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Zerebrale Mikroblutungen (ZMB) sind kleinste Hämosiderinablagerungen im Hirnparenchym, die auf suszeptibilitätsempfindlichen MRT-Sequenzen als kleine, rundliche bis ovale Signalauslöschungen zu erkennen sind. Diese Übersichtsarbeit fasst methodische Aspekte zusammen, die helfen, ZMB sicher zu identifizieren und von anderen Ursachen fokaler Hypointe…
 
Die Schädelbasis trennt das extrakranielle vom intrakraniellen Kompartiment und beinhaltet eine Vielzahl an knöchernen und Weichteilstrukturen. Für die Beurteilung der Schädelbasis ist es unabdingbar, mit der komplexen Anatomie vertraut zu sein. Um die Anzahl der Differenzialdiagnosen möglichst gering zu halten, ist es wichtig, die Inhalte der einz…
 
Bei den insgesamt seltenen Schläfenbeintraumata können wichtige Strukturen wie Labyrinth, N. facialis und große Gefäße verletzt werden. Die bildgebende Diagnostik sollte neben den Frakturen als häufigster Verletzungsform auch diskrete Befunde wie Ossikelläsionen erfassen können. Eine sorgfältige Analyse ist auch in Hinblick auf mögliche Spätfolgen …
 
Die Rotatorenmanschette setzt sich aus den Sehnen der Mm. subscapularis, supraspinatus, infraspinatus und teres minor zusammen. Aufgrund ihrer vielfältigen Funktionen unterliegen die Sehnen der Rotatoren während des gesamten Lebens mehr oder weniger starken Beanspruchungen. Dies erklärt, warum Erkrankungen der Rotatorenmanschette mit die häufigste …
 
Dissektionen der zervikalen hirnversorgenden Gefäße sind zwar selten, erlangen aber aufgrund der Tatsache, dass sie bei jüngeren Patienten in ca. 20 % die Ursache von Schlaganfällen sind, eine besondere Bedeutung. Außerdem ist es für die Wahl der Sekundärprophylaxe entscheidend, Dissektionen als Ursache von Schlaganfällen zu erkennen, um rezidivier…
 
Die digitale Tomosynthese der Brust ist ein neues bildgebendes Verfahren, bei dem aus digitalen Projektionsaufnahmen, die über einen begrenzten Winkel aufgenommen wurden, hochaufgelöste Schichtbilder der Brust rekonstruiert werden. Die Parenchymdosis ist dabei mit der der 2D-Mammografie vergleichbar und die Methode ist insbesondere zur genauen Beur…
 
Die klinischen Symptome von Erkrankungen des Uterus bzw. der Ovarien sind relativ unspezifisch. Sie reichen von völliger Symptomlosigkeit über Bauchschmerzen bis hin zum akuten Abdomen, können aber auch Störungen der Pubertätsentwicklung und Menstruations- oder Konzeptionsprobleme umfassen. Mit dem Ultraschall lassen sich die meisten Erkrankungen z…
 
Synoviale Plicae und Läsionen der meniskokapsulären Anheftung sind seltene bzw. selten wahrgenommene Befunde. Synoviale Plicae sind zunächst normale anatomische Strukturen, die infolge einer wiederholten Überlastung oder nach einem Trauma symptomatisch werden können. Am häufigsten ist die mediopatellare Plica betroffen. Meniskokapsuläre Verletzunge…
 
Verletzungen der Skelettmuskulatur sind insbesondere bei Sportlern sehr häufig. Neben dem Ultraschall ist die MRT das wichtigste bildgebende Verfahren zur Diagnose und Graduierung von Muskelläsionen. Dieser Artikel soll eine Übersicht über die Untersuchungstechnik und diagnostischen Kriterien der MRT bei akuten und chronischen Läsionen des Skelettm…
 
Die kardiale CT wird aufgrund des rasanten technischen Fortschritts der letzten Jahre zunehmend in klinische Algorithmen integriert. Dabei gilt aufgrund der bestehenden wissenschaftlichen Evidenz der Einsatz der kardialen CT bei Patienten mit Verdacht auf ein akutes Koronarsyndrom als besonders vielversprechend. Die Durchführung der kardialen CT er…
 
Dieser Beitrag erläutert auf der Basis aktueller Leitlinien und Veröffentlichungen die radiologischen Methoden zum Staging und zur Verlaufsbeurteilung maligner Lymphome. Die CT ist die diagnostische Grundlage, um pathologische Lymphknoten und Organmanifestationen von Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphomen nachzuweisen. Die größenbasierte CT-Verlaufskon…
 
Suszeptibilitätsgewichtete Bildgebung (SWI) ist eine Möglichkeit, hochaufgelöst und sensitiv geringe Magnetfeldinhomogenitäten nachzuweisen. Diagnostisch lässt sich dies besonders nutzen, um venöse Anomalien, Blutabbauprodukte und Verkalkungen zu visualisieren. Je nach Hersteller unterscheiden sich die kommerziellen SWI-Sequenzen in technischen Det…
 
Die MRT ist aufgrund der erwiesenen Genauigkeit und Effizienz die Methode der Wahl, um Meniskuspathologien zu diagnostizieren. Sie liefert Informationen zur Größe, Lokalisation und Klassifikation von Meniskusverletzungen, die zusammen mit der Klinik des Patienten das therapeutische Vorgehen bestimmen. Um die MRT-Befunde richtig zu interpretieren, s…
 
Die primär an der Tumorgröße orientierte RECIST- (Response Evaluation Criteria In Solid Tumors)-Klassifikation beinhaltet Tumorherde in Zielläsionen und Nicht-Zielläsionen (Target- und Non-Target-Läsionen). RECIST 1.1 kategorisiert die international anerkannten Kriterien zur radiologischen Beurteilung des Erfolgs onkologischer Therapien bei soliden…
 
In Abhängigkeit von der klinischen Symptomatik ist die MRT das Untersuchungsverfahren der Wahl zur Diagnostik degenerativer, entzündlicher und tumoröser Prozesse des Temporomandibulargelenks und ihrer Therapiekontrolle. Die Normalanatomie des Gelenks und optimierte MR-Protokolle werden genauso vorgestellt wie die häufigsten Krankheitsentitäten und …
 
Die CT-gesteuerte Punktion ist ein etabliertes und risikoarmes Verfahren zur Materialgewinnung mit hoher Erfolgsquote. Indikationen sind unklare Raumforderungen mit Frage nach Dignität und Entität und entzündliche Veränderungen zur Erregerbestimmung. Es wird zwischen der Aspirationsbiopsie zur Gewinnung von Flüssigkeiten oder Zellaspiraten und der …
 
Die Magnetresonanzneurografie (MRN) ist ein nicht invasives Untersuchungsverfahren mittels hochauflösender Magnetresonanztomografie (MRT) zur präzisen Diagnostik von Pathologien des peripheren Nervensystems und deren zugrunde liegenden Ätiologien. Bereits jetzt wird die anatomische MRN auf breiter Basis zur Diagnostik einer Vielzahl von Erkrankunge…
 
Präinvasive Läsionen der Brust umfassen ein Spektrum von biologisch und klinisch heterogenen, neoplastischen Läsionen mit einem sehr unterschiedlichen Progressionspotenzial zum invasiven Brustkrebs. In dieser Übersicht werden Definitionen, diagnostische Kriterien und klinische Schlussfolgerungen zu folgenden Entitäten vorgestellt: duktales Carcinom…
 
Die Diagnose eines femoroazetabulären Impingements (FAI) ist eine Kombination aus klinischem Befund und typischen bildgebend erfassten Veränderungen der knöchernen Morphologie des Hüftgelenks sowie Verletzungen des Labrums und des Gelenkknorpels. Konturveränderungen des Kopf-Hals-Übergangs des Femurs treten beim Cam-Impingement auf, während das Pin…
 
Ist bei Patienten mit neurologischen Symptomen und „atypischen“ Kontrastmittelanreicherungen in der MRT eine systemische Sarkoidose bekannt, liegt die Verdachtsdiagnose einer Neurosarkoidose auf der Hand. Häufiger ist eine systemische Sarkoidose bei Neurosarkoidosepatienten jedoch nicht bekannt. Der Radiologe muss in diesen Fällen die Verdachtsdiag…
 
Der häufigste Sportschaden des Fußes betrifft den lateralen Bandapparat und die angrenzenden Bänder. Die klinische Untersuchung, die Röntgenuntersuchung und eventuell die Stressradiografie erlauben eine grobe, indirekte, jedoch für den klinischen Alltag oft ausreichende Beurteilung des lateralen Bandapparats. Das exakte Verletzungsausmaß kann am be…
 
Hirnperfusionsmessungen mit dem Computertomografen (CTP) erlauben die quantitative Bestimmung des zerebralen Blutflusses (CBF) und Blutvolumens (CBV). Bis vor Kurzem beschränkten sich solche Messungen auf ein kleines Scanfeld nahe der Schädelbasis. Durch die Einführung von Multidetektor-CT mit 64 und mehr Detektorzeilen ist es heute möglich, eine G…
 
Die zerebralen Mikroangiopathien sind eine heterogene Krankheitsgruppe, bei der sich als gemeinsames Charakteristikum pathologische Veränderungen der kleinen Hirngefäße finden. Sie sind für 20 – 30 % aller ischämischer Schlaganfälle verantwortlich. In über 90 % der Fälle liegt eine erworbene Mikroangiopathie vor, wobei die degenerative Mikroangiopa…
 
Primäre Knochentumoren und tumorähnliche Läsionen in der Wirbelsäule und im Sakrum sind sehr seltene Entitäten und daher diagnostisch oft problematisch. In diesem Artikel werden ihre Epidemiologie, Topografie, Klinik und radiologische Symptomatik sowie Untersuchungstechnik besprochen. Auf einige Entitäten, die der Radiologe kennen sollte (z. B. Ost…
 
Eine hohe Magnetfeldstärke ist in der Magnetresonanztomografie (MRT) die Grundvoraussetzung für ein hohes Signal-Rausch-Verhältnis (SNR, signal to noise ratio) und damit auch für gute Bildqualität, eine hohe räumliche Detailauflösung und für schnellere Bildakquisitionen. Mit zunehmender Magnetfeldstärke ändern sich aber auch zahlreiche physikalisch…
 
Impingement-Syndrome sind eine anerkannte Ursache für chronische Beschwerden am Sprunggelenk sowohl in der Normalbewölkung als auch bei Sportlern. Die Diagnose wird typischerweise klinisch gestellt. Bildgebende Verfahren dienen dazu, diese zu erhärten bzw. andere oder gleichzeitig vorliegende Pathologien auszuschließen. Dabei führt in einem Teil de…
 
Ein pulssynchroner Tinnitus ist durch durch ein rhythmisches Geräusch gekennzeichnet, das vom Patienten im Ohr wahrgenommen wird, und entweder dem Pulsschlag oder der Atmung angepasst ist. Anders als beim klassischen Dauerpfeifton im Ohr lassen sich beim pulssynchronen Tinnitus oft krankhafte, meist vaskuläre Ursachen in der Bildgebung feststellen.…
 
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