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Soll ich dich einen Sommertag vergleichen Soll ich Dich einem Sommertag vergleichen? Nein, Du bist lieblicher und frischer weit - Durch Maienblüthen rauhe Winde streichen Und kurz nur währt des Sommers Herrlichkeit. Zu feurig oft läßt er sein Auge glühen, Oft auch verhüllt sich seine goldne Spur, Und seiner Schönheit Fülle muß verblühen Im nimmerru…
 
Soll ich dich einen Sommertag vergleichen Soll ich Dich einem Sommertag vergleichen? Nein, Du bist lieblicher und frischer weit - Durch Maienblüthen rauhe Winde streichen Und kurz nur währt des Sommers Herrlichkeit. Zu feurig oft läßt er sein Auge glühen, Oft auch verhüllt sich seine goldne Spur, Und seiner Schönheit Fülle muß verblühen Im nimmerru…
 
Soll ich dich einen Sommertag vergleichen Soll ich Dich einem Sommertag vergleichen? Nein, Du bist lieblicher und frischer weit - Durch Maienblüthen rauhe Winde streichen Und kurz nur währt des Sommers Herrlichkeit. Zu feurig oft läßt er sein Auge glühen, Oft auch verhüllt sich seine goldne Spur, Und seiner Schönheit Fülle muß verblühen Im nimmerru…
 
Jünglingsklage Winter, so weichst du, Lieblicher Greis, Der die Gefühle Ruhigt zu Eis. Nun unter Frühlings Ueppigem Hauch Schmelzen die Ströme – Busen, du auch! --- Heinrich von Kleist (1777-1811) Der Frühling ist da. Leider ist rausgehen wegen der Corona Krise etwas schwierig. Wir haben es trotzdem geschafft eine kleine Sendung auf die Beide zu st…
 
Zum Neujahr An tausend Wünsche, federleicht, Wird sich kein Gott noch Engel kehren, Ja, wenn es so viel Flüche wären, Dem Teufel wären sie zu seicht. Doch wenn ein Freund in Lieb und Treu Dem andern den Kalender segnet, So steht ein guter Geist dabei. Du denkst an mich, was Liebes dir begegnet, Ob dir's auch ohne das beschieden sei. --- Eduard Möri…
 
November Solchen Monat muss man loben: Keiner kann wie dieser toben, Keiner so verdrießlich sein Und so ohne Sonnenschein! Keiner so in Wolken maulen, Keiner so mit Sturmwind graulen! Und wie nass er alles macht! Ja, es ist 'ne wahre Pracht. Seht das schöne Schlackerwetter! Und die armen welken Blätter, Wie sie tanzen in dem Wind Und so ganz verlor…
 
Dies ist ein Herbsttag ... Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, Die schönsten Früchte ab von jedem Baum. O stört sie nicht, die Feier der Natur! Dies ist die Lese, die sie selber hält, Denn heute löst sich von den Zweigen nur, Was von dem milden Strahl der S…
 
Atemloser August Sommermonde machen Stroh aus Erde, Die Kastanienblätter wurden ungeheuer von Gebärde, Und die kühnen Bäume stehen nicht mehr auf dem Boden, Drehen sich in Lüften her gleich den grünen Drachen. Blumen nahen sich mit grossen Köpfen, und scharlachen, Blau und grün und gelb ist das Gartenbeet, hell zum Greifen, Als ob grell mit Pfauens…
 
Lob der Faulheit Faulheit, endlich muß ich dir Auch ein kleines Loblied bringen! O!. . . Wie. . . sauer. . . wird es mir Dich nach Würde zu besingen! Doch ich will mein Bestes tun: Nach der Arbeit ist gut ruhn. Höchstes Gut, wer dich nur hat, Dessen ungestörtes Leben. . . Ach!. . . ich gähn!. . . ich. . . werde matt. Nun, so magst du mir's vergeben…
 
Der Sommer Brüder! Lobt die Sommerszeit! Ja, dich, Sommer, will ich loben! Wer nur deine Munterkeit, Deine bunte Pracht erhoben, Dem ist wahrlich, dem ist nur, Nur dein halbes Lob gelungen, Hätt er auch, wie Brocks, gesungen, Brocks, der Liebling der Natur. Hör ein größer Lob von mir, Sommer! ohne stolz zu werden. Brennst du mich, so dank ichs dir,…
 
Leise zieht durch mein Gemüt Leise zieht durch mein Gemüt Liebliches Geläute. Klinge, kleines Frühlingslied. Kling hinaus ins Weite. Kling hinaus, bis an das Haus, Wo die Blumen sprießen. Wenn du eine Rose schaust, Sag, ich laß sie grüßen. -- Heinrich Heine (1797-1856) Ingo war in Karlsruhe und hat dort ein paar Interviews geführt. Genießt das Wett…
 
Beim Regen Liebe Sonne, scheine wieder, Schein' die düstern Wolken nieder! Komm mit deinem goldnen Strahl Wieder über Berg und Tal! Trockne ab auf allen Wegen Überall den alten Regen! Liebe Sonne, lass dich sehn, Dass wir können spielen gehn! -- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Wir wünschen euch viel Spaß mit der März Ausgabe! …
 
Frühling An den Frühling Willkommen, schöner Jüngling! Du Wonne der Natur! Mit deinem Blumenkörbchen Willkommen auf der Flur! Ei! ei! da bist ja wieder! Und bist so lieb und schön! Und freun wir uns so herzlich, Entgegen dir zu gehn. Denkst auch noch an mein Mädchen? Ei, Lieber, denke doch! Dort liebte mich das Mädchen, Und ’s Mädchen liebt mich no…
 
Ein Winterabend Wenn der Schnee ans Fenster fällt, Lang die Abendglocke läutet, Vielen ist der Tisch bereitet Und das Haus ist wohlbestellt. Mancher auf der Wanderschaft Kommt ans Tor auf dunklen Pfaden. Golden blüht der Baum der Gnaden Aus der Erde kühlem Saft. Wanderer tritt still herein; Schmerz versteinerte die Schwelle. Da erglänzt in reiner H…
 
Novembertag Nebel hängt wie Rauch ums Haus, drängt die Welt nach innen. Ohne Not geht niemand aus, alles fällt in Sinnen. Leiser wird die Hand, der Mund, stiller die Gebärde. Heimlich, wie auf Meeresgrund träumen Mensch und Erde. -- Christian Morgenstern (1871-1914) Der Winter kommt. Wir beschäftigen uns aber noch mit den Wolken (aka Cloud). Ingo w…
 
Herbsttag Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren lass die Winde los. Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein; gib ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin, und jage die letzte Süße in den schweren Wein. Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetz…
 
Spätherbst Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün, Reseden und Astern im Verblühn, Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht, Der Herbst ist da, das Jahr wird spät. Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht – Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt! Banne die Sorge, genieße, was frommt, Eh Stille, Schnee und Winter kommt. -- Theodor Fontane …
 
Beim Regen Liebe Sonne, scheine wieder, Schein' die düstern Wolken nieder! Komm mit deinem goldnen Strahl Wieder über Berg und Tal! Trockne ab auf allen Wegen Überall den alten Regen! Liebe Sonne, lass dich sehn, Dass wir können spielen gehn! -- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Nach der Fußball WM in Russland ächzt ganz Deutsch…
 
Die Gäste der Buche Mietegäste vier im Haus Hat die alte Buche. Tief im Keller wohnt die Maus, Nagt am Hungertuche. Stolz auf seinen roten Rock Und gesparten Samen sitzt ein Protz im ersten Stock; Eichhorn ist sein Namen. Weiter oben hat der Specht Seine Werkstatt liegen, Hackt und zimmert kunstgerecht, Dass die Späne fliegen. Auf dem Wipfel im Geä…
 
Der Mai ist gekommen Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus! Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt, so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt. Herr Vater, Frau Mutter, dass Gott euch behüt! Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht. Es gibt so manche Straße, da nimmer …
 
Frühling Nun ist er endlich kommen doch In grünem Knospenschuh; »Er kam, er kam ja immer noch«, Die Bäume nicken sich's zu. Sie konnten ihn all erwarten kaum, Nun treiben sie Schuss auf Schuss; Im Garten der alte Apfelbaum, Er sträubt sich, aber er muss. Wohl zögert auch das alte Herz Und atmet noch nicht frei, Es bangt und sorgt: »Es ist erst März…
 
Er ist's Frühling lässt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte; Süße, wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land. Veilchen träumen schon, Wollen balde kommen. — Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist's! Dich hab' ich vernommen! -- Eduard Mörike (1804 - 1875) Der Frühling kommt. Nachdem uns vor kurzem noch der Win…
 
Der Winter Das Feld ist kahl, auf ferner Höhe glänzet Der blaue Himmel nur, und wie die Pfade gehen, Erscheinet die Natur, als Einerlei, das Wehen Ist frisch, und die Natur von Helle nur umkränzet. Der Erde Stund ist sichtbar von dem Himmel Den ganzen Tag, in heller Nacht umgeben, Wenn hoch erscheint von Sternen das Gewimmel, Und geistiger das weit…
 
Der Eislauf Der See ist zugefroren Und hält schon seinen Mann. Die Bahn ist wie ein Spiegel Und glänzt uns freundlich an. Das Wetter ist so heiter, Die Sonne scheint so hell. Wer will mit mir ins Freie? Wer ist mein Mitgesell? Da ist nicht viel zu fragen: Wer mit will, macht sich auf. Wir geh'n hinaus ins Freie, Hinaus zum Schlittschuhlauf. Was küm…
 
Neujahrslied Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten. Schwere Stürme, milde Weste, bange Sorgen, frohe Feste wandeln sich zu Zeiten. Und wo eine Träne fällt, blüht auch eine Rose. Schon gemischt, noch e wir's bitten, ist für Throne und für Hütten Schmerz und Lust im Lose. War's nicht so im alten Jahr? Wird's im neuen enden? Sonne…
 
November-Elegie Der Regen tropft in meines Daches Rinne, tripp-tropp, tripp-tropp. In beide Hände stütze ich den Kopp. Im Nebel liegen Feld und Wald und meine Sinne. Der Wind bläst eine graue Melodie. Melancholie. – Des Sommers letzter Gruß ist eine Fliege, die auf meiner Nase tanzt. Hebt mühsam Fuß um Fuß. – Ich schau' dem Tanze zu, und mich besch…
 
Keiner soll es mir verwehren Keiner soll es mir verwehren, Spukgeschichten, Geisterstunden Schauderfreudig anzuhören, Wie als Kind in Dämmerstunden. Ja, daß Geister wiederkehren Und rumoren und erscheinen, Möcht' ich selbst beinah beschwören, Denn ich habe selber einen. -- Wilhelm Busch ( 1832 - 1908 ) Vor dieser Sendung müsst ihr euch nicht wirkli…
 
Herbststimmung Es wird schon recht bedenklich kühle, Und schwächlich sind die Sonnenstrahlen, Die zitternd auf dem Bürgersteige Fast buttergelbe Kringel malen. Das Laub wird täglich gelb und gelber; Allmählich fällt es von den Bäumen, Und jeder, der nur halb gebildet, Muß Angesichtes dessen träumen. Das Alter naht im raschen Laufe, Und alles Sträub…
 
Guter Rat An einem Sommermorgen da nimm den Wanderstab, es fallen deine Sorgen wie Nebel von dir ab. Des Himmels heitre Bläue lacht dir ins Herz hinein und schließt, wie Gottes Treue, mit seinem Dach dich ein. Rings Blüten nur und Triebe und Halme von Segen schwer, dir ist, als zöge die Liebe des Weges nebenher. So heimisch alles klingt als wie im …
 
Störche Die Sonne scheint, der Sommer ist nah; nun sind auch wir Störche wieder da. Wir haben im fernen Land unterdessen nicht unser liebes Nest vergessen. Da stehts noch; nun wollen wirs putzen und hüten, und still drin wohnen und fröhlich brüten. Sie bauten es aus mit Holz und Stroh, sie waren so eifrig dabei, so froh. Frau Störchin saß drauf dre…
 
Maiensegen Nun ruht in weissen Schleiern die See, umspielt vom West, und Himmel und Erde feiern das grosse Liebesfest. Da strömt in rinnendem Regen hernieder Kuss auf Kuss, der rings zu Frucht und Segen, zur Blüte werden muss. So ruht in weissen Schleiern mein Herz in deiner Brust, und unsere Seelen feiern die ewige Hochzeitslust. Da strömt wie rin…
 
April April! April! Der weiß nicht, was er will. Bald lacht der Himmel klar und rein, Bald schaun die Wolken düster drein, Bald Regen und bald Sonnenschein! Was sind mir das für Sachen, Mit Weinen und mit Lachen Ein solch Gesaus zu machen! April! April! Der weiß nicht, was er will. O weh! O weh! Nun kommt er gar mit Schnee! Und schneit mir in den B…
 
In der Frühe Kein Schlaf noch kühlt das Auge mir, Dort gehet schon der Tag herfür An meinem Kammerfenster. Es wühlet mein verstörter Sinn Noch zwischen Zweifeln her und hin Und schaffet Nachtgespenster. – Ängste, quäle Dich nicht länger, meine Seele! Freu dich! schon sind da und dorten Morgenglocken wach geworden. -- Eduard Mörike (1804 - 1875) Lan…
 
Februar O wär im Februar doch auch, Wie's ander Orten ist der Brauch Bei uns die Narrheit zünftig! Denn wer, so lang das Jahr sich mißt, Nicht einmal herzlich närrisch ist, Wie wäre der zu andrer Frist Wohl jemals ganz vernünftig. -- Theodor Storm (1817 - 1888) Wir wünschen wie immer viel Spaß! Shownotes Musik: Heart Of War von Message From Sylvia …
 
Zum neuen Jahr Zwischen dem Alten, Zwischen dem Neuen Hier uns zu freuen, Schenkt uns das Glück, Und das Vergangne Heißt mit Vertrauen Vorwärts zu schauen, Schauen zurück. Stunden der Plage, Leider, sie scheiden Treue von Leiden, Liebe von Lust; Bessere Tage Sammlen uns wieder, Heitere Lieder Stärken die Brust. Leiden und Freuden, Jener verschwundn…
 
Man nehme Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst, und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht. Es wird ein jeder Tag einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelö…
 
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