Nur 2,4 Prozent Inflation sind möglich.

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Preise, die in den Himmel wachsen. Das tut weh. Im Lebensmittelhandel. Bei den Wohnkosten. An der Zapfsäule. In Österreich sind die Verbraucherpreise laut Eurostat im März gegenüber dem Vormonat um 6,8 Prozent gestiegen. Und den anderen geht es ebenso. Die Teuerungsrate gegenüber Februar lag im März im EU-Durchschnitt bei 7,5 Prozent. In Deutschland stiegen die Preise um 7,6 Prozent, der höchste Wert seit der Wiedervereinigung 1990. Spanien kämpft mit einer Inflationsrate von 9,8 Prozent, dem höchsten Wert seit 40 Jahren. In den Niederlanden verteuerte sich das Leben um 11,9 Prozent und in Litauen gar von 15,6 Prozent. Schuld sind vor allem natürlich die Energiepreise, die sich im Schnitt knapp um 45 Prozent erhöhten. Ein Land tickt hier allerdings anders: die Schweiz. Hier stiegen die Verbraucherpreise im März nur um 2,4 Prozent. Nicht, dass bei den Eidgenossen die Küche kalt blieb, sondern hier half den Schweizern der starke Franken gegenüber dem Euro. Damit verbilligten sich die Importe. Auch verbraucht die Dienstleistungsgesellschaft Schweiz weniger Energie als die Industrie-lastigen EU-Staaten. Und im Vergleich zu den Europäern geben die Schweizer auch einen geringen Anteil ihres Haushaltsbudgets für Energieausgaben aus. Was lernen wir Aktionäre wieder einmal aus dem starken Franken in unsicheren Zeiten? Es ist bestimmt kein Fehler sich die Kantönli-Währung über Schweizer Aktien ins Depot zu legen. So legte auch der Schweizer Leitindex SMI seit Jahresbeginn um 5,4 Prozent zu, während die meisten Börsenbarometer untertauchten. Das liegt nicht nur an dem starken Anteil an Finanztitel im Schweizer Index, die mit 21,6 Prozent gewichtet sind. Hinzu kommt, dass die beiden großen Pharmakonzern Roche und Novartis knapp 36 Prozent und Nestlé auch 18,24 Prozent der Marktkapitalisierung des SMI ausmachen – alles defensive und deshalb derzeit sehr gefragte Titel.

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Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.

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Foto: Pixabay

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