Intelligenztraining: Das N-Back-Arbeitsgedächtnistraining

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Von Dipl.-Psych. Eskil Burck and Dipl. Psych. Eskil Burck entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Es waren vor allem die Trainingsstudien von Susanne Jaeggi und Co. (2008), die dem Forschungsgebiet des Intelligenztrainings wieder neues Leben einhauchten. In ihren Experimenten ließ sich ein dosisabhängiger Effekt des Dual-N-Back-Trainings auf (fluide) Intelligenztestaufgaben beobachten: Je mehr trainiert wurde, desto größer fielen die Effekte aus. Manch ein prominenter Forscher kam zu dem Schluss: „Fluid intelligence is trainable to a significant and meaningful degree” (Sternberg, 2008). So überzeugend die Ergebnisse auf den ersten Blick auch schienen, so wurden die Experimente in der Folge doch Zielscheibe heftiger Kritik (Hauptkritikpunkte: Unkonventionelle Verwendung der Intelligenztests; keine aktive Kontrollgruppe). Mittlerweile liegen auch Trainingsstudien von unabhängigen Forschergruppen (z.B. Redick et al. 2012) vor, die die Wirksamkeit des Trainings (zumindest unter bestimmten Bedingungen) in Frage stellen. Keywords: Intelligenztraining - Gehirnjogging - Kognitives Training - Jaeggi, Buschkuehl, Jonides und Perrig (2008) - Arbeitsgedächtnistraining - (Dual) N-Back - vier Trainingsgruppen:8,12,17,19 Tage - BrainTwister - Raven/BOMAT - Replikation - passive Kontrollgruppe - (Single-) N-Back - Redick und Co. (2012): kein Effekt -Erfolgsfaktor: Motivation Für Fragen und Feedback: http://www.psychologiederschule.de/

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