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#375 - Von 0 auf 100 in 4 Jahren: Online-Unternehmerinnen Bettina & Laura Roschewitz im Interview

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Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen

Ich bin jetzt 64, dass kann ich ja verraten… 🤣 ich glaube, da gehen Menschen in anderen Berufen in Rente. Das finde ich eine lustige Vorstellung 🤪

Erfahre, was Bettina und Laura Roschewitz in den letzten Jahren zusammen gerockt haben, was die absoluten MEGA Learnings waren, worauf es wirklich ankommt und wie es auch als Mutter & Tochter gelingen kann, ein modernes und agiles Unternehmen zu gründen und leiten.

Es geht um …

… die Mischung von Vertrauen & Kontrolle

… gute Aufgabenteilung

… nicht zu viel Freiheit

… und das große Glück, nicht zu eitel zu sein, sich Hilfe zu suchen.

Erfahre außerdem, warum Bettina ein Pferd und Laura ein Luchs ist und was das mit ihrem erfolgreichen Unternehmen zu tun hat!

Du hast Interesse an Bettinas Januar Challenge für Kraft & Wohlbefinden? Dann schreib Laura hier eine Nachricht mit "Ich will Energie" und sie lässt Dir alles zukommen.

Hier findest Du außerdem alle Infos zum Jin Shin Jyutsu und unserer Arbeit!

Links zu Laura und Gretel:

Laura WhatsApp hier: https://wa.me/message/3ATQNI3DOPAGF1

Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/

Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/

Passigkeitscheck: https://gretel-niemeyer.tucalendi.com/smashit/passigkeitscheck

Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de

Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/

Website Laura: https://laura-roschewitz.de/

LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g

Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge, hier bei Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel und zu früher Stunde in diesem Jahr schnappe ich mir doch mal meine liebe Mutter Bettina und wir machen hier ein Interview. Mutter Tochter, die ja auch gemeinsam ein Business führen und Familie sind und alles Mögliche. Hallo Bettina, schön, dass du hier bist.

Bettina Roschewitz: Hallo liebe Laura, auch Anfang des neuen Jahres freue ich mich, mit dir zu sprechen. Das ist ja immer bereichernd und herausfordernd, je nachdem, wie unsere thematische Lage gerade ist. Ich freue mich. Danke.

Laura Roschewitz: Wie schön. Mein Ruf eilt mir sozusagen voraus. Für alle, die das vielleicht noch nicht wissen oder noch nicht so genau wissen Bettina und ich sind nicht nur Mutter und Tochter, Tochter und Mutter, sondern wir leiten auch seit mittlerweile fast vier Jahren zusammen eine Firma, nämlich das Jin Shin Jyutsu Zentrum. Das müsst ihr euch jetzt nicht merken und nicht schreiben können. Da könnt ihr einfach in die Shownotes gucken. Dort findet ihr die Verlinkung zum Jin Shin Jyutsu Zentrum. Und diese vier Jahre waren ja insgesamt sowieso schon mal ein wilder Ritt, also gestartet in der Pandemie Zeit haben wir angefangen, eine Vor Ort Praxis, eine alternative Heilpraxis aus Hamburg in ein digitales virtuelles Unternehmen zu verwandeln. Bevor wir über das letzte Jahr 2023 ein bisschen schnacken wollen. Was würdest du sagen, Bettina, magst du dich einmal vorstellen, wer du bist, was dieses Jin Shin Jyutsu ist und vielleicht mal so einen kleinen Abriss geben, wie du bisher gearbeitet hast und was in diesen letzten Jahren so passiert ist?

Bettina Roschewitz: Ja, bis zur Zeit der Pandemie hatte ich in Hamburg ein Heilzentrum, wo ich mit Kollegen zusammen auch mit meinem Mann zusammen eine Alltagspraxis hatte, wo wir die Menschen mit Jin Shin Jyutsu behandelt haben. Das ist eine japanische Heilkunst, eine Heilmethode. Und wir hatten halt eine große Alltagspraxis. Von Montag bis Freitag drei, vier Behandlungszimmer und die Leute kamen zu Behandlungen mit Ja von Schwangeren bis Sterbebegleitung. Wir haben das ganze Spektrum abgedeckt. Ich bin da große Spezialistin, weil ich das eben jetzt schon seit 35 Jahren mache, damals seit 30 Jahren. Und so war unser Leben. Das war das Normalste von der Welt. Ich habe halt viel gearbeitet, an den Wochenenden oft Seminare gegeben. Es gab Jahre, wo ich in ganz Europa, auch in der Schweiz, überall Wochenendseminare gegeben habe. So war mein Leben und ich dachte ehrlich gesagt, es geht so weiter, bis ich irgendwann keine Lust mehr habe. Und das war nicht abzusehen, wann da meine ja meine Faszination für diese Heilmethode und für Menschen an sich und wann das mal weniger werden sollte. Und dann kam Corona und von einem Tag zum anderen wurde das Zentrum geschlossen. Wir durften ja alle nicht mehr arbeiten. Und wenn man natürlich Angestellte hat und ein Team, dann ist es ja klar. Man, wir waren alle unter Großen in großen Schwierigkeiten, kannten ja die Situationen nicht, wussten nicht wie damit umgehen. Ja und dann haben wir bzw. ich war überhaupt nicht in der Lage, irgendwie zu reagieren. Ich dachte okay, das war's jetzt, wie soll es weitergehen gehen? Ja, und dann kamst du mit dieser brillanten Idee, das doch irgendwie zu transformieren, auf ein Online Unternehmen und ich hatte keine Ahnung, was das bedeutet. Ich wusste überhaupt nicht, wie das gehen soll. Ich hatte wirklich. Ich war total naiv, völlig unerfahren. Das, was ich mitgebracht habe, ist dieses Feuer für die Menschen, diese unglaubliche Expertise, die langjährige Erfahrung. Und insofern bin ich eben gesprungen auf eine andere Ebene des Unterrichtens und der Begleitung. Aber die Methode hatte ich eben schon sehr verankert. So war ungefähr der Start. Ich glaube, das habe ich so einigermaßen gut erinnert, oder?

Laura Roschewitz: Ja, als du gerade gesprochen hast, habe ich auch nochmal so ein bisschen mitreflektiert. Schon irgendwie auch Wahnsinn. Es war, als wie ihr vorher gearbeitet habt oder wie ich auch groß geworden bin, überhaupt gar nicht vorstellbar. Ähm, das online oder digital zu machen. Also das war ja, ich würde sagen, 80 % von deiner Arbeit oder von dem Unternehmen war ja eigentlich eins zu eins Behandlung von Menschen am Menschen. Also ihr als Therapeuten habt eine Person, so nennt man das geströmt, das ist könnt ihr euch vorstellen, dass das so ähnlich wie eine Akupunktur Behandlung oder eine Behandlung beim Heilpraktiker oder bei Osteopathen. So ganz grob ist es halt diese Richtung. Die Details könnt ihr alle euch anschauen, wenn ihr entweder auf unsere Website www.jsj-zentrum.de geht oder eben über die Shownotes rüberspringt auf unsere Social Kanäle oder auch zu unserem Podcast. Bettina hat auch seit einem Jahr ziemlich genau jetzt ein Jahr einen Podcast, der heißt My Hands, also meine Hände auf Englisch und damals. Also das wäre so, wenn man jetzt vor vier Jahren eine Osteopathin gefragt hätte, wie machst, kannst du daraus ein Online Business machen oder eine Akupunktur Fachfrau, könnten wir uns das eigentlich gar nicht vorstellen. Und die große Transformation war ja eigentlich, dass ihr von der größte Teil damals war eben eins zu eins Begleitung von Patienten und einfach Menschen in Krisensituationen, seien es körperliche oder seelische, oft auch beides hin zu einem, wir bringen dir online virtuell bei, wie du diese Methode selber lernen kannst und wie du dich selber begleiten kannst. Das ist ja eigentlich der größte Wandel gewesen, was früher auch. Ihr habt Kurse gegeben und Ausbildung gemacht, aber es war mal an den Wochenenden, es war auch viel, aber es war ja nicht der Hauptteil. Der Hauptteil war ja eigentlich die eins zu eins Begleitung.

Bettina Roschewitz: Das stimmt. Und vor allen Dingen, es waren dann Wochenendkurse. Und dann hatten wir die Menschen, die haben wir, die Menschen nicht mehr gesehen. Das fand ich schon immer skurril, aber es gab ja keine andere Lösung. Und jetzt hat sich eben das total verändert in eine Begleitung, in eine dauerhafte Begleitung. Und das ist das, was mich jetzt ja ich bin ja schon ein bisschen weiter Fortgeschritten in der Praxiserfahrung, aber auch im Alter was, was sich so stimmig und richtig anfühlt, dass ich dazu einen Beitrag leisten kann, Menschen wirklich zu begleiten, da zu sein für sie, das ist, das ist ein solches Geschenk. Und ich meine, ich kann es ja sagen, ich bin 64, ihr könnt es euch wahrscheinlich gar nicht vorstellen, aber als ich Jin Shin Jyutsu gelernt habe, da gab es noch nicht mal Computer. Da hatten wir so am Drucker ausgedruckte kleine Handouts. Die hießen noch nicht mal so. Die hießen Skript. So hab ich, so hab ich angefangen.

Laura Roschewitz: Ja, und es gab auch nicht die Diskussion, ob ein Q und A aufgezeichnet wurde oder ob es wie lange Sachen verfügbar sind, sondern man ist irgendwo hingegangen, hat es gelernt, dass was hängengeblieben ist, ist hängengeblieben und danach ist man nach Hause gefahren. Man konnte auch keine Fragen mehr stellen und wir haben dann vor drei Jahren, also ganz am Anfang haben wir eigentlich noch gar nicht so richtig Produkte entwickelt oder so. Da haben wir erst mal nur versucht, das Business zu retten und online zu machen, was vorher eben vor Ort war. Und dann haben wir jetzt aber vor drei Jahren angefangen, wirkliche Produkte zu entwickeln und haben mittlerweile eigentlich ein Signature Produkt. Das ist unser Jin Shin Jyutsu lernen Jahres Programm. Also eine dauerhafte Begleitung, in der man wirklich alle Basics dieser Heilmethode erlernt. Sowohl theoretisch in dem Ganzen, also so ein großer großer Membership Bereich mit 13 Lektionen mit einem 200 seitigen Workbook, aber eben auch dann der Begleitung über eine WhatsApp Gruppe, über die Community, über die Q+As, über die Live Termine usw. Und da haben wir über 120 Menschen drin aktuell. Und was würdest du sagen, wie hat es sich für dich? Erstmal noch mal kurz zurück auf die Jahre, wie hat sich deine Arbeit als Unternehmerin, als Selbstständige verändert in der Zeit?

Bettina Roschewitz: Es ist viel konzentrierter geworden. Ich kann. Ich war natürlich gefordert, als wir diese Produkte entwickelt haben. Ich war absolut gefordert, mein Bestes zu geben. Mein Input, noch mal mich zu konzentrieren, es auf einer richtig guten Art und Weise zu präsentieren. Ich hatte nicht so viele Schlupflöcher wie vor Ort, da konnte man so ein bisschen. Ja, man konnte sich ein bisschen rausreden und da war ich auch ziemlich erfahren. Das konnte ich irgendwie, da war ich irgendwie auch eine. Ja, war ich irgendwie cool, das. Den Zahn hast du mir auch gleich gezogen. Das ging überhaupt nicht mehr, sondern es war ein Produkt zu entwickeln, was einfach perfekt ist, was auch unsere Kompetenz widerspiegelt, was aber auch so neue Räume eröffnet, von denen ich eben gar keine Ahnung hatte. Und da musste ich ja auch reintreten. Also da war ich ja ganz ungeschult und ich wusste noch nicht mal, dass es die Räume gibt. Dann habe ich gelernt von dir, es gibt die Räume, dann habe ich Schiss gekriegt, weil ich mich nicht auskannte. Dann hast du gesagt Ja, dann was, was? Was nützt dir diese Angst? Jetzt überwinde das und jetzt stell dich dem. Und dann bin ich da reingewachsen. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, in wie vielen Interviews oder in welcher Form ich mit einer Selbstverständlichkeit über Jin Shin Jyutsu über mich sprechen kann, das ist, das ist wie ein Wunder. Aber das brauchte ebenso wie ich die Menschen begleite, dass sie in ihre Selbstverantwortlichkeit kommen und ihre Gesundheit und ihre Psyche wieder in ihre eigenen Hände nehmen, brauchte ich eben auch diese engmaschige Begleitung. Und das kann ich euch sicherlich vorstellen. Das ist natürlich auf Mutter Tochter Ebene nochmal. Also da hast du mich auch nie geschont. Aber ich weiß, dass du das ja mit anderen Unternehmerinnen auch so machst und dieses nicht schonen, sondern so gnadenlos hingucken. Das war manchmal wirklich schweißtreibend, aber das Beste, was mir passieren konnte, weil ich hätte mich irgendwie durch gewunden. Und ich kenne ja auch Kolleginnen, die ohne Unterstützung probiert haben, Jin Shin Jyutsu irgendwie online zu unterrichten und es hat einfach bei niemandem geklappt. Sehr traurig, aber sie haben eben auch nicht diese Unterstützung für sich eingefordert, weil das ist mir einfach klar und auch für die nächsten Schritte auch unsere Produkte immer zu verbessern. Das und sich nicht zu sagen, nun mache ich das, worauf ich jetzt mal Lust habe und zack, zack, zack ist man irgendwie wieder weg. Sondern diese klare Ausrichtung und dein gnadenlos im besten Sinne gnadenloses Feedback. Ja, das hat sich wirklich auch unternehmerisch total gelohnt.

Laura Roschewitz: Es ist, da muss ich ein bisschen schmunzeln, weil wir haben sehr, sehr viele, sehr witzige Momente auch gehabt, wenn man so zurückguckt. Also wir haben dieses Onlinebusiness gegründet und es fußt jetzt vom Kanal her fußt das die meiste Zeit auf Facebook. Wir haben mit Facebook relativ früh angefangen, nicht im riesigen Stil, aber wir haben das aufgebaut und wir haben YouTube aufgebaut, schon vor sechs Jahren ungefähr. Und das haben wir ausgebaut. Aber ihr, du und dein Mann Pascal seid ja überhaupt keine Internetuser in dem Sinne gewesen. Und als wir dann wirklich losgelegt haben, war ganz schnell klar, dass wir eine eigene App entwickeln wollen, wo unsere Kundinnen alle Inhalte von unseren Modulen und Programmen eben virtuell auch online, auch offline im Urlaub am Handy nutzen können, weil wir eben durch die Brille der Kunden geguckt haben und gesehen haben Ja, du kannst keine Entspannungsmethode lernen, du kannst keine Selbstheilungsmethode lernen, weil du immer am Computer sitzen muss. Das ist einfach nicht möglich. Du musst die Meditation im Bett hören können, du musst sie im Flugzeug hören können, du musst so, und da haben wir eine App entwickelt. Und zu der Zeit wusstest du nicht ganz genau, was eine App ist. Also schon irgendwie. Du hast ein Smartphone und du bist ja auch irgendwie fit daran. Aber was nun genau eine App ist und was das bringt. Also es war auch sehr viel Vertrauen gefragt deinerseits, eurerseits. Genauso war es dann eigentlich mit dem Podcast. Da sind wir auch lange drum herumgeschlichen und was ich irgendwie besonders finde ist, dass wir viele Sachen gemacht haben, die auch nicht unbedingt euers sind, wo ihr jetzt sagt, ihr findet jetzt Instagram toll oder ihr findet YouTube toll, sondern dass wir überlegt haben, dass wir stets durch den Markt geguckt haben und durch die Brille unserer potenziellen Kundinnen. Was brauchen die, um ein richtig gutes Produkt zu machen? Was brauchen die was? Weil das hätte eben auch ganz anders laufen können. Und mittlerweile haben wir das Unternehmen auf wirklich wenigen Produkten gefußt. Also es gibt unser wie gesagt Jahres Programm Jin Shin Jyutsu lernen. Das ist unser Signature Programm, das ist das wo den meiste Energie reinstecken und dann gibt es da drunter noch kleinere Formate, Workshops und einen kleinen Fingerkurs. Und dann gibt es darüber eben unsere Ausbildung, die ja auch aufeinander aufbauen, die Formate. Was würdest du sagen, 2023 war ja doch noch mal ein anderes Jahr, als wir uns das, glaube ich, vorher vorgestellt haben. Was würdest du sagen, war als Bettina und als Jin Shin Jyutsu Expertin, als Unternehmerin so dein größtes Learning? Gretel und ich habe auch gerade ein paar Folgen gemacht, so ein bisschen zurück geguckt. Was würdest du sagen, war für dich vielleicht überraschend anders, als du es erwartet hast? Oder was hat das Jahr dich gelehrt? Was würdest du sagen?

Bettina Roschewitz: Also es war wieder ein anstrengendes Jahr. Das hatte ich irgendwie anders erwartet. Ähm. Ich kann es gar nicht genau festmachen, was daran anstrengend war. Aber es ist eben dieses dauerhafte konzentriert sein auf Verbesserung, auf Größe, auf Ausdehnung. Was man, was ich am Ende des Jahres einfach spüre, aber in einer sehr, sehr guten Art und ich muss wirklich sagen letztendlich, wie gut unser Hauptprogramm das Jin Shin Jyutsu Lernen ist, das hat mir das Jahr geschenkt. Wir haben da zwar alles reingetan, all unsere Liebe, all unsere Expertise, aber jetzt von so vielen Menschen zu hören, wie grandios das ist, ehrlich gesagt, das war die größte Überraschung. Das klingt jetzt so komisch. Ich habe es immer für total gut gehalten. Aber wenn man das so hört, dass die Leute sagen, das hat mein Leben verändert, ich bin bei mir angekommen, ich habe das alles gelernt. Und wenn ich diese. Ich habe ja diese Fragen, die ich immer beantworte, die sind so berührend. Das war für mich, also im schönsten Sinne überraschend, dass das wirklich so gut ist. Und ja, und dass die Menschen dann weiter mit uns wachsen wollen. Auch dieser zweite Schritt, der ja gar nicht so geplant war, der war gar nicht so klar. Und ja, ich bin weit davon entfernt aufzuhören. Und ich bin jetzt ja eine sogenannte Rentnerin, wie man das so sagt, wenn man nicht selbstständig ist. Es ist ja so in manchen Berufen so, dass man dann irgendwie in Rente geht und das finde ich irgendwie total lustig. Also das entspricht mir so gar nicht. Und das. Es hat mir ganz viel. Es hat mich überrascht, wie, ja, wie ich doch die Ernte einfahre von all der Arbeit und dass die Arbeit, aber trotzdem, also auch online zu arbeiten, da war ich auch anfangs ein bisschen naiv. Da habe ich auch gedacht, das ist vielleicht ein bisschen einfacher als die Menschen so eins zu eins. Überhaupt nicht. Also das ist zu merken, wie viel wir auch arbeiten für unseren Erfolg. Und aber das Schönste wirklich in 23 war, dass die Leute unsere Sachen so toll finden. Also das ist eine schöne, schöne Überraschung. Und das sollen ja nächstes Jahr, also jetzt in diesem Jahr 24 sollen das ja noch viel mehr werden. Das ist ja das, worauf wir jetzt hinarbeiten.

Laura Roschewitz: Ja, und das hat sich auch darin gezeigt, dass Menschen unsere Programme freiwillig verlängert haben. Wir haben sogar die ersten Verlängerungen von der Verlängerung, weil sie einfach sagen, es tut ihnen wahnsinnig gut, uns im Alltag an der Seite zu haben. Und wir haben eben auch einen großen Schmerz der Welt erlebt in den letzten Jahren, wo eben aus diversen Gründen viele auch bestimmt ganz, ganz tolle Schulmediziner und Schulmedizinerinnen nicht mehr die Zeit für ihre Patienten und Patientinnen haben und wo einfach dieses Hinhören, dieses regelmäßig sich Zeit nehmen, zuhören, hinschauen, das nicht wegdrücken. Das hat einfach mal eine Wahnsinnsqualität entwickelt. Und auch diese Gemeinschaft, die entstanden ist von diesen über 100 Frauen. Ich glaube, wir haben zwei Männer im Programm, die sich einfach unterstützen, die sich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das finde ich schon sehr beeindruckend und letztendlich ja auch, dass wir mit fast 50 Frauen dann in die Ausbildung gestartet sind im Herbst letzten Jahres. Finde ich wahnsinnig beeindruckend. Jetzt hast du eben schon so angekündigt, wo es denn hingeht. Ich meine, wenn wir noch mal zwischenchecken, es hat natürlich auch immer viel damit zu tun, dass wir uns auch unternehmerisch weiterentwickeln. Wir arbeiten echt viel auch daran zu gucken, wer hat welche Rollen, wie ist unser Team, wer braucht mehr Stunden, wo entwickeln wir uns rein, wo brauchen wir jemand Neues? Also wir sind auch viele Mutige, auch Teamentscheidungen gegangen. Wir haben immer Mentoren an unserer Seite. Was würdest du sagen, ist dein Wunsch an das jetzt gerade frisch angefangene 2024? Was ist deine Vision für dieses Jahr?

Bettina Roschewitz: Ja, meine Vision ist unverändert. Meine Vision ist so, es ist die gleiche, die sie war, als ich mit 28 das Jin Shin Jyutsu kennengelernt habe. Die Vision war beim allerersten Kontakt klar, und die hat sich überhaupt nicht verändert. Die Form, wie ich, wie ich sie in die Welt bringe, hat sich verändert. Aber die Vision ist immer noch die gleiche. Ich möchte gerne dazu beitragen, dass die Menschen in diese Selbstverantwortung kommen, dass sie lernen, wie sie sich selbst regulieren können, dass es einzieht in die Familien, in die Partnerschaften, auch in die Firmen. Das ist das, was, was schon immer der Motor war für meine Arbeit. Und das hat sich überhaupt nicht verändert. Nur ich habe jetzt die Möglichkeit, das auf ganz andere Art und Weise zu machen. Wie sollte das gehen? Ich habe es ja gemerkt, ich habe einmal im Monat in Zürich einen Kurs gegeben, dann den nächsten Monat in Köln, den nächsten Monat in München. Ja, und das war sehr, sehr begrenzt. Und jetzt haben wir natürlich ganz andere Möglichkeiten. Und das, ja, da wird die Vision. Ja, ich bin froh, dass ich sie nie losgelassen habe. Es gab ja auch Krisen in meiner Selbstständigkeit. Und was war, wenn ich mal krank war usw. und so fort. Aber das die ist unerschütterlich.

Laura Roschewitz: Und es ist ganz spannend. Wir haben uns als Team unter anderem mal aufgestellt mit Tieren und geguckt, wer hat welchen Charakter, wer trägt welche Qualität rein. Und Bettina ist bei uns im Team das Pferd und im Team Jargon sagen wir häufig das Pferd muss wieder auf die Koppel, es muss auf die Weide, es muss in die Prärie, es muss eine Runde galoppieren, es muss sich auslaufen. Und ich bin im Team der Luchs. Ich visiere eigentlich eine Sache an und die wird dann auch zu Ende gebracht und dann wird im Schatten ausgeruht und dann geht es weiter. Was? Wie findest du das? Oder wie schätzt du das ein? Was Gretel und mir ja auch häufig begegnet, ist, dass viele selbstständige Frauen sich verzetteln an neuen Ideen, an ich könnte ja noch dies ich könnte ja noch, dass Ach nee, jetzt der Kurs wird mir jetzt ein bisschen langweilig. Jetzt habe ich ihn ja schon zweimal gegeben. Mach ich wieder was Neues. Ich weiß ja aus sicherer Quelle, dass du durchaus dazu neigst, auch viele neue Ideen zu haben. Wie gelingt dir da eine Balance? Wie kommt? Wie ist das für dich? Im Online ist es mal theoretisch ist es ja ein Land mit unbegrenzten Möglichkeiten. Das ist ja anders als damals mit der Praxis. Da hattest du ja, konntest du acht Behandlungen am Tag machen und dann war es das auch auf eine Art. Wie fühlt sich das für dich an oder wie gehst du damit um mit diesem Zwiespalt zwischen ganz, ganz viel Neues machen wollen und auch bei den bewährten Sachen? Aber dranbleiben.

Bettina Roschewitz: Ja, da habe ich halt einfach Hilfskräfte, die mich immer wieder in die Außenbox bringen.

Laura Roschewitz: Also Stall und Riegel vor.

Bettina Roschewitz: Absolut. Und das sind, das ist, das sind die tollen Frauen an meiner Seite aus unserem aufgebauten Team, die mich in meine Grenzen weisen. Das heißt ja nicht, dass die Ideen unterbrochen werden. Die werden dann aber zu einem angemessenen Zeitpunkt noch mal wieder vorgelegt. Manchmal haben sie sich erübrigt, weil ich gemerkt habe, es war ein Vergaloppieren. Manchmal habe ich durchaus auch noch Ideen, die, die sinnvoll sind und auch passen ins Konzept. Aber das ist, das ist das Allerwichtigste. Ich kann nicht eine Expertin für eine Heilmethode sein und gleichzeitig mein Onlinebusiness händeln. Das ist komplett Selbstüberschätzung. Zum Glück kannte ich mich so wenig aus, dass ich da gar keine Selbstüberschätzung habe. Aber jetzt ist es eben auch als sozusagen ja das Reptil in der Firma wirklich zu vertrauen, loszulassen, mich wirklich einzulassen. Und das ist zum Glück eine Qualität, die, das habe ich geübt im Leben, das Leben hat mich das gelehrt, wirklich da loszulassen und absolut zu vertrauen. Und ja, und dann ist das eine sehr kluge und sehr versierte und sehr kompetente Führung. Und das ist wie das Wildpferd, was aber dann eben auch an der Leine ist. Und dann bin ich aber nicht die Entscheiderin. Ich kann das Ganze wissen, ich kann das alles, kann meine ganze Expertise, das ist ja eine Riesenkoppel, die kann ich ja in die Formate bringen. Aber lass mich bloß nicht mitentscheiden, wohin was jetzt gerade irgendwie sinnvoll ist, weil da lasse ich mich viel zu emotional leiten, da bin ich zu viel, zu sehr im Therapeuten und nicht Unternehmerin. Und das ist der große, das ist die große Veränderung. Freue ich mich so riesig auf dieses Jahr. Und vielleicht kannst du du willst du da noch ein, zwei Sätze zu sagen, was wir für dieses Jahr vorhaben?

Laura Roschewitz: Ja, total spannend. Manchmal ist es eben auch meine Rolle, dann als Begleiterin, als Mentoren, als als Teamer das Pferd an die Longe zu nehmen und auch mal einen halben Tag im Kreis laufen zu lassen. Das gehört halt auch dazu und das ist was, was, was auch Gretel und ich finde ich viel beobachten, dass das natürlich manchmal langweilig ist und manchmal ist es nicht total sexy Oberjuicy, tolly Molly, sondern manchmal ist eben Unternehmerin sein, auch an der Longe im Kreis laufen. Und damit meinen wir gar nicht immer, wir haben immer noch genug Kreativität, immer noch genug neue Formate und Austoben. Aber die Balance muss eben stimmen. Und wenn wir eins gelernt haben im 2023 war es, dass es eben der Fokus auf unsere Kernprodukte, dass das einfach 2 bis 3 Produkte mit den rausgehen und die verbessern und immer noch mal gucken wo können wir es noch 1 % besser machen, wo können wir es noch 1 % besser machen, wo können wir die Kommunikation schärfen, wo sind wir gut vertreten auf den Kanälen? Was sagt der Markt gerade? Und das werden wir einfach ausbauen und damit werden wir größer werden. Und dafür sind die Weichen gestellt in diesem Jahr, also wir fangen haben zum Beispiel jetzt im Januar, wo du diese Folge gerade hörst, eine Challenge. Da geht es den ganzen Januar um das Thema Selbstliebe, Selbstheilung und in deine Kraft zu kommen. Und eben das nicht mit dem hundertsten Mittelchen und tausenden Tröpfchen, sondern mit deinen eigenen Händen aus deiner eigenen Kraft. Und wenn du daran Interesse hast, dann schaue gerne mal in die Shownotes, da verlinken wir das. Du kannst mich gerne auch anschreiben, springe gerne rüber zu Instagram oder zu WhatsApp. Die Kontakte sind hier alle in den Shownotes. Das ist eine WhatsApp Challenge. Du kannst einfach rüber springen und kannst kostenlos teilnehmen. Das geht den ganzen Januar und ist jetzt schon eine richtig coole Stimmung und macht einfach mega mega viel Spaß. Und so werden wir auch in das Jahr starten. Das ist auch was neues für uns ist ein neuer Kanal, aber wir sind eben den neuen Dingen total aufgeschlossen und ich freue mich da sehr drauf.

Bettina Roschewitz: Ich find es auch richtig cool. Also gleich mit so einer groß, mit einer großen und mit einer neuen Erfahrung in das Jahr zu starten, das ist einfach. Das hört eben auch nicht auf, wenn man eben an dieser Vision, wenn ich an dieser Vision festhalte, dann kann ich nicht in alten Schuhen hängenbleiben, dann kann ich auch nicht die sein, die sagt ja, es ist immer so gewesen, dann brauche ich eben die, die die Expertise, die sich eben mit anderen Dingen auskennt und das zusammen. Ich finde es einfach richtig toll und ich freue mich, diesen Januar schon mit so einer tollen Gruppe irgendwie dabei zu sein, zu unterstützen. Das ist einfach cool.

Laura Roschewitz: Genau. Wenn dich das jetzt neugierig gemacht hat, dann darfst du dich gerne gerne melden, bei uns. Spring rüber zu mir zu Insta. Du kannst doch gerne zum Jin Shin Jyutsu zentrum rüberspringen. Auch zu Insta verlinken wir auch. Also es gibt 1000 Wege, die zu uns führen. Du musst dir den Namen nicht merken, du kannst einfach drauf klicken. Und ja Bettina, vielen Dank. Zeit ist schon wieder verflogen. Wenn ihr neugierig seid, meldet euch gerne auch bei Bettina. Wie gesagt, ihr findet alle Infos und ich schicke sie euch sonst gerne auch noch mal zu. Also wenn du magst, schick mir einfach kurz ein Hinweis, dass du Interesse hast, dann liefern wir dir alles frei Haus serviert einen Gruß aus der Küche. Ja, ich freue mich sehr auf das gemeinsame Jahr. Jetzt starten Gretel und ich so richtig durch und wir auch. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, einmal ein bisschen zurückzublicken, ein bisschen hinter die Kulissen zu schauen. Und dann würde ich sagen. Los geht's.

Bettina Roschewitz: Los geht's. Auf ein tolles Jahr. Tschüss.

Laura Roschewitz: Vielen Dank und euch noch einen schönen Tag. Und hier bis zur nächsten Folge Moin um Neun. Wir freuen uns, von euch zu hören. Ciao.

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Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/

Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/

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Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/

Website Laura: https://laura-roschewitz.de/

LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/

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Foto Laura: Kareen Kittelmann Fotografie

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Bettina Roschewitz: Hallo liebe Laura, auch Anfang des neuen Jahres freue ich mich, mit dir zu sprechen. Das ist ja immer bereichernd und herausfordernd, je nachdem, wie unsere thematische Lage gerade ist. Ich freue mich. Danke.

Laura Roschewitz: Wie schön. Mein Ruf eilt mir sozusagen voraus. Für alle, die das vielleicht noch nicht wissen oder noch nicht so genau wissen Bettina und ich sind nicht nur Mutter und Tochter, Tochter und Mutter, sondern wir leiten auch seit mittlerweile fast vier Jahren zusammen eine Firma, nämlich das Jin Shin Jyutsu Zentrum. Das müsst ihr euch jetzt nicht merken und nicht schreiben können. Da könnt ihr einfach in die Shownotes gucken. Dort findet ihr die Verlinkung zum Jin Shin Jyutsu Zentrum. Und diese vier Jahre waren ja insgesamt sowieso schon mal ein wilder Ritt, also gestartet in der Pandemie Zeit haben wir angefangen, eine Vor Ort Praxis, eine alternative Heilpraxis aus Hamburg in ein digitales virtuelles Unternehmen zu verwandeln. Bevor wir über das letzte Jahr 2023 ein bisschen schnacken wollen. Was würdest du sagen, Bettina, magst du dich einmal vorstellen, wer du bist, was dieses Jin Shin Jyutsu ist und vielleicht mal so einen kleinen Abriss geben, wie du bisher gearbeitet hast und was in diesen letzten Jahren so passiert ist?

Bettina Roschewitz: Ja, bis zur Zeit der Pandemie hatte ich in Hamburg ein Heilzentrum, wo ich mit Kollegen zusammen auch mit meinem Mann zusammen eine Alltagspraxis hatte, wo wir die Menschen mit Jin Shin Jyutsu behandelt haben. Das ist eine japanische Heilkunst, eine Heilmethode. Und wir hatten halt eine große Alltagspraxis. Von Montag bis Freitag drei, vier Behandlungszimmer und die Leute kamen zu Behandlungen mit Ja von Schwangeren bis Sterbebegleitung. Wir haben das ganze Spektrum abgedeckt. Ich bin da große Spezialistin, weil ich das eben jetzt schon seit 35 Jahren mache, damals seit 30 Jahren. Und so war unser Leben. Das war das Normalste von der Welt. Ich habe halt viel gearbeitet, an den Wochenenden oft Seminare gegeben. Es gab Jahre, wo ich in ganz Europa, auch in der Schweiz, überall Wochenendseminare gegeben habe. So war mein Leben und ich dachte ehrlich gesagt, es geht so weiter, bis ich irgendwann keine Lust mehr habe. Und das war nicht abzusehen, wann da meine ja meine Faszination für diese Heilmethode und für Menschen an sich und wann das mal weniger werden sollte. Und dann kam Corona und von einem Tag zum anderen wurde das Zentrum geschlossen. Wir durften ja alle nicht mehr arbeiten. Und wenn man natürlich Angestellte hat und ein Team, dann ist es ja klar. Man, wir waren alle unter Großen in großen Schwierigkeiten, kannten ja die Situationen nicht, wussten nicht wie damit umgehen. Ja und dann haben wir bzw. ich war überhaupt nicht in der Lage, irgendwie zu reagieren. Ich dachte okay, das war's jetzt, wie soll es weitergehen gehen? Ja, und dann kamst du mit dieser brillanten Idee, das doch irgendwie zu transformieren, auf ein Online Unternehmen und ich hatte keine Ahnung, was das bedeutet. Ich wusste überhaupt nicht, wie das gehen soll. Ich hatte wirklich. Ich war total naiv, völlig unerfahren. Das, was ich mitgebracht habe, ist dieses Feuer für die Menschen, diese unglaubliche Expertise, die langjährige Erfahrung. Und insofern bin ich eben gesprungen auf eine andere Ebene des Unterrichtens und der Begleitung. Aber die Methode hatte ich eben schon sehr verankert. So war ungefähr der Start. Ich glaube, das habe ich so einigermaßen gut erinnert, oder?

Laura Roschewitz: Ja, als du gerade gesprochen hast, habe ich auch nochmal so ein bisschen mitreflektiert. Schon irgendwie auch Wahnsinn. Es war, als wie ihr vorher gearbeitet habt oder wie ich auch groß geworden bin, überhaupt gar nicht vorstellbar. Ähm, das online oder digital zu machen. Also das war ja, ich würde sagen, 80 % von deiner Arbeit oder von dem Unternehmen war ja eigentlich eins zu eins Behandlung von Menschen am Menschen. Also ihr als Therapeuten habt eine Person, so nennt man das geströmt, das ist könnt ihr euch vorstellen, dass das so ähnlich wie eine Akupunktur Behandlung oder eine Behandlung beim Heilpraktiker oder bei Osteopathen. So ganz grob ist es halt diese Richtung. Die Details könnt ihr alle euch anschauen, wenn ihr entweder auf unsere Website www.jsj-zentrum.de geht oder eben über die Shownotes rüberspringt auf unsere Social Kanäle oder auch zu unserem Podcast. Bettina hat auch seit einem Jahr ziemlich genau jetzt ein Jahr einen Podcast, der heißt My Hands, also meine Hände auf Englisch und damals. Also das wäre so, wenn man jetzt vor vier Jahren eine Osteopathin gefragt hätte, wie machst, kannst du daraus ein Online Business machen oder eine Akupunktur Fachfrau, könnten wir uns das eigentlich gar nicht vorstellen. Und die große Transformation war ja eigentlich, dass ihr von der größte Teil damals war eben eins zu eins Begleitung von Patienten und einfach Menschen in Krisensituationen, seien es körperliche oder seelische, oft auch beides hin zu einem, wir bringen dir online virtuell bei, wie du diese Methode selber lernen kannst und wie du dich selber begleiten kannst. Das ist ja eigentlich der größte Wandel gewesen, was früher auch. Ihr habt Kurse gegeben und Ausbildung gemacht, aber es war mal an den Wochenenden, es war auch viel, aber es war ja nicht der Hauptteil. Der Hauptteil war ja eigentlich die eins zu eins Begleitung.

Bettina Roschewitz: Das stimmt. Und vor allen Dingen, es waren dann Wochenendkurse. Und dann hatten wir die Menschen, die haben wir, die Menschen nicht mehr gesehen. Das fand ich schon immer skurril, aber es gab ja keine andere Lösung. Und jetzt hat sich eben das total verändert in eine Begleitung, in eine dauerhafte Begleitung. Und das ist das, was mich jetzt ja ich bin ja schon ein bisschen weiter Fortgeschritten in der Praxiserfahrung, aber auch im Alter was, was sich so stimmig und richtig anfühlt, dass ich dazu einen Beitrag leisten kann, Menschen wirklich zu begleiten, da zu sein für sie, das ist, das ist ein solches Geschenk. Und ich meine, ich kann es ja sagen, ich bin 64, ihr könnt es euch wahrscheinlich gar nicht vorstellen, aber als ich Jin Shin Jyutsu gelernt habe, da gab es noch nicht mal Computer. Da hatten wir so am Drucker ausgedruckte kleine Handouts. Die hießen noch nicht mal so. Die hießen Skript. So hab ich, so hab ich angefangen.

Laura Roschewitz: Ja, und es gab auch nicht die Diskussion, ob ein Q und A aufgezeichnet wurde oder ob es wie lange Sachen verfügbar sind, sondern man ist irgendwo hingegangen, hat es gelernt, dass was hängengeblieben ist, ist hängengeblieben und danach ist man nach Hause gefahren. Man konnte auch keine Fragen mehr stellen und wir haben dann vor drei Jahren, also ganz am Anfang haben wir eigentlich noch gar nicht so richtig Produkte entwickelt oder so. Da haben wir erst mal nur versucht, das Business zu retten und online zu machen, was vorher eben vor Ort war. Und dann haben wir jetzt aber vor drei Jahren angefangen, wirkliche Produkte zu entwickeln und haben mittlerweile eigentlich ein Signature Produkt. Das ist unser Jin Shin Jyutsu lernen Jahres Programm. Also eine dauerhafte Begleitung, in der man wirklich alle Basics dieser Heilmethode erlernt. Sowohl theoretisch in dem Ganzen, also so ein großer großer Membership Bereich mit 13 Lektionen mit einem 200 seitigen Workbook, aber eben auch dann der Begleitung über eine WhatsApp Gruppe, über die Community, über die Q+As, über die Live Termine usw. Und da haben wir über 120 Menschen drin aktuell. Und was würdest du sagen, wie hat es sich für dich? Erstmal noch mal kurz zurück auf die Jahre, wie hat sich deine Arbeit als Unternehmerin, als Selbstständige verändert in der Zeit?

Bettina Roschewitz: Es ist viel konzentrierter geworden. Ich kann. Ich war natürlich gefordert, als wir diese Produkte entwickelt haben. Ich war absolut gefordert, mein Bestes zu geben. Mein Input, noch mal mich zu konzentrieren, es auf einer richtig guten Art und Weise zu präsentieren. Ich hatte nicht so viele Schlupflöcher wie vor Ort, da konnte man so ein bisschen. Ja, man konnte sich ein bisschen rausreden und da war ich auch ziemlich erfahren. Das konnte ich irgendwie, da war ich irgendwie auch eine. Ja, war ich irgendwie cool, das. Den Zahn hast du mir auch gleich gezogen. Das ging überhaupt nicht mehr, sondern es war ein Produkt zu entwickeln, was einfach perfekt ist, was auch unsere Kompetenz widerspiegelt, was aber auch so neue Räume eröffnet, von denen ich eben gar keine Ahnung hatte. Und da musste ich ja auch reintreten. Also da war ich ja ganz ungeschult und ich wusste noch nicht mal, dass es die Räume gibt. Dann habe ich gelernt von dir, es gibt die Räume, dann habe ich Schiss gekriegt, weil ich mich nicht auskannte. Dann hast du gesagt Ja, dann was, was? Was nützt dir diese Angst? Jetzt überwinde das und jetzt stell dich dem. Und dann bin ich da reingewachsen. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, in wie vielen Interviews oder in welcher Form ich mit einer Selbstverständlichkeit über Jin Shin Jyutsu über mich sprechen kann, das ist, das ist wie ein Wunder. Aber das brauchte ebenso wie ich die Menschen begleite, dass sie in ihre Selbstverantwortlichkeit kommen und ihre Gesundheit und ihre Psyche wieder in ihre eigenen Hände nehmen, brauchte ich eben auch diese engmaschige Begleitung. Und das kann ich euch sicherlich vorstellen. Das ist natürlich auf Mutter Tochter Ebene nochmal. Also da hast du mich auch nie geschont. Aber ich weiß, dass du das ja mit anderen Unternehmerinnen auch so machst und dieses nicht schonen, sondern so gnadenlos hingucken. Das war manchmal wirklich schweißtreibend, aber das Beste, was mir passieren konnte, weil ich hätte mich irgendwie durch gewunden. Und ich kenne ja auch Kolleginnen, die ohne Unterstützung probiert haben, Jin Shin Jyutsu irgendwie online zu unterrichten und es hat einfach bei niemandem geklappt. Sehr traurig, aber sie haben eben auch nicht diese Unterstützung für sich eingefordert, weil das ist mir einfach klar und auch für die nächsten Schritte auch unsere Produkte immer zu verbessern. Das und sich nicht zu sagen, nun mache ich das, worauf ich jetzt mal Lust habe und zack, zack, zack ist man irgendwie wieder weg. Sondern diese klare Ausrichtung und dein gnadenlos im besten Sinne gnadenloses Feedback. Ja, das hat sich wirklich auch unternehmerisch total gelohnt.

Laura Roschewitz: Es ist, da muss ich ein bisschen schmunzeln, weil wir haben sehr, sehr viele, sehr witzige Momente auch gehabt, wenn man so zurückguckt. Also wir haben dieses Onlinebusiness gegründet und es fußt jetzt vom Kanal her fußt das die meiste Zeit auf Facebook. Wir haben mit Facebook relativ früh angefangen, nicht im riesigen Stil, aber wir haben das aufgebaut und wir haben YouTube aufgebaut, schon vor sechs Jahren ungefähr. Und das haben wir ausgebaut. Aber ihr, du und dein Mann Pascal seid ja überhaupt keine Internetuser in dem Sinne gewesen. Und als wir dann wirklich losgelegt haben, war ganz schnell klar, dass wir eine eigene App entwickeln wollen, wo unsere Kundinnen alle Inhalte von unseren Modulen und Programmen eben virtuell auch online, auch offline im Urlaub am Handy nutzen können, weil wir eben durch die Brille der Kunden geguckt haben und gesehen haben Ja, du kannst keine Entspannungsmethode lernen, du kannst keine Selbstheilungsmethode lernen, weil du immer am Computer sitzen muss. Das ist einfach nicht möglich. Du musst die Meditation im Bett hören können, du musst sie im Flugzeug hören können, du musst so, und da haben wir eine App entwickelt. Und zu der Zeit wusstest du nicht ganz genau, was eine App ist. Also schon irgendwie. Du hast ein Smartphone und du bist ja auch irgendwie fit daran. Aber was nun genau eine App ist und was das bringt. Also es war auch sehr viel Vertrauen gefragt deinerseits, eurerseits. Genauso war es dann eigentlich mit dem Podcast. Da sind wir auch lange drum herumgeschlichen und was ich irgendwie besonders finde ist, dass wir viele Sachen gemacht haben, die auch nicht unbedingt euers sind, wo ihr jetzt sagt, ihr findet jetzt Instagram toll oder ihr findet YouTube toll, sondern dass wir überlegt haben, dass wir stets durch den Markt geguckt haben und durch die Brille unserer potenziellen Kundinnen. Was brauchen die, um ein richtig gutes Produkt zu machen? Was brauchen die was? Weil das hätte eben auch ganz anders laufen können. Und mittlerweile haben wir das Unternehmen auf wirklich wenigen Produkten gefußt. Also es gibt unser wie gesagt Jahres Programm Jin Shin Jyutsu lernen. Das ist unser Signature Programm, das ist das wo den meiste Energie reinstecken und dann gibt es da drunter noch kleinere Formate, Workshops und einen kleinen Fingerkurs. Und dann gibt es darüber eben unsere Ausbildung, die ja auch aufeinander aufbauen, die Formate. Was würdest du sagen, 2023 war ja doch noch mal ein anderes Jahr, als wir uns das, glaube ich, vorher vorgestellt haben. Was würdest du sagen, war als Bettina und als Jin Shin Jyutsu Expertin, als Unternehmerin so dein größtes Learning? Gretel und ich habe auch gerade ein paar Folgen gemacht, so ein bisschen zurück geguckt. Was würdest du sagen, war für dich vielleicht überraschend anders, als du es erwartet hast? Oder was hat das Jahr dich gelehrt? Was würdest du sagen?

Bettina Roschewitz: Also es war wieder ein anstrengendes Jahr. Das hatte ich irgendwie anders erwartet. Ähm. Ich kann es gar nicht genau festmachen, was daran anstrengend war. Aber es ist eben dieses dauerhafte konzentriert sein auf Verbesserung, auf Größe, auf Ausdehnung. Was man, was ich am Ende des Jahres einfach spüre, aber in einer sehr, sehr guten Art und ich muss wirklich sagen letztendlich, wie gut unser Hauptprogramm das Jin Shin Jyutsu Lernen ist, das hat mir das Jahr geschenkt. Wir haben da zwar alles reingetan, all unsere Liebe, all unsere Expertise, aber jetzt von so vielen Menschen zu hören, wie grandios das ist, ehrlich gesagt, das war die größte Überraschung. Das klingt jetzt so komisch. Ich habe es immer für total gut gehalten. Aber wenn man das so hört, dass die Leute sagen, das hat mein Leben verändert, ich bin bei mir angekommen, ich habe das alles gelernt. Und wenn ich diese. Ich habe ja diese Fragen, die ich immer beantworte, die sind so berührend. Das war für mich, also im schönsten Sinne überraschend, dass das wirklich so gut ist. Und ja, und dass die Menschen dann weiter mit uns wachsen wollen. Auch dieser zweite Schritt, der ja gar nicht so geplant war, der war gar nicht so klar. Und ja, ich bin weit davon entfernt aufzuhören. Und ich bin jetzt ja eine sogenannte Rentnerin, wie man das so sagt, wenn man nicht selbstständig ist. Es ist ja so in manchen Berufen so, dass man dann irgendwie in Rente geht und das finde ich irgendwie total lustig. Also das entspricht mir so gar nicht. Und das. Es hat mir ganz viel. Es hat mich überrascht, wie, ja, wie ich doch die Ernte einfahre von all der Arbeit und dass die Arbeit, aber trotzdem, also auch online zu arbeiten, da war ich auch anfangs ein bisschen naiv. Da habe ich auch gedacht, das ist vielleicht ein bisschen einfacher als die Menschen so eins zu eins. Überhaupt nicht. Also das ist zu merken, wie viel wir auch arbeiten für unseren Erfolg. Und aber das Schönste wirklich in 23 war, dass die Leute unsere Sachen so toll finden. Also das ist eine schöne, schöne Überraschung. Und das sollen ja nächstes Jahr, also jetzt in diesem Jahr 24 sollen das ja noch viel mehr werden. Das ist ja das, worauf wir jetzt hinarbeiten.

Laura Roschewitz: Ja, und das hat sich auch darin gezeigt, dass Menschen unsere Programme freiwillig verlängert haben. Wir haben sogar die ersten Verlängerungen von der Verlängerung, weil sie einfach sagen, es tut ihnen wahnsinnig gut, uns im Alltag an der Seite zu haben. Und wir haben eben auch einen großen Schmerz der Welt erlebt in den letzten Jahren, wo eben aus diversen Gründen viele auch bestimmt ganz, ganz tolle Schulmediziner und Schulmedizinerinnen nicht mehr die Zeit für ihre Patienten und Patientinnen haben und wo einfach dieses Hinhören, dieses regelmäßig sich Zeit nehmen, zuhören, hinschauen, das nicht wegdrücken. Das hat einfach mal eine Wahnsinnsqualität entwickelt. Und auch diese Gemeinschaft, die entstanden ist von diesen über 100 Frauen. Ich glaube, wir haben zwei Männer im Programm, die sich einfach unterstützen, die sich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das finde ich schon sehr beeindruckend und letztendlich ja auch, dass wir mit fast 50 Frauen dann in die Ausbildung gestartet sind im Herbst letzten Jahres. Finde ich wahnsinnig beeindruckend. Jetzt hast du eben schon so angekündigt, wo es denn hingeht. Ich meine, wenn wir noch mal zwischenchecken, es hat natürlich auch immer viel damit zu tun, dass wir uns auch unternehmerisch weiterentwickeln. Wir arbeiten echt viel auch daran zu gucken, wer hat welche Rollen, wie ist unser Team, wer braucht mehr Stunden, wo entwickeln wir uns rein, wo brauchen wir jemand Neues? Also wir sind auch viele Mutige, auch Teamentscheidungen gegangen. Wir haben immer Mentoren an unserer Seite. Was würdest du sagen, ist dein Wunsch an das jetzt gerade frisch angefangene 2024? Was ist deine Vision für dieses Jahr?

Bettina Roschewitz: Ja, meine Vision ist unverändert. Meine Vision ist so, es ist die gleiche, die sie war, als ich mit 28 das Jin Shin Jyutsu kennengelernt habe. Die Vision war beim allerersten Kontakt klar, und die hat sich überhaupt nicht verändert. Die Form, wie ich, wie ich sie in die Welt bringe, hat sich verändert. Aber die Vision ist immer noch die gleiche. Ich möchte gerne dazu beitragen, dass die Menschen in diese Selbstverantwortung kommen, dass sie lernen, wie sie sich selbst regulieren können, dass es einzieht in die Familien, in die Partnerschaften, auch in die Firmen. Das ist das, was, was schon immer der Motor war für meine Arbeit. Und das hat sich überhaupt nicht verändert. Nur ich habe jetzt die Möglichkeit, das auf ganz andere Art und Weise zu machen. Wie sollte das gehen? Ich habe es ja gemerkt, ich habe einmal im Monat in Zürich einen Kurs gegeben, dann den nächsten Monat in Köln, den nächsten Monat in München. Ja, und das war sehr, sehr begrenzt. Und jetzt haben wir natürlich ganz andere Möglichkeiten. Und das, ja, da wird die Vision. Ja, ich bin froh, dass ich sie nie losgelassen habe. Es gab ja auch Krisen in meiner Selbstständigkeit. Und was war, wenn ich mal krank war usw. und so fort. Aber das die ist unerschütterlich.

Laura Roschewitz: Und es ist ganz spannend. Wir haben uns als Team unter anderem mal aufgestellt mit Tieren und geguckt, wer hat welchen Charakter, wer trägt welche Qualität rein. Und Bettina ist bei uns im Team das Pferd und im Team Jargon sagen wir häufig das Pferd muss wieder auf die Koppel, es muss auf die Weide, es muss in die Prärie, es muss eine Runde galoppieren, es muss sich auslaufen. Und ich bin im Team der Luchs. Ich visiere eigentlich eine Sache an und die wird dann auch zu Ende gebracht und dann wird im Schatten ausgeruht und dann geht es weiter. Was? Wie findest du das? Oder wie schätzt du das ein? Was Gretel und mir ja auch häufig begegnet, ist, dass viele selbstständige Frauen sich verzetteln an neuen Ideen, an ich könnte ja noch dies ich könnte ja noch, dass Ach nee, jetzt der Kurs wird mir jetzt ein bisschen langweilig. Jetzt habe ich ihn ja schon zweimal gegeben. Mach ich wieder was Neues. Ich weiß ja aus sicherer Quelle, dass du durchaus dazu neigst, auch viele neue Ideen zu haben. Wie gelingt dir da eine Balance? Wie kommt? Wie ist das für dich? Im Online ist es mal theoretisch ist es ja ein Land mit unbegrenzten Möglichkeiten. Das ist ja anders als damals mit der Praxis. Da hattest du ja, konntest du acht Behandlungen am Tag machen und dann war es das auch auf eine Art. Wie fühlt sich das für dich an oder wie gehst du damit um mit diesem Zwiespalt zwischen ganz, ganz viel Neues machen wollen und auch bei den bewährten Sachen? Aber dranbleiben.

Bettina Roschewitz: Ja, da habe ich halt einfach Hilfskräfte, die mich immer wieder in die Außenbox bringen.

Laura Roschewitz: Also Stall und Riegel vor.

Bettina Roschewitz: Absolut. Und das sind, das ist, das sind die tollen Frauen an meiner Seite aus unserem aufgebauten Team, die mich in meine Grenzen weisen. Das heißt ja nicht, dass die Ideen unterbrochen werden. Die werden dann aber zu einem angemessenen Zeitpunkt noch mal wieder vorgelegt. Manchmal haben sie sich erübrigt, weil ich gemerkt habe, es war ein Vergaloppieren. Manchmal habe ich durchaus auch noch Ideen, die, die sinnvoll sind und auch passen ins Konzept. Aber das ist, das ist das Allerwichtigste. Ich kann nicht eine Expertin für eine Heilmethode sein und gleichzeitig mein Onlinebusiness händeln. Das ist komplett Selbstüberschätzung. Zum Glück kannte ich mich so wenig aus, dass ich da gar keine Selbstüberschätzung habe. Aber jetzt ist es eben auch als sozusagen ja das Reptil in der Firma wirklich zu vertrauen, loszulassen, mich wirklich einzulassen. Und das ist zum Glück eine Qualität, die, das habe ich geübt im Leben, das Leben hat mich das gelehrt, wirklich da loszulassen und absolut zu vertrauen. Und ja, und dann ist das eine sehr kluge und sehr versierte und sehr kompetente Führung. Und das ist wie das Wildpferd, was aber dann eben auch an der Leine ist. Und dann bin ich aber nicht die Entscheiderin. Ich kann das Ganze wissen, ich kann das alles, kann meine ganze Expertise, das ist ja eine Riesenkoppel, die kann ich ja in die Formate bringen. Aber lass mich bloß nicht mitentscheiden, wohin was jetzt gerade irgendwie sinnvoll ist, weil da lasse ich mich viel zu emotional leiten, da bin ich zu viel, zu sehr im Therapeuten und nicht Unternehmerin. Und das ist der große, das ist die große Veränderung. Freue ich mich so riesig auf dieses Jahr. Und vielleicht kannst du du willst du da noch ein, zwei Sätze zu sagen, was wir für dieses Jahr vorhaben?

Laura Roschewitz: Ja, total spannend. Manchmal ist es eben auch meine Rolle, dann als Begleiterin, als Mentoren, als als Teamer das Pferd an die Longe zu nehmen und auch mal einen halben Tag im Kreis laufen zu lassen. Das gehört halt auch dazu und das ist was, was, was auch Gretel und ich finde ich viel beobachten, dass das natürlich manchmal langweilig ist und manchmal ist es nicht total sexy Oberjuicy, tolly Molly, sondern manchmal ist eben Unternehmerin sein, auch an der Longe im Kreis laufen. Und damit meinen wir gar nicht immer, wir haben immer noch genug Kreativität, immer noch genug neue Formate und Austoben. Aber die Balance muss eben stimmen. Und wenn wir eins gelernt haben im 2023 war es, dass es eben der Fokus auf unsere Kernprodukte, dass das einfach 2 bis 3 Produkte mit den rausgehen und die verbessern und immer noch mal gucken wo können wir es noch 1 % besser machen, wo können wir es noch 1 % besser machen, wo können wir die Kommunikation schärfen, wo sind wir gut vertreten auf den Kanälen? Was sagt der Markt gerade? Und das werden wir einfach ausbauen und damit werden wir größer werden. Und dafür sind die Weichen gestellt in diesem Jahr, also wir fangen haben zum Beispiel jetzt im Januar, wo du diese Folge gerade hörst, eine Challenge. Da geht es den ganzen Januar um das Thema Selbstliebe, Selbstheilung und in deine Kraft zu kommen. Und eben das nicht mit dem hundertsten Mittelchen und tausenden Tröpfchen, sondern mit deinen eigenen Händen aus deiner eigenen Kraft. Und wenn du daran Interesse hast, dann schaue gerne mal in die Shownotes, da verlinken wir das. Du kannst mich gerne auch anschreiben, springe gerne rüber zu Instagram oder zu WhatsApp. Die Kontakte sind hier alle in den Shownotes. Das ist eine WhatsApp Challenge. Du kannst einfach rüber springen und kannst kostenlos teilnehmen. Das geht den ganzen Januar und ist jetzt schon eine richtig coole Stimmung und macht einfach mega mega viel Spaß. Und so werden wir auch in das Jahr starten. Das ist auch was neues für uns ist ein neuer Kanal, aber wir sind eben den neuen Dingen total aufgeschlossen und ich freue mich da sehr drauf.

Bettina Roschewitz: Ich find es auch richtig cool. Also gleich mit so einer groß, mit einer großen und mit einer neuen Erfahrung in das Jahr zu starten, das ist einfach. Das hört eben auch nicht auf, wenn man eben an dieser Vision, wenn ich an dieser Vision festhalte, dann kann ich nicht in alten Schuhen hängenbleiben, dann kann ich auch nicht die sein, die sagt ja, es ist immer so gewesen, dann brauche ich eben die, die die Expertise, die sich eben mit anderen Dingen auskennt und das zusammen. Ich finde es einfach richtig toll und ich freue mich, diesen Januar schon mit so einer tollen Gruppe irgendwie dabei zu sein, zu unterstützen. Das ist einfach cool.

Laura Roschewitz: Genau. Wenn dich das jetzt neugierig gemacht hat, dann darfst du dich gerne gerne melden, bei uns. Spring rüber zu mir zu Insta. Du kannst doch gerne zum Jin Shin Jyutsu zentrum rüberspringen. Auch zu Insta verlinken wir auch. Also es gibt 1000 Wege, die zu uns führen. Du musst dir den Namen nicht merken, du kannst einfach drauf klicken. Und ja Bettina, vielen Dank. Zeit ist schon wieder verflogen. Wenn ihr neugierig seid, meldet euch gerne auch bei Bettina. Wie gesagt, ihr findet alle Infos und ich schicke sie euch sonst gerne auch noch mal zu. Also wenn du magst, schick mir einfach kurz ein Hinweis, dass du Interesse hast, dann liefern wir dir alles frei Haus serviert einen Gruß aus der Küche. Ja, ich freue mich sehr auf das gemeinsame Jahr. Jetzt starten Gretel und ich so richtig durch und wir auch. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, einmal ein bisschen zurückzublicken, ein bisschen hinter die Kulissen zu schauen. Und dann würde ich sagen. Los geht's.

Bettina Roschewitz: Los geht's. Auf ein tolles Jahr. Tschüss.

Laura Roschewitz: Vielen Dank und euch noch einen schönen Tag. Und hier bis zur nächsten Folge Moin um Neun. Wir freuen uns, von euch zu hören. Ciao.

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