SchmiedingsBlick – Vol. 101

19:59
 
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In dieser Ausgabe stehen die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs insbesondere auf die Energie- und Lebensmittelversorgung im Vordergrund. Außerdem sprechen wir über die Wahlen in Ungarn und Frankreich sowie über die Zinspolitik der Fed und der EZB. – Russland scheint vom Ziel abgerückt zu sein, die Ukraine insgesamt zu erobern, und konzentriert sich jetzt auf grenznahe Gebiete im Osten und Süden. Was bedeutet das für unsere Wirtschaft und für Europa? – In den letzten Tagen haben die drei baltischen Staaten den Import von Erdgas aus Russland eingestellt. Wie ist die Haltung der Bundesregierung zur europäischen Diskussion über verschärfte Sanktionen angesichts von Gräueltaten zu bewerten? Gibt es die nötige politische Bereitschaft auf deutscher und europäischer Ebene für ein Energieembargo? – Die zwei größten Schwellenländer, China und Indien, sollen bereit sein, Öl zu Dumping-Preisen aus Russland zu importieren. Wie könnte dies die Lage am Weltmarkt und die Preise für Rohöl beeinflussen? – Aktuell scheint Europa einerseits näher zusammenzurücken. Andererseits hat der erneute Sieg von Premierminister Orban bei den ungarischen Parlamentswahlen die Gefahr eines Konfliktes zwischen der EU und Ungarn eher vergrößert. Wie ist der Wahlsieg Orbans einzuordnen, und welche Folgen hätte ein Sieg von Le Pen in Frankreich für das Land selbst und für Europa? – Im Markt wird ein Zinsschritt der US Fed von gleich 50 Basispunkten im Mai als immer wahrscheinlicher gesehen. Setzt das die EZB unter Zugzwang? Und gibt es ein Zinsniveau, das die EZB mittelfristig nicht überschreiten darf, ohne eine Schuldenkrise zu riskieren?

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