Macan öffentlich
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Der 1858 geborene Karel Emanuel Macan verlor in jungen Jahren sein Augenlicht. Zeitlebens setzte er sich für die Selbstständigkeit von Blinden und Sehbehinderten ein. Ein Magazin in Brailleschrift, das er begründete, erscheint sogar heute noch in Tschechien. Macan war aber auch ein begabter Komponist und leidenschaftlicher Esperanto-Sprecher. Im Fo…
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Der Prediger Johannes von Drändorf wurde am 17. Februar 1425 in Heidelberg hingerichtet. Mehrere Jahre lang war auch in Böhmen tätig gewesen. Horst Schinzel von der Johannes-Mathesius-Gesellschaft erinnerte am Montag in Prag bei einer kleinen Gedenkveranstaltung an Drändorf. Im Folgenden ein Interview mit dem Theologen und Historiker.…
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Wegen eines Navigationsfehlers fielen am 14. Februar 1945 amerikanische Bomben auf Prag. Auch das Nationaltheater erinnert an diesen Angriff der Alliierten zu Ende des Zweiten Weltkriegs, denn damals wurde sein Betriebsgebäude zerstört. Dazu ist derzeit eine Open-Air-Ausstellung in der tschechischen Hauptstadt zu sehen, Martina Schneibergová war am…
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Während des NS-Regimes war das Berliner Gefängnis Plötzensee die zentrale Hinrichtungsstelle für politische Gefangene. Und das traf nicht nur auf Deutsche zu, sondern unter anderem auch auf Tschechen. Eine Ausstellung im Prager Goethe-Institut stellt nun diese tschechischen Opfer von Plötzensee vor.
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Die tschechische Feministin Františka Plamínková hat sich sehr verdient gemacht um die Frauenemanzipation in den letzten Jahren der österreichisch-ungarischen Monarchie und während der Ersten Tschechoslowakischen Republik. Die Politikerin wurde vor genau 150 Jahren geboren, nämlich am 5. Februar 1875.…
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Ein Symbol für Terror, Erpressung, Verfolgung und Angst: Das war die kommunistische Staatssicherheit. Vor genau 35 Jahren, am 31. Januar 1990, wurde die Geheimpolizei StB in der Tschechoslowakei abgeschafft. Aber schon vorher hatten die Stasi-Offiziere begonnen, geheime Dokumente zu vernichten.
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True-crime-Formate haben Konjunktur, und das in Tschechien genauso wie in Deutschland. Auch viele Besucher Prags interessieren sich für Kriminalfälle, die sich etwa zu Ende der k. u. k. Monarchie und in der Ersten Tschechoslowakischen Republik abgespielt haben. Mehr zu Verbrechen und Prostitution in Prag an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erf…
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Im zentralen Frauen-Konzentrationslager des nationalsozialistischen Deutschlands in Ravensbrück wurden zwischen 1939 und 1945 etwa 123.000 Häftlinge gefangen gehalten. Unter ihnen waren auch knapp 5000 tschechoslowakische Frauen. Pavla Plachá hat die Flüchtlingsgruppe und ihre Struktur, die Schicksale der tschechoslowakischen Ravensbrückerinnen, ab…
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Die Historikerin Martina Winkler beschäftigt sich bei ihrer Arbeit nicht nur mit Russland im 18. Jahrhundert, sondern auch mit der Tschechoslowakei im Sozialismus. Aktuell forscht sie zur Kindheitsgeschichte der ČSSR. Anfang Januar war die Professorin aus Kiel in der Prager Außenstelle des Collegium Carolinum zu Gast, um ihr neuestes Forschungsproj…
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Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum 80. Mal. Am zentralen Gedenkakt wird auch Präsident Petr Pavel teilnehmen. Aber ebenso in Tschechen finden anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags zahlreiche Veranstaltungen statt.
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Am 23. Januar 2025 ist es genau 90 Jahre her, dass der deutsche Radiotechniker Rudolf Formis von Gestapo-Mitarbeitern aus Berlin in Slapy, also auf tschechoslowakischem Boden, erschossen wurde. Damit sind die Parameter benannt in einer Geschichte, in der es um einen Schwarzsender geht, um Anti-Hitler-Propaganda ebenso wie NS-Agitation und um eine m…
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Die Jahreswende 1944/1945 brachte bereits den sechsten Winter des Zweiten Weltkriegs. Für Europa und den Rest des Globus zeigte sich allmählich die Hoffnung auf einen baldigen Frieden. Für mehrere Millionen deutsche Einwohner der Ostgebiete des Deutschen Reiches bedeutete dies allerdings, sich auf die Flucht vor der heranrückenden Roten Armee nach …
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Archäologen haben in Turnov / Turnau im Norden Tschechiens einzigartige Beweise für die Besiedlung durch Neandertaler gefunden. Bei Bauarbeiten stießen sie auf Hinweise einer Siedlung, die zwischen 126.000 und 115.000 Jahren vor Christus datiert wird.
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Die kommunistische Tschechoslowakei bot vor allem in den 1970er und 1980er Jahren zahlreichen Linksrevolutionären und Linksterroristen Unterschlupf und versorgte sie sogar mit Waffen. Doch die Anfänge dieser speziellen Liaison liegen viel früher. Die Politologin Daniela Richterová hat sich mit dem Thema beschäftigt und ist auch der Frage nachgegang…
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Ein weißer Umschlag mit der Inschrift „Versiegelt bis 2025“ liegt im Tresor des Nationalarchivs in Prag. Angeblich enthält er die Worte des ersten tschechoslowakischen Staatspräsidenten, Tomáš Garrigue Masaryk, die er im Sterbebett seinem Sohn Jan anvertraut hat. Welches Geheimnis birgt das Dokument? Handelt sich um die Botschaft des Präsidenten an…
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Das „Protektorat Böhmen und Mähren“ war eigentlich kein wichtiger Schauplatz des Zweiten Weltkriegs. Doch am 17. Dezember 1944 kam es in Mittelmähren zu einer großen Luftschlacht. Und an diese ist am Dienstag in einigen Städten der Gegend erinnert worden. Im Folgenden mehr úber die Schlacht und das Gedenken.…
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Am 17. November wird in Tschechien nicht nur an die Samtene Revolution von 1989 erinnert. Seit 2010 werden an dem Tag außerdem die Preise des Nationalen Gedenkens (Ceny Páměti národa) verliehen – und zwar an Menschen, die den Repressionen in diktatorischen Zeiten standgehalten haben. Wir stellen die diesjährigen Laureaten vor.…
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In dieser Woche war es 80 Jahre her, dass die Schlacht um den Dukla-Pass zu Ende ging. Gemeinsam mit der Roten Armee sollten dabei damals auch tschechoslowakische Soldaten dem Nationalaufstand in der Slowakei zu Hilfe kommen, um sich gegen die deutsche Armee zur Wehr zu setzen. Für Hunderte bisher namenlose gefallene Tschechoslowaken wird nun ein D…
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Der Hussiten-Hauptmann Jan Žižka war der berühmteste Kriegsherr der tschechischen Geschichte. Seine Erfolge beruhten nicht nur auf seinem brillanten strategischen Denken, sondern auch auf seinem Charisma und der Hingabe seiner Krieger. Er selbst sah sich als tiefgläubiger Kämpfer, der immer und überall den Willen Gottes erfüllte. Schon im Laufe sei…
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Matthias Kiep war 1989 einer der Tausenden Botschaftsflüchtlinge, die über die westdeutsche Botschaft in Prag aus der DDR ausgereist sind. Die Ereignisse vom 30. September 1989 jährten sich in der vergangenen Woche zum 35. Mal, und anlässlich des Jahrestages fand in der deutschen Botschaft ein großes Fest statt. Radio Prag International hat den Zei…
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Der Vater Emil kam aus dem Sudetenland und ließ sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland bei Heidelberg nieder. Mit diesem Familienhintergrund hat sich der Sohn Wolfgang auf Spurensuche begeben. Archivmaterialien in Tschechien führen ihn dabei immer weiter in die Vergangenheit zu einem unbekannten Großvater. Welche Erfahrungen macht der e…
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35 Jahre ist es her, dass Tausende Flüchtlinge aus der DDR über die bundesdeutsche Botschaft in Prag in den Westen ausreisen konnten. Einer von ihnen war Frank Heidenreich. Anlässlich des Jubiläums der historischen Ereignisse fand am Montag ein großes Fest in der deutschen Botschaft statt, bei dem auch viele Zeitzeugen von 1989 zugegen waren. Ferdi…
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Für Tschechien ist das sogenannte Münchner Abkommen vom 30. September 1938 ein Trauma, das bis heute nachwirkt. Anlässlich des Jahrestags seiner Unterzeichnung hat das tschechische Außenministerium einige unbekanntere Dokumente vergangene Woche der Presse präsentiert.
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Mehrere Hundert tschechoslowakische Sportler sind während der kommunistischen Ära in den Westen emigriert. Manchmal nutzten sie Wettkämpfe im Ausland, um sich abzusetzen. In ihrer eigentlichen Heimat wurden sie dann entweder verleumdet oder totgeschwiegen.
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Das sogenannte Böhmerwaldseminar wird seit mehr als 20 Jahren vom Münchner Adalbert-Stifter-Verein veranstaltet. Am vergangenen Wochenende fand es im südböhmischen Nové Hrady / Gratzen statt. Martina Schneibergová hat mit Wolfgang Schwarz gesprochen, der das Treffen organisierte.
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An diesem Wochenende finden in Tschechien wieder Wahlen statt. Abgestimmt wird über die Kreistage und ein Drittel des Senats. Frauen sind von den Kandidatenlisten schon lange nicht mehr wegzudenken, wenn ihr Anteil auch immer noch nicht der Geschlechterstruktur der tschechischen Bevölkerung entspricht. Vor etwa hundert Jahren waren weibliche Abgeor…
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Vor rund einem Monat kam in Tschechien der Film „Vlny“ (Wellen) in die Kinos. Er erzählt von der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 und mehreren mutigen Mitarbeitern des Tschechoslowakischen Rundfunks, die damals unabhängig berichteten. Nun wurde bekannt, dass das Historiendrama für Tschechien ins Rennen um eine Oscar-Nominierung geht. Aber …
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Rudolf Sandalo war eine rätselhafte Person. Von dem 1899 in Schlesien geborenen und später in Brno / Brünn aufgewachsenen Architekturfotografen existiert kein einziges Foto. Und über die letzten Lebensjahre in Frankfurt (Main) ist wenig bis nichts bekannt. Stattdessen gibt es aber Beweise, die belegen, dass der deutschsprachige Fotograf mit den Nat…
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Dass der Tod von Jan Masaryk jemals zweifelsfrei aufgeklärt wird, ist eher unwahrscheinlich. Und dass auch nach mehreren Ermittlungsverfahren die Akten bisher immer wieder ergebnislos geschlossen wurden, lässt das öffentliche Interesse an dem Fall nicht schwinden. Denn Masaryk war der letzte demokratische Außenminister der Tschechoslowakei. Das Lan…
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In zwei Büchern von Bohumil Hrabal taucht die Figur des Herrn Armageddon auf. Ein tschechischer Historiker hat nun herausgefunden, dass es dafür ein lebendes Vorbild gab – einen Fleischer aus Nymburk / Neuenburg an der Elbe, der Anhänger der Zeugen Jehovas war.
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Am Dienstagabend trafen vor der russischen Botschaft in Prag mehrere Hundert Menschen zusammen, um an den 56. Jahrestag des Einmarsches der Warschauer-Pakt-Truppen in die Tschechoslowakei zu erinnern und ihre Solidarität mit der von Russland angegriffenen Ukraine zum Ausdruck zu bringen.
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Vor 56 Jahren sind die Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei einmarschiert. Die Invasion bedeutete das Ende für den Reformkurs, der als Prager Frühling in die Geschichte eingegangen ist. Der Tschechoslowakische Rundfunk spielte damals eine zentrale Rolle, um die Menschen im Land über den wahren Hintergrund des Einmarschs zu informie…
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