Verschwörungsmythen in der Katholischen Kirche (Serie 1001: CX - Corax - Geschichte/Gesellschaft - Dialektik)

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Vor gut einem Monat wurde durch mehrere Bischöfe ein offener Brief verfasst, der sich gegen die weltweiten Corona-Maßnahmen richtet. Dabei wird jedoch nicht die nur die Effektivität der Maßnahmen oder die Gefährlichkeit des Virus negiert, sondern ein bekannter und in Teilen antisemitischer Verschwörungsmythos dargestellt. Laut dem Brief seien die Anti-Corona-Maßnahmen der Auftakt zu einer geheimen Weltregierung, welche die gesamte Menschheit versklaven will. Der Brief wurde von zahlreichen einflussreichen Geistlichen wie dem deutschen Kardinal Müller mit unterschrieben. Von einzelnen Vertretern der katholischen Kirche gab es zwar Distanzierungen, der Papst schweigt jedoch zu dieser Thematik und auch noch einen Monat nach Veröffentlichung des Briefes gibt es keine Konsequenzen für die Unterzeichner. Über diesen Brief und seine Einordung sprachen wir mit Lucius Teidelbaum. Er hat das Buch “die Christliche Rechte in Deutschland” geschrieben. Wir fragten ihn zunächst wie überraschend die Veröffentlichung eines solchen verschwörungsmanifestes von Funktionären der katholischen Kirche für ihn war.

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