Nomadentum im 21. Jahrhundert

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Die traditionellen Nomadinnen und Nomaden leben in vielen Punkten vorbildlich: Sie brauchen weniger Ressourcen, wenig Strom und hinterlassen keinen Müll. Dennoch werden es immer weniger, die in der modernen Welt ohne festen Wohnsitz ihr Leben meistern können. Wie zum Beispiel in der Türkei: Immer wieder kommt es dort zu Konflikten zwischen Nomaden und Landeigentümern. Viele geben auf und ziehen in die Stadt. Ist die Zeit des Nomadentums also vorbei? Erstaunlicherweise gibt es in den USA in letzter Zeit immer mehr Menschen, die sich selbst als Nomaden bezeichnen: ältere Weiße ohne festen Wohnsitz, die in Wohnmobilen leben. Wir fragen ARD-Korrespondenten Oliver Mayer-Rüth vom Studio Istanbul und ARD-Korrespondentin Antje Passenheim vom Studio New York, ob es da Gemeinsamkeiten gibt und ob wir aus deren Lebensstilen etwas lernen können.

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