Anthem hätte niemals sterben dürfen - Der tragische Tod des großen Shooters von BioWare

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Der Tod von Anthem ist unheimlich traurig für die gesamte Gaming-Landschaft. Wie sich allerdings nach dem Release von Anthem herausstellte, hätte mehr in der Entwicklung des Shooters kaum schiefgehen können.


Der Release des Loot-Shooters Anthem stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Bereits in der Beta bemängelten die Tester Bugs und Performance-Fehler, der Release brachte dann miesen Loot und einen Mangel an Endgame-Content. Bereits während der Demo gab es einen legendären Ladebildschirm-Bug, durch den man nicht mal ins Spiel kam.


Es wurde schnell klar, dass Anthem nicht der große Hit im Gaming sein würde, den EA sich erhofft hatte. Denn Anthem sollte ursprünglich der neue Shooter-Star werden, der dem damals so erfolgreichen Fortnite große Konkurrenz machen sollte.


Obwohl das Game zu Anfang holprig lief, schien alles einen normalen Verlauf für ein MMO zu nehmen. Es wirkte so, als müsste der Shooter nur einmal ordentlich poliert werden, so dass es dann irgendwann laufen würde. Einen ähnlichen Verlauf hatte die Redaktion immerhin schon bei Destiny oder The Division beobachtet. Alle diese Spiele hatten einen miesen Start.


Jedoch gab es fragwürdige Abläufe und Entscheidungen bei der Entwicklung von Anthem.


Zu den Beschwerden der Spieler über das Videospiel gesellten sich interne Berichte über miserable Arbeitsbedingungen der Entwickler und das Spiel verlor mehrere Projektleiter.


Trotz eines ursprünglichen Rettungsversuches hat EA das Spiel am Ende fallen lassen. Eine 2.0-Version des Spiels à la Final Fantasy XIV kam nie zustande.


Schuhmann und Leya philosophieren darüber, warum der Verlust von Anthem zu schmerzlich ist.

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