Die Psychologie des Lesens (1/2) - Der Matthäus-Effekt

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Von Dipl.-Psych. Eskil Burck and Dipl. Psych. Eskil Burck entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Deutschland gehört zu den 7 Ländern, deren Schüler seit PISA 2000 einen signifikanten (wenn auch wirklich sehr geringen!) Zuwachs in der Lesekompetenz ihrer Schüler zu verzeichnen haben. Verbesserungen sind allerdings auch dringend notwendig, schließlich ist Lesen die Kulturtechnik schlechthin, mit der wir uns Wissen aneignen. Wissen bzw. Vorwissen wiederum ist einer der wichtigsten Prädiktoren für Lernerfolg. Somit spricht Vieles dafür, dass sich die Leistungskluft zwischen starken und schwachen Lesern im Laufe des Lebens eher noch vergrößert und es zu einem Matthäus-Effekt kommen kann: „Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, dass er Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat.“ (Mt 25, 29 LUT) keywords: PISA 2000 - PISA 2009 - Lesekompetenz - 4 Millionen funktionale Analphabeten - Berufschancen - Keith Stanovich - Matthäus-Effekt - fluide Intelligenz - kristalline Intelligenz - Weltwissen - Vorwissen - mentales Lexikon - Worterkennung http://www.psychologiederschule.de/

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