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#208 USA verliert Top-Bonität! Das sollten Anleger jetzt wissen!

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Sind wir bereits im Sommerloch? Das bewegt die Märkte aktuell!

Fakt ist, es bleibt spannend. Was war im Juli los, und welche Veränderungen erwarten uns wahrscheinlich im August? In welche Richtung werden sich die Märkte noch entwickeln? Beim Thema Aktien gilt für mich der Grundsatz: Du tradest nicht das System, Du tradest nicht die Börse, Du tradest Dich selbst. Denn abgesehen davon, dass die Börse das sicherste Vehikel für Vermögensaufbau ist, lernst Du dort auch unheimlich viel über Deine Glaubenssätze zum Thema Vermögen und Geld. Statistisch gesehen ist der August übrigens einer der schwächsten Monate des Jahres. Das klassische Sommerloch gibt es auch an der Börse. Ein kleineres Marktvolumen hat größere Schwankungen zur Folge: Bei weniger Volumen können schon kleine Veränderungen die Märkte in andere Richtungen schieben.

Auf diese drei Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort:

  1. Wie sehen die aktuellen Zahlen aus?

  2. Was bewegt die Märkte aktuell?

  3. Wie sieht derzeit der Punkt Energieversorgung aus?

Wie sehen die aktuellen Zahlen aus?

Schauen wir uns also zunächst mal an, wie der Juli gelaufen ist und wie die aktuellen Zahlen aussehen. Dazu blicken wir wie immer auf die üblichen Verdächtigen wie den Dow, das Öl und natürlich auch Euro/Dollar.

Dow Jones: 34407 Zähler im Juni, hat der Dow im Juli mit 35559 Dollar ein Plus von rund 3,3 % eingefahren.

Nasdaq: Im Juni noch bei 15179 Dollar, ist auch die Nasdaq positiv mit 15757 Dollar aus dem Juli gegangen. Das macht ein Plus von 3,8 %.

S&P 500: Auch beim S&P 500 ging es bergauf: von 4450 auf 4588, also rund 3,1 %.

DAX: Der DAX hängt tatsächlich ein bisschen hinterher - von 16147 ging es “nur” um 1,9 % auf 16446 nach oben. Das könnte mit der bereits erfolgten, langen Ralley vom DAX zusammenhängen. Irgendwann bleibt die Steigerung dann etwas aus.

Öl: Das Öl ist deutlich angesprungen, von 70,64 ging es ein gutes Stück auf 81,8 hinauf, das macht ein sattes Plus von 16 % - und damit ein Drei-Monats-Hoch.

Euro/Dollar: Hier gibt es eine kleine Veränderung von 1,09 auf 1,10, das sind 0,8 %.

Gold/Silber: Für das Gold ging es von 1919 auf 1965 rauf, das macht ein Plus von 2,4 %. Silber hat hingegen deutlicher zugelegt: Von 22,77 ging es ein gutes Stück nach oben, auf 24,75, das ist ein Plus von 8,7 %.

Bitcoin: Der Bitcoin hat es Ende Juni seit langem nochmal über die 30k geschafft. Mittlerweile ist er wieder bei 29206 angekommen, das macht ein kleines Minus von rund 4 %.

UM Strategy Fund: Bei uns hat es ebenfalls ein kleines Plus gegeben: Von 91 auf 93 sind es rund 2 % geworden.

Was bewegt die Märkte aktuell?

Die Märkte sind immer in Bewegung und natürlich gibt es aktuell genug Themen, die die Märkte beeinflussen. Wir strahlen diese Folge am 07.08. aus, daher können wir auch noch auf die Veränderungen Anfang August eingehen. Zum einen haben wir immer noch die Inflation, dann ging es natürlich um die Kreditwürdigkeit der USA, und auch die Quartalszahlen haben aktuell die High Noon Phase.

Die Inflationsrate sinkt fleißig weiter, mittlerweile sind wir bei 5,7 %. Das ist immer noch ein stolzer Wert, aber da wir von 10 % Inflationsrate kommen, ist es immerhin etwas. Es ist der niedrigste Wert seit Anfang 2022. Was bewegt das Ganze? Natürlich weiterhin der Russland-Ukraine-Krieg, aber auch die EZB. Diese versucht, mit teilweise sehr großen Zinserhöhungen gegen diese Entwicklung zu steuern. Der Leitzins ist teilweise bei 4,6 %. Wie es dort weitergeht, ist nicht ganz klar, da es immer zwischen 3 und 6 Monaten dauern kann, bis eine Zinsanhebung ihre Tragweite entfaltet hat.

Das BIP der Eurozone hat im Zeitraum April-Juni um 0,3 % zugelegt. Die Zielinflation von 2 % wird immer noch deutlich überschritten, gemäß der Aussage verschiedener Analysten und Experten. Dennoch haben sinkende Energiepreise und auslaufende Angebotsengpässe die Inflation weiter nach unten gedrückt und das ist etwas Positives.

In der Podcastfolge erfährst Du außerdem, wie das Urteil der Ratingagentur Fitch die Märkte beeinflusst hat - diese hat nämlich den USA die Bestnote entzogen.

Wie sieht derzeit der Punkt Energieversorgung aus?

Bei den ganzen Gesprächen über Markt und Krise darf natürlich ein Thema nicht fehlen: Die Energieversorgung. Auf lange Sicht muss hier auf jeden Fall eine verlässliche beständige Lösung her, um die Netzwerkstabilität weiterhin zu gewährleisten. Mittlerweile kommt immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen, die nicht wirklich planbar sind, wie beispielsweise Windkraft. Das kann auf Dauer unter Umständen ein stabiles Netz gefährden.

Meiner Meinung nach bleiben fossile Energien demnächst noch weiter relevant, aber auch die Idee von Batteriespeichern im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien, kann durchaus sinnvoll sein. So könnte man Engpässen vorbeugen und das Netz am Laufen halten. Denn egal, wie man über das Thema Klima denkt, der größte Stromverbraucher ist immer noch die Wirtschaft, daher muss dort eine zuverlässige Abdeckung gewährleistet bleiben, damit es weitergehen kann. Zusätzlich müssen die Preise zudem für alle Verbraucher bezahlbar bleiben.

Insgesamt können wir auf einen positiven Juli zurückblicken. Warum? Große Unternehmen konnten weiterhin gute Zuwächse verzeichnen, Google und Amazon haben sich der Rallye endlich angeschlossen. Auch eine gewisse Sorglosigkeit und Gier hilft den Märkten. Fitch und die USA könnten allerdings auch im August ein Thema bleiben, was zu einem Entweichen von Druck aus der derzeitigen Blase führen könnte, die dadurch ein wenig unattraktiv wird. Schauen wir mal, wie sich das Sommerloch an der Börse im Zusammenhang mit den vorhandenen Krisen entwickeln wird. Ich denke, die Märkte könnten eher etwas seitwärts oder runter laufen.

Wie immer sind alle in der Folge genannten Aktien keine Kaufempfehlung.

---

Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:

ulrichmueller.de

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Fakt ist, es bleibt spannend. Was war im Juli los, und welche Veränderungen erwarten uns wahrscheinlich im August? In welche Richtung werden sich die Märkte noch entwickeln? Beim Thema Aktien gilt für mich der Grundsatz: Du tradest nicht das System, Du tradest nicht die Börse, Du tradest Dich selbst. Denn abgesehen davon, dass die Börse das sicherste Vehikel für Vermögensaufbau ist, lernst Du dort auch unheimlich viel über Deine Glaubenssätze zum Thema Vermögen und Geld. Statistisch gesehen ist der August übrigens einer der schwächsten Monate des Jahres. Das klassische Sommerloch gibt es auch an der Börse. Ein kleineres Marktvolumen hat größere Schwankungen zur Folge: Bei weniger Volumen können schon kleine Veränderungen die Märkte in andere Richtungen schieben.

Auf diese drei Fragen bekommst Du in der Folge eine Antwort:

  1. Wie sehen die aktuellen Zahlen aus?

  2. Was bewegt die Märkte aktuell?

  3. Wie sieht derzeit der Punkt Energieversorgung aus?

Wie sehen die aktuellen Zahlen aus?

Schauen wir uns also zunächst mal an, wie der Juli gelaufen ist und wie die aktuellen Zahlen aussehen. Dazu blicken wir wie immer auf die üblichen Verdächtigen wie den Dow, das Öl und natürlich auch Euro/Dollar.

Dow Jones: 34407 Zähler im Juni, hat der Dow im Juli mit 35559 Dollar ein Plus von rund 3,3 % eingefahren.

Nasdaq: Im Juni noch bei 15179 Dollar, ist auch die Nasdaq positiv mit 15757 Dollar aus dem Juli gegangen. Das macht ein Plus von 3,8 %.

S&P 500: Auch beim S&P 500 ging es bergauf: von 4450 auf 4588, also rund 3,1 %.

DAX: Der DAX hängt tatsächlich ein bisschen hinterher - von 16147 ging es “nur” um 1,9 % auf 16446 nach oben. Das könnte mit der bereits erfolgten, langen Ralley vom DAX zusammenhängen. Irgendwann bleibt die Steigerung dann etwas aus.

Öl: Das Öl ist deutlich angesprungen, von 70,64 ging es ein gutes Stück auf 81,8 hinauf, das macht ein sattes Plus von 16 % - und damit ein Drei-Monats-Hoch.

Euro/Dollar: Hier gibt es eine kleine Veränderung von 1,09 auf 1,10, das sind 0,8 %.

Gold/Silber: Für das Gold ging es von 1919 auf 1965 rauf, das macht ein Plus von 2,4 %. Silber hat hingegen deutlicher zugelegt: Von 22,77 ging es ein gutes Stück nach oben, auf 24,75, das ist ein Plus von 8,7 %.

Bitcoin: Der Bitcoin hat es Ende Juni seit langem nochmal über die 30k geschafft. Mittlerweile ist er wieder bei 29206 angekommen, das macht ein kleines Minus von rund 4 %.

UM Strategy Fund: Bei uns hat es ebenfalls ein kleines Plus gegeben: Von 91 auf 93 sind es rund 2 % geworden.

Was bewegt die Märkte aktuell?

Die Märkte sind immer in Bewegung und natürlich gibt es aktuell genug Themen, die die Märkte beeinflussen. Wir strahlen diese Folge am 07.08. aus, daher können wir auch noch auf die Veränderungen Anfang August eingehen. Zum einen haben wir immer noch die Inflation, dann ging es natürlich um die Kreditwürdigkeit der USA, und auch die Quartalszahlen haben aktuell die High Noon Phase.

Die Inflationsrate sinkt fleißig weiter, mittlerweile sind wir bei 5,7 %. Das ist immer noch ein stolzer Wert, aber da wir von 10 % Inflationsrate kommen, ist es immerhin etwas. Es ist der niedrigste Wert seit Anfang 2022. Was bewegt das Ganze? Natürlich weiterhin der Russland-Ukraine-Krieg, aber auch die EZB. Diese versucht, mit teilweise sehr großen Zinserhöhungen gegen diese Entwicklung zu steuern. Der Leitzins ist teilweise bei 4,6 %. Wie es dort weitergeht, ist nicht ganz klar, da es immer zwischen 3 und 6 Monaten dauern kann, bis eine Zinsanhebung ihre Tragweite entfaltet hat.

Das BIP der Eurozone hat im Zeitraum April-Juni um 0,3 % zugelegt. Die Zielinflation von 2 % wird immer noch deutlich überschritten, gemäß der Aussage verschiedener Analysten und Experten. Dennoch haben sinkende Energiepreise und auslaufende Angebotsengpässe die Inflation weiter nach unten gedrückt und das ist etwas Positives.

In der Podcastfolge erfährst Du außerdem, wie das Urteil der Ratingagentur Fitch die Märkte beeinflusst hat - diese hat nämlich den USA die Bestnote entzogen.

Wie sieht derzeit der Punkt Energieversorgung aus?

Bei den ganzen Gesprächen über Markt und Krise darf natürlich ein Thema nicht fehlen: Die Energieversorgung. Auf lange Sicht muss hier auf jeden Fall eine verlässliche beständige Lösung her, um die Netzwerkstabilität weiterhin zu gewährleisten. Mittlerweile kommt immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen, die nicht wirklich planbar sind, wie beispielsweise Windkraft. Das kann auf Dauer unter Umständen ein stabiles Netz gefährden.

Meiner Meinung nach bleiben fossile Energien demnächst noch weiter relevant, aber auch die Idee von Batteriespeichern im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien, kann durchaus sinnvoll sein. So könnte man Engpässen vorbeugen und das Netz am Laufen halten. Denn egal, wie man über das Thema Klima denkt, der größte Stromverbraucher ist immer noch die Wirtschaft, daher muss dort eine zuverlässige Abdeckung gewährleistet bleiben, damit es weitergehen kann. Zusätzlich müssen die Preise zudem für alle Verbraucher bezahlbar bleiben.

Insgesamt können wir auf einen positiven Juli zurückblicken. Warum? Große Unternehmen konnten weiterhin gute Zuwächse verzeichnen, Google und Amazon haben sich der Rallye endlich angeschlossen. Auch eine gewisse Sorglosigkeit und Gier hilft den Märkten. Fitch und die USA könnten allerdings auch im August ein Thema bleiben, was zu einem Entweichen von Druck aus der derzeitigen Blase führen könnte, die dadurch ein wenig unattraktiv wird. Schauen wir mal, wie sich das Sommerloch an der Börse im Zusammenhang mit den vorhandenen Krisen entwickeln wird. Ich denke, die Märkte könnten eher etwas seitwärts oder runter laufen.

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