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#211 Vorsorge ist besser als Nachsorge

20:05
 
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Sichere jetzt Deine Zukunft: Warum Altersvorsorge nicht unterschätzt werden darf!

Wir beschäftigen uns in dieser Folge mit der Altersvorsorge. Ich zeige Dir, warum Aktien und die Börse dafür ein wichtiges Thema sind. Du bekommst von mir ein paar Tipps und Features, denn es ist unglaublich wichtig, sich um die Altersvorsorge zu kümmern. Die Altersvorsorge ist sogar der letzte Schritt zur finanziellen Freiheit, wenn Du das “Rentengame” mitspielst, denn wenn Du bereits vor dem Rentenalter finanzielle Freiheit erlangt hast, hast Du auch die finanziellen Möglichkeiten, Deine Alterszeit finanziell abzusichern. Du kannst von Deinem Vermögen leben. Das betrifft im Vergleich zu den knapp 8 Milliarden Menschen aber nur vergleichsweise wenige, daher ist Vorsorge besser als Nachsorge und deswegen sind wir heute hier.

Auf diese drei Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort:

  1. Was ist eine Altersvorsorge & wofür brauchst Du sie?

  2. Welche Rolle spielt das Alter?

  3. Wie wichtig ist die Inflation bei der Altersvorsorge?

Was ist eine Altersvorsorge & wofür brauchst Du sie?

Bevor wir uns nun im Detail dem “How to” widmen, ist es zunächst wichtig zu klären, was Altersvorsorge überhaupt ist, und wofür Du sie brauchst. Allgemein kann man sagen, wir sprechen hier von der “Versorgungslücke”. Du bist angestellt oder vielleicht auch selbstständig. Als Angestellter zahlst Du in die Rentenkasse ein und vom Brutto fließt ein Teil in die sogenannten Sozialkassen. Du zahlst mit einem Teil Deines Einkommens Deine Rentenbeiträge. Daraus ergibt sich dann für die Zukunft die Höhe Deiner Altersrente. Wenn wir realistisch sind, sind das in der Regel (bedingt durch Ausbildung, Studium, Elternzeit, Krankheit, Steuern etc.) 50 % von dem, was Du heute netto verdienst. Das ist dann entsprechend mit Versorgungslücke gemeint: Wer heute z.B. 2000 Euro netto verdient, hat eine Rente von ca. 1000 Euro und damit eine Versorgungslücke von ebenfalls 1000 Euro.

Ein beliebtes Ammenmärchen zum Thema Rente: “Ich brauche im Alter nicht mehr so viel, ich mache ja dann auch nicht mehr so viel.” Ich kann Dir heute sagen - das ist bei weitem nicht richtig. Ich habe in meinen 17 Jahren in der Versicherungsbranche viele Menschen bis in die Rente begleitet. Ich bin heute auch selbst finanziell frei und lebe mein Leben so, wie ich das möchte. Ich habe es auch durch meine eigenen Eltern erlebt: Wenn man alt ist, dann hat man extrem viel Zeit. Und Zeit ist teuer. Du wirst des Öfteren einkaufen gehen, vielleicht ein paar Urlaube mehr machen. Du willst Dir etwas gönnen können, Dein Hobby ausleben oder vielleicht einfach in der Stadt öfter mal einen Kaffee trinken gehen. Freizeit kostet Geld, und ich kann Dir aus den erlebten Erfahrungen sagen, dass Menschen später eher das gleiche Netto brauchen, was sie vorher hatten.

Wenn wir nun auf die Selbstständigen schauen, dann gibt es eine Reihe von Leuten, die weiterhin in die Rentenkassen einzahlen (müssen). Es gibt aber auch viele, die ein Konstrukt wie eine GmbH bauen oder ähnliche Strukturen schaffen, mit denen sie gar nicht mehr sozialversicherungspflichtig sind. Hier muss dann darauf geachtet werden, dass Du nirgendwo “automatisch” einzahlst, und Du somit gar nichts für die Rente hast. Fang also frühzeitig damit an, Dich um Deine Altersvorsorge zu kümmern.

Welche Rolle spielt die Lebenserwartung?

Wenn wir über Reichtum und Altersvorsorge sprechen, gibt es drei ganz große Bausteine, die wir nicht vergessen dürfen:

  1. Geld (Sparrate)

  2. Zeit, die Du bis zur Rente hast

  3. Rendite, die Du mit der Anlage erzielst

Bei der Zeit ist eines ganz wichtig zu beachten. Die Generation spielt hier eine erhebliche Rolle. Während bei uns das Renteneintrittsalter irgendwo zwischen 64 und 67 liegt, wird bei Menschen, die jetzt gerade anfangen zu arbeiten, wahrscheinlich eine 70 dabei sein. Natürlich kannst Du auch früher in Rente gehen. Dann allerdings reduziert sich Deine Rente um einen Abschlag von im Schnitt 0,3 % pro Monat. Wenn Du statt mit 67 schon mit 65 in Rente gehst, würden daher ca. 4 % Deiner Rente wegfallen. Zudem zahlst Du auch zwei Jahre weniger in die Rente ein, UND Du lebst zwei Jahre länger von Deinem Kapital. Man kann also sagen, der frühere Renteneintritt kostet eine Menge Geld.

Wie beim Vermögensaufbau sind Geld, Zeit und Rendite das alles Entscheidende. Wenn Du an einer dieser Stellschrauben schlecht aufgestellt bist, dann wird die ganze Unternehmung relativ schwierig. Achte auf die Zeit, achte auf die Rendite und achte auf die Summe, damit Du einen vernünftigen Ansatz wählst. Wenn Du relativ früh anfängst (zwischen 20 und 30), reichen ca. 10-15 % Sparrate für Deine Altersvorsorge, wenn Du erst mit Mitte 30 oder 40+ anfängst, dann sind es eher schon 15 - 20 %, die Du von Deinem Netto beiseite legen solltest.

Wie wichtig ist die Inflation bei der Altersvorsorge?

Aktuell gibt es ein zusätzliches spannendes Thema, wenn man sich die Altersvorsorge anschaut, und das ist die Inflation. Viele Berater berechnen die Inflation mit. Mein Tipp für Dich: Wenn Du heute weißt, dass Du später eine Versorgungslücke von 1000 Euro zu decken hast, aber noch 30 Jahre einzahlen oder ansparen kannst, dann rechne wie folgt:

1000 Euro Versorgungslücke x 2 % Inflation und das auf die 30 Jahre

Dann sieht Du schnell, dass aus den 1000 Euro “mal eben” 1811 Euro geworden sind.

Der zweite wichtige Punkt: Inflation gilt auch noch im Rentenalter. Das ist ein ganz großer Fehler, der auch von vielen Beratern gemacht wird. Viele gehen davon aus, dass die 1811 Euro aus unserem Beispiel dann schon inflationsbereinigt sind und es reicht, die Rente daher auf diese 1811 Euro zu berechnen.

Das ist falsch!

Wenn Du mit 67 in Rente gehst und dann noch z.B. 30 Jahre lebst, dann sind aus den 1811 Euro, die Du monatlich zur Verfügung hast, bei 2 % Inflation in diesen 30 Jahren wieder 1000 Euro geworden, da die Inflation Dir Dein Geld weggefressen hat. Es ist also enorm wichtig, die Rente im Alter weiter in Hinblick auf die Inflation im Auge zu behalten und das auch mitzuberechnen, um später dieselbe Kaufkraft zu haben wie heute.

Mein Tipp: Achte darauf, später dieselbe Rente zu haben, wie heute Dein Nettoeinkommen, abzüglich der Rate für Deinen Rentensparplan. Damit solltest Du relativ gut hinkommen.

In der Folge gebe ich Dir außerdem verschiedene Vehikel an die Hand, um die Altersvorsorge zu decken.

---

Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:

ulrichmueller.de

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Wir beschäftigen uns in dieser Folge mit der Altersvorsorge. Ich zeige Dir, warum Aktien und die Börse dafür ein wichtiges Thema sind. Du bekommst von mir ein paar Tipps und Features, denn es ist unglaublich wichtig, sich um die Altersvorsorge zu kümmern. Die Altersvorsorge ist sogar der letzte Schritt zur finanziellen Freiheit, wenn Du das “Rentengame” mitspielst, denn wenn Du bereits vor dem Rentenalter finanzielle Freiheit erlangt hast, hast Du auch die finanziellen Möglichkeiten, Deine Alterszeit finanziell abzusichern. Du kannst von Deinem Vermögen leben. Das betrifft im Vergleich zu den knapp 8 Milliarden Menschen aber nur vergleichsweise wenige, daher ist Vorsorge besser als Nachsorge und deswegen sind wir heute hier.

Auf diese drei Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort:

  1. Was ist eine Altersvorsorge & wofür brauchst Du sie?

  2. Welche Rolle spielt das Alter?

  3. Wie wichtig ist die Inflation bei der Altersvorsorge?

Was ist eine Altersvorsorge & wofür brauchst Du sie?

Bevor wir uns nun im Detail dem “How to” widmen, ist es zunächst wichtig zu klären, was Altersvorsorge überhaupt ist, und wofür Du sie brauchst. Allgemein kann man sagen, wir sprechen hier von der “Versorgungslücke”. Du bist angestellt oder vielleicht auch selbstständig. Als Angestellter zahlst Du in die Rentenkasse ein und vom Brutto fließt ein Teil in die sogenannten Sozialkassen. Du zahlst mit einem Teil Deines Einkommens Deine Rentenbeiträge. Daraus ergibt sich dann für die Zukunft die Höhe Deiner Altersrente. Wenn wir realistisch sind, sind das in der Regel (bedingt durch Ausbildung, Studium, Elternzeit, Krankheit, Steuern etc.) 50 % von dem, was Du heute netto verdienst. Das ist dann entsprechend mit Versorgungslücke gemeint: Wer heute z.B. 2000 Euro netto verdient, hat eine Rente von ca. 1000 Euro und damit eine Versorgungslücke von ebenfalls 1000 Euro.

Ein beliebtes Ammenmärchen zum Thema Rente: “Ich brauche im Alter nicht mehr so viel, ich mache ja dann auch nicht mehr so viel.” Ich kann Dir heute sagen - das ist bei weitem nicht richtig. Ich habe in meinen 17 Jahren in der Versicherungsbranche viele Menschen bis in die Rente begleitet. Ich bin heute auch selbst finanziell frei und lebe mein Leben so, wie ich das möchte. Ich habe es auch durch meine eigenen Eltern erlebt: Wenn man alt ist, dann hat man extrem viel Zeit. Und Zeit ist teuer. Du wirst des Öfteren einkaufen gehen, vielleicht ein paar Urlaube mehr machen. Du willst Dir etwas gönnen können, Dein Hobby ausleben oder vielleicht einfach in der Stadt öfter mal einen Kaffee trinken gehen. Freizeit kostet Geld, und ich kann Dir aus den erlebten Erfahrungen sagen, dass Menschen später eher das gleiche Netto brauchen, was sie vorher hatten.

Wenn wir nun auf die Selbstständigen schauen, dann gibt es eine Reihe von Leuten, die weiterhin in die Rentenkassen einzahlen (müssen). Es gibt aber auch viele, die ein Konstrukt wie eine GmbH bauen oder ähnliche Strukturen schaffen, mit denen sie gar nicht mehr sozialversicherungspflichtig sind. Hier muss dann darauf geachtet werden, dass Du nirgendwo “automatisch” einzahlst, und Du somit gar nichts für die Rente hast. Fang also frühzeitig damit an, Dich um Deine Altersvorsorge zu kümmern.

Welche Rolle spielt die Lebenserwartung?

Wenn wir über Reichtum und Altersvorsorge sprechen, gibt es drei ganz große Bausteine, die wir nicht vergessen dürfen:

  1. Geld (Sparrate)

  2. Zeit, die Du bis zur Rente hast

  3. Rendite, die Du mit der Anlage erzielst

Bei der Zeit ist eines ganz wichtig zu beachten. Die Generation spielt hier eine erhebliche Rolle. Während bei uns das Renteneintrittsalter irgendwo zwischen 64 und 67 liegt, wird bei Menschen, die jetzt gerade anfangen zu arbeiten, wahrscheinlich eine 70 dabei sein. Natürlich kannst Du auch früher in Rente gehen. Dann allerdings reduziert sich Deine Rente um einen Abschlag von im Schnitt 0,3 % pro Monat. Wenn Du statt mit 67 schon mit 65 in Rente gehst, würden daher ca. 4 % Deiner Rente wegfallen. Zudem zahlst Du auch zwei Jahre weniger in die Rente ein, UND Du lebst zwei Jahre länger von Deinem Kapital. Man kann also sagen, der frühere Renteneintritt kostet eine Menge Geld.

Wie beim Vermögensaufbau sind Geld, Zeit und Rendite das alles Entscheidende. Wenn Du an einer dieser Stellschrauben schlecht aufgestellt bist, dann wird die ganze Unternehmung relativ schwierig. Achte auf die Zeit, achte auf die Rendite und achte auf die Summe, damit Du einen vernünftigen Ansatz wählst. Wenn Du relativ früh anfängst (zwischen 20 und 30), reichen ca. 10-15 % Sparrate für Deine Altersvorsorge, wenn Du erst mit Mitte 30 oder 40+ anfängst, dann sind es eher schon 15 - 20 %, die Du von Deinem Netto beiseite legen solltest.

Wie wichtig ist die Inflation bei der Altersvorsorge?

Aktuell gibt es ein zusätzliches spannendes Thema, wenn man sich die Altersvorsorge anschaut, und das ist die Inflation. Viele Berater berechnen die Inflation mit. Mein Tipp für Dich: Wenn Du heute weißt, dass Du später eine Versorgungslücke von 1000 Euro zu decken hast, aber noch 30 Jahre einzahlen oder ansparen kannst, dann rechne wie folgt:

1000 Euro Versorgungslücke x 2 % Inflation und das auf die 30 Jahre

Dann sieht Du schnell, dass aus den 1000 Euro “mal eben” 1811 Euro geworden sind.

Der zweite wichtige Punkt: Inflation gilt auch noch im Rentenalter. Das ist ein ganz großer Fehler, der auch von vielen Beratern gemacht wird. Viele gehen davon aus, dass die 1811 Euro aus unserem Beispiel dann schon inflationsbereinigt sind und es reicht, die Rente daher auf diese 1811 Euro zu berechnen.

Das ist falsch!

Wenn Du mit 67 in Rente gehst und dann noch z.B. 30 Jahre lebst, dann sind aus den 1811 Euro, die Du monatlich zur Verfügung hast, bei 2 % Inflation in diesen 30 Jahren wieder 1000 Euro geworden, da die Inflation Dir Dein Geld weggefressen hat. Es ist also enorm wichtig, die Rente im Alter weiter in Hinblick auf die Inflation im Auge zu behalten und das auch mitzuberechnen, um später dieselbe Kaufkraft zu haben wie heute.

Mein Tipp: Achte darauf, später dieselbe Rente zu haben, wie heute Dein Nettoeinkommen, abzüglich der Rate für Deinen Rentensparplan. Damit solltest Du relativ gut hinkommen.

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