Karl Renner Institut öffentlich
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Reden wir über die großen politischen Fragen unserer Zeit. „Rotfunk“ ist der regelmäßige Podcast des Karl-Renner-Instituts. Direktorin Maria Maltschnig führt mit ihren Gästen Gespräche über Politik und Gesellschaft. Ergänzt werden diese Diskussionen durch Lectures, Vorträge von renommierten Expertinnen und Experten, zum jeweiligen Thema. „Rotfunk“, das sind Gedanken über die Soziale Demokratie zum Zuhören – für alle politisch interessierten Menschen.
 
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Der Politikwissenschafter Anton Pelinka hat vor kurzem ein neues Buch über die Sozialdemokratie veröffentlicht. Die existenzielle Frage im Titel – „Die Sozialdemokratie – ab ins Museum?“ – erklärt Pelinka im Gespräch mit Maria Maltschnig, der Direktorin des Karl-Renner-Instituts, mit Pflichtpessimismus. Er ist davon überzeugt, dass man „die Soziald…
 
Seit Anfang 2020 ist Albanien offiziell Beitrittskandidat der Europäischen Union. Nur wenige Flugstunden von Wien entfernt, ist das kleine Land am Westbalkan bei uns nur wenig bekannt. Kein Wunder, hatte das viele Jahre lang durch den kommunistischen Diktator Enver Hoxha vom Rest der Welt abgeschottete Land doch den Beinamen „Nordkorea Europas“. Di…
 
Die Autorin Anita Haviv-Horiner, Kind jüdischer Eltern, die den Holocaust überlebten, lebt seit mehr als 40 Jahren in Israel. Ihre Entscheidung Wien als 18-Jährige zu verlassen, war von der traumatischen Geschichte ihrer Eltern geprägt, wie sie im Gespräch mit Maria Maltschnig, Direktorin des Karl-Renner-Instituts, erzählt. Lange begriff sich die A…
 
Der österreichische Historiker und Politikwissenschafter Eugen Pfister erforscht für ein Projekt an der Hochschule der Künste in Bern Videospiele, speziell Horrorgames der letzten zehn Jahre – er beschreibt im Gespräch mit der Renner-Institut-Direktorin Maria Maltschnig Computerspiele als Ort, an dem Politik konstruiert und kommuniziert wird. Welch…
 
In der ersten „Rotfunk“-Lecture seiner Trilogie über Karl Renner führt Michael Rosecker, Historiker und stellvertretender Direktor des Renner-Instituts, durch den Beginn der Geschichte des großen Staatsmanns. Kaum ein anderer führender österreichischer Politiker ist so eng mit der Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbunden wie Renn…
 
Österreich pflegt eine Nahbeziehung zu den Staaten des Westbalkans. Der Politikwissenschafter Vedran Dzihic beschäftigt sich in seiner Arbeit an der Universität Wien und als Teil des wissenschaftlichen Netzwerks des Renner-Institutes stark mit dieser Insel in Europa, die (noch) nicht zur europäischen Union gehört. Im Gespräch mit Maria Maltschnig, …
 
Michael Rosecker, Historiker und stellvertretender Direktor des Renner-Instituts, erzählt in dieser Lecture die Geschichte des Jahres 1919. Ein Jahr größter Gegensätze: Vor 100 Jahren war die junge Republik Deutsch-Österreich nach einem traumatisierenden Weltkrieg von Hungersnot und Hoffnungslosigkeit geprägt, als mit der politischen Revolution im …
 
Die international renommierte Extremismus-Forscherin Julia Ebner legte kürzlich mit „Radikalisierungsmaschinen" ihr zweites, vielbeachtetes Buch vor und spricht dazu bei einem Vortrag am Renner-Institut. Für die aktuelle Arbeit war sie zwei Jahre lang undercover in extremistischen Gruppen unterwegs, online und offline. Ebner bekam so verstörende Ei…
 
Wozu braucht eine Gesellschaft sozialen Wohnbau? Michael Gehbauer, Geschäftsführer der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte und Obmann des Vereins für Wohnbauförderung, erklärt diesmal die Grundidee des geförderten Wohnbaus in Österreich: Der Wohnungsmarkt liefere keine optimalen Ergebnisse, zu wenige Wohnungen oder Wohneinheiten, die sich viel…
 
Warum ist die wachsende Ungleichheit ein Problem für uns alle und was wären zeitgemäße Antworten darauf? Miriam Rehm, Professorin am Institut für Sozioökonomie an der Universität Duisburg-Essen und Teil des wissenschaftlichen Netzwerks des Karl-Renner-Instituts, spricht diesmal mit Renner-Institut-Direktorin Maria Maltschnig über die wichtige Rolle…
 
In den Wochen nach dem Ibiza-Skandal bekommt die österreichische Bundesverfassung ein Maß an Aufmerksamkeit, das ihr schon lange nicht zuteil wurde. Am 27. Mai hat der Nationalrat der Bundesregierung das Misstrauen ausgesprochen, der Bundespräsident enthob die Regierungsmitglieder ihres Amtes – damit kam erstmals eine Bestimmung der Verfassung zur …
 
Der Demokratieforscher Felix Butzlaff analysiert Probleme und Chancen für sozialdemokratische Parteien, zu einer neuen Definition von sich selbst zu finden. An der WU Wien beschäftigt sich Felix Butzlaff mit der Erforschung aktueller und historischer Entwicklungen von Parteien und Parteisystemen. In dieser Lecture analysiert der Demokratieforscher …
 
Dora Jandl, VSStÖ-Spitzenkandidatin bei der ÖH-Wahl, erzählt über den schwierigen Alltag von Studierenden in Österreich.Was gibt es Neues in der Welt der Sozialdemokratie? In dieser Rubrik zu Beginn der Episode widmet sich Maria Maltschnig, Direktorin des Karl-Renner-Instituts, interessanten Geschichten auch außerhalb Österreichs, diesmal mit einem…
 
Die CEU, die Central European University in Budapest, erlebt für ein EU-Land ungewohnte Angriffe der Regierung; sie muss als erste universitäre Einrichtung in Europa nach dem 2. Weltkrieg aus politischen Gründen ein Land verlassen und ab Herbst 2019 von Budapest nach Wien übersiedeln. Die Ungarische Gender Studies-Professorin Andrea Pető erzählt vo…
 
Auf der 4. Uno-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking wurde Gender Mainstreaming als Strategie der Gleichstellungspolitik eingeführt – von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich massiver Widerstand gegen Gender Mainstreaming und Gender Studies, erzählt Birgit Sauer, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Wien. Das Ausbrechen aus traditio…
 
Die historische Wurzeln der Idee eines Grundeinkommens gehen in Europa bis zurück ins 16 Jahrhundert – mit der staatlichen Fürsorge als Grundgedanken, um extreme Armut zu verhindern, erklärt Barbara Prainsack, Politikwissenschafterin und Professorin an der Universität Wien. Sie analysiert ausführlich Argumente der Befürworter und Gegnerinnen dieser…
 
Wir leben auf einem begrenzten Planeten mit begrenzten Ressourcen – und nicht nur auf, sondern von diesem Planeten, sagt die renommierte Forscherin Helga Kromp-Kolb. Der Mensch ist auf die Ökologie angewiesen, Ökologie und Soziales sind eng verschränkt, das sieht man nicht nur am Beispiel jener Klima-Flüchtlinge, die dann in Europa gerne einfach al…
 
Sigrid Stagl lehrt als Professorin Umweltökonomie an der WU. Ihr Blick richtet sich auf die wirtschaftliche Entwicklung im Kontext von Klima- und Umweltfragen. Sie erklärt, warum Klimaveränderungen global alle Menschen betreffen, aber arme Menschen mit weniger Ressourcen noch mehr Probleme mit den Folgen von Klimaveränderung und Umweltverschmutzung…
 
Das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie und der Beginn einer Ära, in der es schwer war, Aufbruch und Zuversicht zu entwickeln – davon erzählt Michael Rosecker in der Sonder-Lecture zum Jubiläum der Republiksgründung 1918. Eine Analyse von der Katastrophe des 1. Weltkriegs und dem Untergang des Habsburgerreichs über den Weg zur Republik, d…
 
Im Rahmen des „Momentum“-Kongresses spricht die renommierte deutsche Autorin Ulrike Herrmann über den Klassenbegriff, seine Entstehung und das Verschwinden des Individuums. Und sie erklärt die Sicht von Karl Marx auf die Klassen: Für ihn waren nicht nur die Proletarier Rädchen im Getriebe, sondern auch die Kapitalisten; der Kapitalist hat demnach a…
 
Der bekannte Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister hat heuer sein Opus magnum „Der Weg zur Prosperität“ veröffentlicht. Mit „Rotfunk“ spricht er über die Überwindung des Finanzkapitalismus, warum die Sozialdemokratie ein klares Bild von einem zukünftigen Sozialstaat transportieren muss und was der Neoliberalismus von Victor Adler gelernt hat.…
 
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