Marion Regenscheit Lucien Haug Christoph Keller öffentlich
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EIN neues, faszinierendes Buch. SIEBEN Fragen, um herauszufinden, warum in diesem Buch eigentlich alles so ist, wie es ist. DREI Macher*innen, die Bücher lieben und manchmal hassen, sie verschlingen oder auch einfach wieder weglegen. Im neuen Festivalpodcast eins.sieben.drei. wird in jeder Folge ein Buch abseits des Mainstreams vorgestellt. Die Macher*innen fordern die Autor*innen heraus und stellen sich selber dabei auf die Probe. Anregend, humorvoll und auf jeden Fall erbarmungslos ehrlich ...
 
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Live aufgenommen an der literaare in Thun Sprache sind Bilder und Bilder sind Sprache. Ob in der Graphic Novel oder der Lyrik. In der einen Gattung sind sie im Wortsinn, in der anderen als Potenzial vorhanden. Und doch ist die Bildsprache nicht dasselbe wie ein Sprachbild, und ein Bild manchmal gar nicht dort, wo es zu sein scheint, sondern an Orte…
 
Natascha Wodin, Nastjas Tränen Sie kam aus Kiew, als Putzfrau, und sie blieb in diesem Berlin der Neunziger Jahre. Nastja, von Beruf Ingeneurin, flüchtet vor der postsowjetischen Armut in der Ukraine, will sich in Deutschland eine Existenz aufbauen und erlebt mehr als nur eine Demütigung. Und lernt, dass die Freiheit erst beginnt mit dem Recht, «Ne…
 
Zum Roman Rot (Hunger), von Senthuran Varatarajah Wir kennen es aus der Alltagssprache der Liebe, dass wir sagen «Ich habe dich zum Fressen gern», oder auch «Ich verzehre mich nach dir». In seinem hoch verdichteten, komplexen und zugleich berührenden Roman «Rot (Hunger)» verknüpft Senthuran Varatarajah zwei Geschichten. Einerseits den realen, dokum…
 
Der Roman «Tick Tack» von Julia von Lucadou Sie bewegen sich im digitalen Raum, als wäre es ihr Schlafzimmer – Almette, die kluge, emotional hilflose Gymnasiastin, Jo, der gescheiterte Student und Incel-Typ mitsamt ihren Freund:innen. Follower zu generieren, ist ihr Ziel, TikTok ihre Welt, und Emotionen werden in Likes und Emojis gemessen. Julia vo…
 
Über den Essayband «Übungen im Fremdsein» Die Literatur, fürchtet Olga Tokarczuk, Trägerin des Literaturnobelpreises, wird mehr und mehr zur Ware, vermarktbar, für den schnellen Verkauf designt; und Schriftsteller:innen tragen ihre Haut zu Markte. Gegen eine oberflächliche, schnelle Literatur bringt Olga Tokarczuk ihr eigenes Schreiben in Anschlag,…
 
Jan Bachmann und seine Graphic Novel «Der Kaiser im Exil» Der Kaiser muss abtreten, der Krieg ist verloren, vor dem Palast revoltiert das Volk. Was Jan Bachmann in seiner Graphic Novel «Der Kaiser im Exil» erzählt, ist nicht nur die Geschichte von Kaiser Wilhelm, der nach der Niederlage 1918 im Schloss eines befreundeten Grafen in Holland Zuflucht …
 
Über «Erstaunen» von Richard Powers Robin ist ein Junge, der Bäume über alles liebt, und andere Lebewesen überhaupt. Nur ist er mit dieser engen Verbundenheit ziemlich allein, denn der einzige, der ihn versteht, ist sein Vater. Theo, der Vater, weiss um das besondere Spektrum, in dem sein Sohn lebt, er kennt seine Begabungen und er sorgt dafür, das…
 
«Grösser als du» von Veronika Sutter Zwei Frauenstreiks haben in der Schweiz die Öffentlichkeit aufgerüttelt, haben für aufsehen gesorgt und viele Frauen mobilisiert. Nur scheinen sie an den Männern vollends vorbeigegangen zu sein, als hätte es sie nie gegeben; und als hätte es keine Auseinandersetzung um Gewalt in der Ehe, in Beziehungen gegeben. …
 
Zu Thomas Duartes Erstling Was der Fall ist Ein Mann erscheint mitten in der Nacht auf einem Polizeiposten, erzählt eine Geschichte, die mehr und mehr ins Skurrile abgleitet. In der etwas erzählt wird von einer seltsamen Bürotätigkeit, verquastem Sex, und in der Frauen wie Tiere beschrieben werden. Eine Geschichte, die im Nichts beginnt und im Nich…
 
Farbe Komma Dunkel, von Levin Westermann Vielleicht ist es ein Gedicht, vielleicht ein Gebet, vielleicht ein Manifest - ganz einig sind sich Lucien Haug, Marion Regenscheit und Christoph Keller bei Levin Westermanns verdichtetem Ablauf von 22 Tagen nicht. Aber sie freuen sich über diese innere Düsternis, die sich in diesem Band breit macht, weil da…
 
Daheim, Roman, von Judith Hermann Eine Frau im mittleren Alter, die sich in einem einsamen Haus am Rande des Meeres niederlässt. Nicht angekommen, auch nicht verloren, aber gefangen in einem seltsamen Zwischenraum, in dem vieles passiert und doch nichts. Eine seltsame Affaire, eine etwas umtriebige Nachbarin, ein bizarr verliebter Bruder - das alle…
 
Johanna Lier, Amori Die Inseln Sie flüchten vor Krieg, Hunger und Unterdrückung - und werden auf einer Insel zu Überlebenden, mehr nicht. Johanna Lier schildert in ihrem literarischen Bericht vom unwürdigen Dasein der Menschen im Lager Moria auf Lesbos, mit eindringlichen Gesprächen, präzisen Beobachtungen und mit mehr Fragen, als zuweilen zumutbar…
 
Jessica Jurassicas Erstling «Das Ideal des Kaputten» Reisen in den amazonischen Drogentrip, mittelmässige bis schwierige Liebhaber, eine Jugend in einem tiefen Appenzeller Chrachen, eine miese, machistische Presse, unspektakulärer Sex, ein Drogenabsturz folgt auf dem anderen. Und der Sommer fühlt sich klebrig an. In Jessica Jurassicas Buch ist so g…
 
Über «Die Fremde» von Claudia Durastanti Sie wächst als Kind von taubstummen Eltern auf, inmitten von Gewalt, Unsicherheit, mit wechselnden Wohnsitzen in Italien und in New York. Sie erlebt die Wirrungen einer mafianahen Familie, leidet unter einem gewalttätigen Vater, und die Mutter steht auch ziemlich unsicher im Leben. Claudia Durastantis Protag…
 
Feuerland, Roman, von Michael Hugentobler Auf vielen Zetteln hat der Missionsarssohn Thomas Bridges die wunderbaren Wendungen in der Sprache der Yamana notiert, eines hinwegsterbenden Volks in Feuerland. Mit vielen Zetteln in einem Koffer und im Kopf ist er unterwegs zwischen Feuerland und Europa, schreibt schliesslich ein Wörterbuch. Das kostbare …
 
Über Lyrik und Körperlichkeit Wir reden über Dichtung, über verdichtete Sprache, über Lyrik. Über den Rausch beim Lesen von Lyrik, und was sie mit unserem Körper macht, mit unserer Lust am Wort und darüber hinaus. Wir reden über Friederike Mayröcker «da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete», über Juliane Lieberts «Lieder an das grosse Nichts…
 
Christian Kracht, Eurotrash Eurotrash, der neue Roman von Christian Kracht, wird weitherum als Sensation gefeiert, als «mutiges», ebenso «leichtfüssiges» wie «erhellendes» Oeuvre. Der Roadtrip des vermeintlichen Autors mit seiner Mutter durch die Schweiz soll die Fortsetzung von «Faserland» sein, dem ersten Roman Krachts, aber das ist ebenso ungewi…
 
Ein Roman zur Postpostidentität Professorin Saraswati ist nicht, was sie vorgibt. Ist nicht eine Frau mit indischen Wurzeln, den braunen Teint hat sie sich zugefügt, ihre Vergangenheit ist Fake. Als das auskommt, gibt es einen Skandal - und es kommt zu wütenden Reaktionen von Studierenden, der Öffentlichkeit, zu einem Shitstorm. Mittendrin ist Nive…
 
Über «Die Erfindung des Ungehorsams» Drei Frauen, drei Geschichten. Da ist Iris, die in Manhattan durch ihr Penthouse tigert und voller Ungeduld auf die nächste Dinnerparty wartet, die ihr wieder ein wenig Leben einhaucht. Ling, angestellt in einer Sexpuppenfabrik im Südosten Chinas, kontrolliert künstliche Frauenkörper auf Herstellungsfehler, bevo…
 
Anna Stern, das alles hier, jetztWie trauern um eine geliebte Person, und um eine, die so jung stirbt. Wie trauern um eine Jugendfreundin, um einen Jugendfreund, die mit einem Mal aus dem Leben gerissen werden. Anna Stern, Trägerin des Schweizer Buchpreises 2020, zeigt in ihrem Roman auf, welche Suchbewegungen die Trauer macht - und was danach komm…
 
Samanta Schweblin, Hundert Augen Die Welt in «Hundert Augen» von Samanta Schweblin ist besiedelt von sogenannten Kentukis. Kentukis sind Kuscheltiere und so etwas wie Low-Tech-Apparate, die sich zwar fortbewegen können, aber nicht sprechen, und sie können vor allem eins: den Menschen, bei dem sie wohnen, beobachten. Was sie sehen, landet bei einer …
 
Fünf Jahreszeiten, von Meral Kureyshi Sie liebt, und sie liebt auf eine vielfältige, intensive Art, die Protagonistin in Meral Kureyshis Roman «Fünf Jahreszeiten». Aber die Männer um sie herum haben ihre Tücken, jeder für sich, und die Ich-Erzählerin findet sich immer wieder gestrandet; und so fliesst mancher Moment, manche Gelegenheit und auch man…
 
Gabriella Zalapì, Antonia, Tagebuch 1965-1966 Sich befreien aus den Schlingen einer Ehe, einer Familie. Darum geht es Antonia, der Protagonistin in Gabriella Zalapìs Roman «Antonia, Tagebuch 1965-1966», ein schmales, aber kein leichtgewichtiges Buch. Denn die Last der Familie liegt schwer auf Antonia, und es brauchte einen merkwürdigen Fund, um ein…
 
Dorothee Elmiger, Aus der Zuckerfabrik Ein Buch wie ein Kaleidoskop, eine Zeitreise und die Umkehrung von Geographien, von Orten. Ein Buch übers Essen und zur Frage, woher der Zucker eigentlich kommt, und warum nicht alle davon kriegen. Ein Buch über die Liebe, und an wem sie sich verschwendet. Das alles ist Dorothee Elmiger, die in «Aus der Zucker…
 
Cihan Acar, Hawaii Er ist ein Zuschauer, ein Unentschiedener, ein Verlorener, der Kemal Arslan. Noch bis vor kurzem ein aufstrebender Fussballstar, nun mit zertrümmertem Fuss und lebenslänglich spielunfähig in seinem früheren Quartier gelandet, in Hawaii, einem Stadtteil von Heilbronn. Hier durchlebt er vier unentschiedene Tage, zwischen einer alte…
 
Marius Goldhorn, Park «Arnold ging in die Einstellungen», mit diesem Satz beginnt Marius Goldhorns Roman «Park». Alles scheint hier gleich wichtig: Gedanken, Internetrecherchen, Chatprotokolle, Gedichte und random fun facts zu Dinos, Aliens und Ginkos werden in kurzen Hauptsätzen aneinandergereiht. Dabei will Arnold, die Hauptfigur, doch eigentlich…
 
Anaïs Meier, Über Berge, Menschen und insbesondere Bergschnecken Die kurzen Geschichten, die Anaïs Meier in ihrem Band «Über Berge, Menschen und insbesondere Bergschnecken» erzählt, haben es in sich. Sie nimmt die Schweiz schonungslos auseinander, arbeitet mit präzisen Bildern, zieht den Schweizer am Käse und rüttelt an der Figur der Künzlis und an…
 
Leif Randt, Allegro Pastell Sind wir überhaupt noch in der Lage zu lieben? Wer mietet eigentlich einen Tesla? Und was ist ein Boss Move? „Allegro Pastell“ von Leif Randt ist ein Buch, das sogar über sich selbst sprechen kann. Mit Tanja Arnheim und Jerome Daimler in der Hauptrolle, sie führen eine makellos wirkende Fernbeziehung. Zwischen dem Badmin…
 
Coming soon! Nur noch wenige Tage, und wir sind da. EIN neues, faszinierendes Buch. SIEBEN Fragen, um herauszufinden, warum in diesem Buch eigentlich alles so ist, wie es ist. DREI Macherinnen, die Bücher lieben und manchmal hassen, sie verschlingen oder auch einfach wieder weglegen. Im neuen Festivalpodcast eins.sieben.drei. wird in jeder Folge ei…
 
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