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Die besten Knut Brockmann Podcasts, die wir finden konnten (aktualisiert August 2020)
Die besten Knut Brockmann Podcasts, die wir finden konnten
Aktualisiert August 2020
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Insgeheim ist sich Herr Kopfrkingl sicher: er ist der neue Dalai Lama. Wer hat schließlich mehr menschlichen Seelen den Weg ins Nirvana so leicht wie möglich gemacht? In Herrn Kopfrkingls Krematorium dauert eine solche Befreiung aus der Leiblichkeit nur 75 Minuten. Dann tritt die Wehrmacht über die tschechoslowakische Grenze, und Herr Kopfrkingl en…
 
Giallo, Spielart Teutonisch: als der Edgar Wallace-Reihe Anfang der 70er Jahre die Puste ausgeht, versucht man als letztes Mittel eine Co-Produktion mit Italien. Sergio Leones Kameramann Massimo Dallamano darf Regie führen, “Blacky Fuchsberger” kehrt als Kommissar zurück. Und weil die Schulmädchen-Reporte gerade hervorragend laufen, verlegt man die…
 
Tarantino mal nicht postmodern? Zu Anfang seiner Karriere als Regisseur ging das noch: direkt nach Pulp Fiction wagt er sich an die Verfilmung eines Elmore Leonard-Romans. Und adaptiert den eben nicht als ironisches Zitatgewitter. Jackie Brown hat ein soziales Bewusstsein, einen präzisen Blick auf Rassismus in den USA, modernistische Wehmut. Und vo…
 
Was heißt es, als junge ungarische Regisseurin 1988/89 auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurückzublicken? Ildikó Enyedi geht dieser Frage in ihrem ersten Langfilm nach. Wir verfolgen dabei kurz vor und kurz nach 1900 die beiden Zwillinge Dóra und Lili, im Kindesalter getrennt, jetzt mit Anfang 20 so unterschiedlich wie sie nur sein könnten: Dóra …
 
Luchino Visconti wechselt nach Klassikern des Neorealismus den Modus und nutzt den Monumentalfilm, gerade populäre Antwort auf das Fernsehen, um mit Strategien der mise en scene den Zuschauer in der Filmwelt zu befreien und gleichzeitig die Sinnlichkeit des Genres auszustellen und zu unterlaufen. Dabei zeigt er einen Fürsten in Sizilien während des…
 
Joseph Losey war in den späten 50ern bis in die 70er Jahre hinein ein Regiestar, besonders in Frankreich gefeiert. Klarer Höhepunkt seiner Karriere: die Kollaborationen mit dem britischen Dramatiker Harold Pinter wie etwa Der Diener (1963). Seitdem ist er ein wenig in Vergessenheit geraten – man kann nur spekulieren, warum das so ist. Vielleicht, w…
 
Wenn der Altstar Haven Hamilton (Henry Gibson) im großen Tonstudio seine patriotische Geschichtsklitterung „200 Years“ einspielt, darf sich im kleinen Seitenstudio ein ganzer Gospel-Chor um die stimmlich zutiefst unterlegene, aber zumindest hellhäutige Linnea Reese (Lily Tomlin) scharen – ein Beispiel für den sezierenden Blick, den Robert Altman au…
 
Mittlerweile dürfte sich die Lesart durchgesetzt haben, dass Robocop eine Satire ist. Das war nicht immer so: in den 80ern ließ man sich beispielsweise zu dem Urteil hinreißen, der Film sei “Faschismus für Linke”. Das deutet darauf hin, dass hier Verwechslungsgefahr besteht zwischen Faschismus und Faschismus-Satire. Genau das will Verhoeven. Genau …
 
Séverine (Catherine Deneuve) trägt die Strenge schon im Namen. Weil ihr kink der Masochismus ist, verkauft sie sich heimlich in einem Pariser Edelbordell. Davon darf ihr Mann, wahrscheinlich Chirurg oder etwas ähnlich Zeitintensives, natürlich nichts erfahren. Luis Buñuel erzählt in seinem erfolgreichsten Film von einer langweiligen, gelangweilten …
 
Klassische Western sind nichts für dich? Diese Grundhaltung sollte man erst in Zement gießen, wenn man einen der großen Vertreter des Genres von John Ford gesehen hat. My Darling Clementine zum Beispiel. Ford täuscht hier links eine Rachegeschichte an: Wyatt Earps kleiner Bruder wurde nahe der Stadt Tombstone von zunächst unbekannten Outlaws umgebr…
 
Bald ist 1933, und dieser Film scheint es zu ahnen. Aber kurz vor Schluss feiern Regisseur Ludwig Berger und seine Drehbuchautoren Robert Liebmann und Hans Székely noch einmal alles, was Weimar und eine lange jüdische Tradition im deutschen Film möglich gemacht haben. Das Konzept ist schon genial: ein Ober, Angestellter in einem Nachtclub, und die …
 
Obacht: bei all den wirbelnden Farben und akrobatischen Leibern kann man hier schnell vergessen, dass Tsui Hark politisches Kino macht. Wir sind auch ganz überfordert vom Maximalspektakel, das der Regisseur hier Anfang der 80er auf das Publikum loslässt und damit die Filmlandschaft von Hongkong erneuert. Wir fokussieren dennoch unsere Denkknochen u…
 
Man kann Stephen King ja ein bisschen verstehen: da kommt Stanley Kubrick daher, besorgt sich die Rechte für Kings The Shining – und macht dann auf Schritt und Tritt klar, dass er eigentlich keinen Horrorfilm drehen will. Dummerweise ist Horror aber das Genre des Romans. Woran wir diese steile These festmachen? Etwa daran, dass Jack Nicholson und K…
 
Federico Fellinis Karriere hat zwei große Phasen: vor und nach dem Neorealismus. Als Drehbuchautor ist Fellini ab den 1940er Jahren für einige der großen Klassiker dieses Epochalstils verantwortlich: Rossellinis Paisà und Roma, città aperta zum Beispiel. Auch seine ersten Filme als Regisseur arbeiten noch ganz deutlich mit den Mitteln des Neorealis…
 
Ein bisschen Sam Peckinpahs The Wild Bunch, nur für den Wuxia-Film: das ist John Woos achter Langfilm. Es ist mehr als offensichtlich, dass hier noch einmal zusammengefasst werden soll, was Wuxia ausgemacht hat – alle Standardsituationen werden noch einmal durchgespielt, die expressive Körperlichkeit auf elf gedreht, wilde Wechsel im Erzählton sind…
 
Max Ophüls ist bekannt für seine langen, virtuosen Einstellungen und für die romantische Melancholie, die seine Filme durchzieht. Kann der auch Komödie? Oberflächlich betrachtet ist LE PLAISIR (1952) nämlich eine solche: es geht um alte Männer, die das Tanzbein schwingen wollen und sich dabei lächerlich machen; darum, was mit der Triebabfuhr einer …
 
Roger Corman ist ein Meister der Vorbereitung und gestaltet seinen Horrorfilm mit viel Effekt und wenig Geld: THE PIT AND THE PENDULUM schickt uns zusammen mit Vincent Price durch die tiefen Gänge eines dunklen Schlosses bis in die düstere Folterkammer, die uns schon auf dem Plakat versprochen wird. Mit Freud, Psychedelik und Psychogeographie gesta…
 
Auf dem Höhepunkt der Diskussionen (und durchaus zensorischen Grabenkämpfe) um den Existenzialismus lässt Ingmar Bergman den müden Kreuzritter Antonius Block (Max von Sydow) nach dessen Kampf im Heiligen Land nach Schweden zurückkehren. Eigentlich will er aber von den Wunden und der Desillusionierung des Zweiten Weltkriegs erzählen. Dabei wagt er e…
 
Wie sieht das eigentlich aus, wenn Großmeister sich in der Frühphase ihrer Karriere ausprobieren und dann aufs Spannendste scheitern? Jenseits von Steven Spielbergs 1941 kann man das nirgendwo besser sehen als in Sam Raimis CRIMEWAVE (1985). Und weil gerade von Großmeistern im Plural die Rede war, hier noch ein paar große Namen: Drehbuch Sam Raimi,…
 
Peter Lorre kehrt Anfang der 50er Jahre nach Deutschland zurück und geht sofort auf Konfrontationskurs mit der alten Heimat. In seinem Regiedebüt will er das deutsche Publikum aufs Aggressivste mit der eigenen Schuld an den Verbrechen der Nazizeit konfrontieren. Dabei nutzt er alles, was er über die Jahre von Meistern wie Fritz Lang und John Huston…
 
Wie das aussieht, wenn sich ein Regisseur und ein Produzent gegen die aufkommende Zensur des Hays Code auflehnen? So: Tony Camonte (Paul Muni) ist ein tumber, bauernschlauer Mafioso, der durch brutale Gewalt und völlige Amoralität rapide in der Chicagoer Unterwelt der 20er Jahre aufsteigt. Regisseur Howard Hawks und Autor Ben Hecht so: da ist er, d…
 
Mit King Hu kommt in den 60er Jahren der Wuxia-Film im Westen an – einerseits, weil man in dem Regisseur einen Auteuristen erkannt haben will, aber sicher auch wegen des nicht unerheblichen Exotismus, der seine Filme für westliche Zuschauer automatisch auratisch umgibt. Wir reden darüber, inwiefern Hus fantastischer DRAGON INN schon ganz klar trans…
 
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