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Den Rheinländer bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Was für manch einen beunruhigend ist, oder wenigstens ein mulmiges Gefühl verursacht, das geht der Einheimische zwischen Koblenz und südlich von Düsseldorf mit Mut an. Es gehört zu seinem Alltagsgeschäft, Unerschrockenheit zu dokumentieren. Zu dieser Grundhaltung passt sehr gut die rheinische R…
 
Für Mundart-Fans wie GA-Regionalressortleiter Jörg Manhold ist es immer besonders schön, wenn er an eine rheinische Redensart gerät, die sich erstens nicht selbst erklärt und zweitens terminologisch und mentalitär als typisch rheinisch zu bezeichnen ist. Denn das macht die Übersetzungsarbeit spannend. So einen Satz hat ihm Mundartfachmann Georg Sch…
 
Der Rheinländer und die Rheinländerin an sich ist grundsätzlich als friedlich bekannt. Doch wenn er oder sie sich ungerecht behandelt, gegängelt oder einfach übertölpelt fühlt, dann kann es passieren, dass die Reaktion recht bildlich ausfällt. „Isch schlach dir en Trepp en dä Hals!" ist eine solch typisch rheinische Beschimpfung. Das ist fast schon…
 
Nicht immer ist etwas nur Schwarz oder Weiß. Meistens haben wir es mit Graustufen zu tun. Daran erinnert auch die rheinische Redensart: „Wat nix koss, es och nix.“ Die Übersetzung ins Hochdeutsche ist leicht gemacht. Es bedeutet: Was nichts kostet, das ist auch nichts. Heißt: Hat auch keinen Wert. Wer ein Sparfuchs ist, der wird sich gegen solchera…
 
Im November 2006 erhängte sich in einer Zelle der Justizvollzugsanstalt Siegburg der junge Häftling Hermann H. - scheinbar. In Wahrheit war er von seinen Zellengenossen stundenlang aufs Grausamste gequält, gefoltert und schließlich getötet worden. Am nächsten Morgen täuschen die Täter Hermanns Suizid vor, geben sich traumatisiert und spekulieren so…
 
Warum haben so viele rheinische Redensarten etwas mit Tieren oder Pflanzen zu tun? Warum werden wir Rheinländer auch als solche erkannt, wenn wir meinen, feinstes Hochdeutsch zu sprechen? In Folge 27 unseres Podcasts zur rheinischen Alltagssprache erläutert Jörg Manhold, Leiter des Regionalressorts beim GA, wieder einige rheinische Sprichwörter und…
 
Am 11. November 1991 wird Monika F. im Bonner Stadtteil Meßdorf in ihrem eigenen Haus brutal ermordet. Mehr als 70 Mal sticht der Täter zu. Die Polizei kann den Fall nicht aufklären. Im Februar 2017 stoppen Streifenbeamte im 400 Kilometer entfernten Wolfenbüttel einen betrunkenen Autofahrer, der schließlich im Gewahrsam landet und dort plötzlich zu…
 
In Folge 26 des GA-Podcasts "So geht Rheinisch" hat Jörg Manhold drei Redensarten im Gepäck. Es geht darum, was passiert, wenn man einen Bären zankt, die Hose zu knapp sitzt und der Körper sich selbst heilt. Als Beigabe gibt es noch das Rezept für "Himmel un Ääd".Von General-Anzeiger Bonn
 
Wir haben in Episode 7 bereits mit Reporterin Ayla Jacob über die tödliche Prügelattacke auf Niklas Pöhler gesprochen. Diesmal setzen wir unser Gespräch fort und besprechen, wie die Geschichte weiterging: Der damalige Hauptverdächtige wurde vor Gericht freigesprochen, ist aber bis heute eine öffentliche Reizfigur im Rheinland. Wie und warum werden …
 
In Folge 25 des GA-Podcasts "So geht Rheinisch" hat Jörg Manhold eine ganze Menge witziger Begriffe für die Alltagsmaske, den Nase-Mund-Schutz in Zeiten der Corona-Pandemie, gesammelt. Außerdem die rheinischen Redensarten "Datt datt datt darf" und "Do mähs misch porös". Als Beigabe gibt es noch das Rezept für den "Halve Hahn".…
 
Am 9. März 1994 erschüttert ein Verbrechen die Kleinstadt Euskirchen bei Bonn, das bis heute einzigartig in der deutschen Kriminalgeschichte ist. Ein 39-jähriger Mann, der vor dem Amtsgericht wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, schießt zunächst im Gerichtssaal um sich und sprengt sich anschließend auf dem Vorplatz in d…
 
Charlotte Rein ist die Nachfolgerin von Peter Honnen in der Sprachforschungsabteilung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Die 32-Jährige ist im GA-Podcast "So geht Rheinisch" zu Gast. Im Interview spricht sie mit Jörg Manhold, Ressortleiter Regionales beim GA, über ihren Werdegang und darüber, was sie künftig vorhat. Unter anderem möchte sie …
 
Am 6. Mai 2016 ist der 17-jährige Niklas aus Bad Breisig mit zwei Freunden auf dem Weg nach Hause von einem Vorabendkonzert zum Feuerwerkspektakel "Rhein in Flammen". In Bad Godesberg treffen die Freunde auf drei junge Männer, die sie anpöbeln. Aus einem Wortgefecht werden brutale Schläge, Niklas geht zu Boden, verliert das Bewusstsein und stirbt s…
 
Ädäppelsnas! Flaatschmuul! Kniesbüggel! Tütenüggel! Schimpfen kann so schön sein - vor allem im Rheinland. Jörg Manhold, Leiter des Regional-Ressorts beim Bonner General-Anzeiger, widmet sich in Folge 23 erneut den rheinischen Redensarten - und präsentiert die schönsten rheinischen Schimpfwörter. Denn beim Schimpfen auf Rheinisch ist der Gegensatz …
 
Der Mord an dem zehnjährigen Mirco aus Grefrath hat im Jahr 2010 nicht nur NRW erschüttert. Andreas Müller, der Chefprofiler des LKA in Düsseldorf, berichtet bei "Akte Rheinland", wie sein Team Mircos Mörder mit Hilfe eines Koffers voller Handys aufklären konnte und warum sie damit die Fallanalyse revolutionierten. Außerdem geht es um den Fall Clau…
 
Seit dem Hollywood-Hit „Das Schweigen der Lämmer“ wissen wir, was ein „Profiler“ ist: eine junge FBI-Agentin, frisch von der Polizeischule, die einen inhaftierten Serienmörder in einem dunklen Verlies interviewt, um mit diesem Wissen einen anderen, noch aktiven psychopathischen Serienmörder zu ermitteln und mutterseelenalleine festzunehmen. Aber ar…
 
Jörg Manhold, Leiter des Regional-Ressorts beim Bonner General-Anzeiger, übernimmt in Folge 22 des GA-Podcasts "So geht Rheinisch" für LVR-Sprachforscher Peter Honnen. Er widmet sich den rheinischen Redensarten - ein bisschen weniger wissenschaftlich und ein bisschen mehr journalistisch, aber hoffentlich nicht weniger Interessant.…
 
Louise Kerton verschwand im Jahr 2001 aus dem Dorf Swisttal-Straßfeld nahe Bonn, in dem sie für mehrere Wochen zu Besuch gewesen war. Die 24-Jährige wurde bis heute nicht gefunden. Ist sie aus freien Stücken verschwunden - oder einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Ihr Vater hat die Hoffnung, seine Tochter wiederzufinden, nie aufgegeben. Wir spreche…
 
Claudia Ruf aus Grevenbroich wurde 1996 im Alter von elf Jahren vergewaltigt und ermordet. Ihre Leiche wurde an einem Feld in Euskirchen abgelegt. Bis heute konnte kein Täter ermittelt werden. Nun wurde der Fall neu aufgerollt, und die Polizei ist zuversichtlich, Claudias Mörder noch zu finden. Zu Gast bei "Akte Rheinland" ist der Sprecher der Poli…
 
Jens Henrik Bleck starb in der Nacht auf den 9. November 2013. Der 19-jährige Jurastudent wurde nach einem Partyabend in einem Club im Siebengebirge zunächst vermisst und dann tot aufgefunden. Doch wie es dazu kommen konnte, ist bis heute ungeklärt. Wir sprechen über den Fall mit dem Chefreporter des Bonner General-Anzeigers, Wolfgang Kaes. *Discla…
 
Wie altgermanische Wörter eine Überlebensnische im rheinischen Karneval fanden, warum das "Knöttern" langsam ausstirbt und was es mit der Erdapfel-Grundbirne-Grenze auf sich hat, darüber spricht LVR-Sprachforscher Peter Honnen in Folge 21 des GA-Podcasts "So geht Rheinisch". Peter Honnen verabschiedet sich mit dieser - vorerst - letzten Folge des P…
 
Aus der zuen Flasche kann man nicht trinken, und mit appem Bein nicht laufen - das lässt im Rheinland keinen mit der Wimper zucken, dem Deutschlehrer jedoch graue Haare sprießen. Unscheinbare Wörtchen wie "bei", "zu", "durch" oder "für" werden hier gerne - und oft ganz unbewusst - anders benutzt als vom Duden vorgesehen. LVR-Sprachforscher Peter Ho…
 
Wenn es draußen "fisselt" und deshalb ganz schön "usselig" ist, weiß der Rheinländer genau, was Sache ist - ins Hochdeutsche übersetzen lassen sich solche Relikte uralter Mundarten aber nur schwer. Dabei können sie oft sogar Lücken schließen, die das Hochdeutsche offen lässt. In Folge 19 des GA-Podcasts "So geht Rheinisch" begibt sich LVR-Sprachfor…
 
Die rheinische Alltagssprache ist voller Wendungen, die kein Lehrbuch vorsieht - und im alltäglichen Miteinander merken wir das selbst oft gar nicht. In Folge 18 unseres GA-Podcasts "So geht Rheinisch" öffnet uns LVR-Sprachforscher Peter Honnen die Ohren für eigentlich hochdeutsche Wörter, die im Rheinland ganz besondere Bedeutungen erfahren. So vi…
 
Was bedeutet es, wenn jemand noch nicht "längs Schmitz' Backes" ist? Oder vielleicht doch schon am "Kruse Bäumchen"? Wie arbeitet man sich zum Schänzchen, wer hat eigentlich "ne Ratsch em Kappes", und warum sollte man sich vor dem "Pelmann" hüten? Das und mehr erklärt LVR-Sprachforscher Peter Honnen in der 17. Folge unseres GA-Podcasts "So geht Rhe…
 
Warum versteht der Hamburger den Rostocker, aber den Klever den 70 Kilometer entfernten Aachener schon nicht mehr? Keine Sprachlandschaft in Deutschland ist so vielfältig und variantenreich wie das Rheinland. In Folge 16 unseres GA-Podcasts "So geht Rheinisch" präsentiert LVR-Sprachforscher Peter Honnen Original-Aufnahmen der unterschiedlichsten rh…
 
Koronalisierung, Velarisierung, zweite Lautverschiebung - das sind wissenschaftliche Begriffe für einige Besonderheiten der Aussprache im rheinischen Alltag - oder "Alltach", wie man im Rheinland sagt. Warum sagen wir "Isch" statt "Ich", warum "dat" statt "das" - und was hat Reiner Calmunds Lieblings-Eisdiele eigentlich damit zu tun? Diesen Fragen …
 
Warum sprechen wir im Rheinland eigentlich kein reines Hochdeutsch? Und wie hat es der rheinische "Klüngel" bis nach München geschafft? Warum manche Dinge viel einfacher und besser "auf Rheinisch" funktionieren als im Hochdeutschen, erläutert LVR-Sprachforscher Peter Honnen in Folge 14 des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“.…
 
Siedler aus der Kurpfalz sorgten seit Mitte des 18. Jahrhunderts dafür, dass in einigen Dörfern rund um Kalkar am Niederrhein ein pfälzischer Dialekt gesprochen wurde. Und im heutigen Düsseldorf-Gerresheim wurde das "Hötter Platt" geprägt, ein niederdeutschen Dialekt aus Pommern und Mecklenburg. In Folge 13 des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“ erklä…
 
Warum die rheinische "Botz" ungerechterweise nicht im Duden erscheint, warum lichtempfindliche Pferde nichts mit der "Schäl Sick" zu tun haben und wie Fußballer Thorsten Legat den deutschen Sprachraum erweitert hat, darum geht es in der zwölften Folge des GA-Podcasts "So geht Rheinisch" von und mit LVR-Sprachforscher Peter Honnen.…
 
Das Rotwelsche würde man heute als Straßenslang bezeichnen. Im Mittelalter von Außenseitern der Gesellschaft entwickelt, hat der Jargon bis heute seine Spuren in der rheinischen Alltagssprache hinterlassen. LVR-Sprachforscher Peter Honnen entschlüsselt die Geheimsprache in der elften Folge des GA-Podcasts "So geht Rheinisch".…
 
Köln war im Mittelalter die größte jüdische Gemeinde nördlich der Alpen. Und obwohl das Westjiddische längst ausgestorben ist, hat es viele Lehnwörter in der rheinischen Alltagssprache hinterlassen. Sie sind jedoch gut versteckt. Woher "Kappes", "malochen" oder "für lau" kommen, erklärt LVR-Sprachforscher Peter Honnen in der zehnten Folge des GA-Po…
 
Gibt es im Rheinischen wirklich besonders viele französische Lehnwörter? Und sind diese Französismen eigentlich wirklich auf die napoleonische Besatzungszeit zurückzuführen? Was wirklich stimmt, ist in der neunten Folge des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“ von und mit LVR-Sprachforscher Peter Honnen zu hören.…
 
Wenn es um den Einfluss der "Franzosenzeit", also der napoleonischen Besatzung des Rheinlands auf den hier gesprochenen Dialekt geht, fallen immer wieder Wörter wie "Fisimatenten", "Muckefuck", "Fisternöll" oder auch "Klüngel". Aber welche französischen Lehnwörter gibt es tatsächlich, und was beruht auf Legenden oder falschen Ableitungen? Darum geh…
 
Mit der Landnahme durch die Franken wurde im Rheinland etwa ab dem Jahr 500 Fränkisch gesprochen. Um den Einfluss dieser westgermanischen Sprachen und Dialekte auf den Wortschatz der rheinischen Alltagssprache geht es in der siebten Folge des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“ von und mit LVR-Sprachforscher Peter Honnen.…
 
Nach dem Zerfall des Römischen Reiches übernahmen die Franken die Vorherrschaft im Rheinland. Doch vor etwa 50 Jahren entdeckten Sprachforscher eine Sensation: Obwohl rundherum überall Deutsch gesprochen wurde, hielt sich im Moseltal und in Teilen der Eifel bis in hohe Mittelalter eine romanische Sprachinsel: die Moselromania. Wie es dazu kam, erkl…
 
Ob es um die beliebte Beueler Traditionskirmes oder Speisekarten in Brauhäusern geht: Die Spuren der Römer finden sich im Rheinischen vielerorts. In der fünften Folge des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“ erklärt LVR-Sprachforscher Peter Honnen, wie viel sprachliches Erbe der Römer heute noch in der rheinischen Alltagssprache zu finden ist.…
 
Das Rheinland war in der Antike das Einfallstor für all jene lateinischen Lehnwörter, die wir noch heute verwenden – nicht nur in der rheinischen Umgangssprache, sondern teilweise auch in der Hochsprache. Um die diese römischen Einflüsse auf das Rheinische geht es in der vierten Folge des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“ von und mit LVR-Sprachforsch…
 
Um die uralten Wurzeln unserer heutigen rheinischen Umgangssprache geht es auch in der dritten Folge des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“. LVR-Sprachforscher Peter Honnen stellt Wörter vor, die germanische oder sogar indogermanische Ursprünge haben. Diese Begriffe sind zum Teil schon vor 3000 Jahren im Rheinland von Mund zu Mund gegangen und weden n…
 
Einige Wörter der rheinischen Umgangssprache sind sehr alt, sie werden schon seit mehr als 2000 Jahren verwendet. So haben beispielsweise die Römer einige keltische Begriffe aus Gallien mit ins Rheinland gebracht, die sich dort noch heute wiederfinden – in Wörtern wie Karre oder Ley, aber vor allem auch in Orts- und Flussnamen. Um diese keltischen …
 
Sprachforscher Peter Honnen erklärt im neuen GA-Podcast "So geht Rheinisch" die Alltagssprache der Rheinländer. Wie klingt es, wenn die Menschen im Rheinland sich beim Einkaufen, beim geselligen Bier in der Kneipe oder innerhalb der Familie unterhalten? Welche Wörter verwenden sie? Darum geht es in der ersten Folge.…
 
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