten stehen dann unter Rechtfertigungsdruck. Schließlich weiß jeder in seinem Innersten, dass es falsch ist, sein Kind zu schlagen bzw. dass es falsch ist, sich gegenüber den Eltern respektlos zu verhalten. Leider entlasten wir unser schlechtes Gewissen dann manchmal indem wir den anderen abwerten. "Ich hab mich doch nur so verhalten weil er/sie ein schlechter Mensch ist." Dadurch verhärten sich jedoch die Fronten und ein normaler Umgang wird immer schwieriger. Der proaktive Ansatz des collaborative problem solvings versucht diesen Teufelskreis zu durchbrechen und gleichzeitig die Problemlösefähigkeiten des Kindes zu trainieren. keywords: Zähne putzen - Plan A (Bestrafung/Druck) - Beleidigungen - kognitive Dissonanz - Rechtfertigungsdruck - Abwertung des anderen - Gräueltaten (Vietnam/Nazi-Zeit) - Plan B -"kids do well if they can" - proaktiv - Empathie - Ich-Botschaften - Problemfindung - Lösungsfindung - nicht selbst die Lösung präsentieren! - Identifikation mit der Lösung - Training von Problemlösestrategien http://www.psychologiederschule.de/

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